All­er­gien : Defi­ni­tion, Sym­ptome, The­ra­pie

Der Begriff All­er­gie kommt aus dem Alt­grie­chi­schen und bedeu­tet so viel wie Fremd­re­ak­tion. Gemeint sind damit über­mä­ßige Abwehr­re­ak­tio­nen des Immun­sys­tems von Men­schen oder Tie­ren auf etwas Frem­des.

Wel­che Arten von All­er­geien gibt es ?

* Tier­haar­all­er­gie
* Kreuz­all­er­gien
* Haus­staub­mil­ben­all­er­gie
* Pol­len­all­er­gie
* Andere All­er­gien
* Nah­rungs­mit­tel­tall­er­gie

usw…

Men­schen, die das ganze Jahr über mit einer ver­stopfte oder lau­fende Nase auf­wa­chen, kön­nen an einer Haus­staub­mil­ben­all­er­gie lei­den.

Nicht alles ist eine All­er­gie

Nicht jede lau­fende Nase ist ein Zei­chen von All­er­gie. Wenn die Sym­ptome jedoch bestimm­ten Mus­tern fol­gen und z.B. immer im Früh­jahr oder als anhal­tende Mor­gen­kälte auf­tre­ten, kann eine All­er­gie die Ursa­che sein. Füh­ren Sie den All­er­gie-Selbst­test durch.

90% unse­res Lebens fin­det in Innen­räu­men statt. Die Luft, die wir ein­at­men, spielt daher eine zen­trale Rolle für unsere Gesund­heit. Luft­rei­ni­ger ent­fer­nen All­er­gene und Schad­stoffe aus Ihrem Haus und sor­gen auch für die rich­tige Luft­feuch­tig­keit.

Test zur Bestim­mung von All­er­gien

Sen­si­bi­li­sie­rungs­tests wie Haut­tests oder Blut­tests zei­gen an, ob der Kör­per eine All­er­gie gegen bestimmte Sub­stan­zen ent­wi­ckelt hat. In der Regel wird daher zunächst ein Haut­test durch­ge­führt. Blut­tests sind beson­ders geeig­net, wenn z.B. der Haut­zu­stand einen Test nicht zulässt. Ist die Ursa­che der Beschwer­den auf diese Weise nicht fest­zu­stel­len oder bleibt unklar, ob das Test­ergeb­nis für den Pati­en­ten über­haupt rele­vant ist, kann der Arzt eine Pro­vo­ka­tion durch­füh­ren.

Im Gegen­satz zu dem, was oft ange­nom­men wird, soll­ten Blut- und Haut­tests nicht als ein­deu­ti­ger Beweis für eine all­er­gi­sche Erkran­kung ange­se­hen wer­den. Sie bele­gen ein all­er­gi­sches Ereig­nis im Kör­per. Nur die Kom­bi­na­tion aus Test und Gespräch und ggf. Pro­vo­ka­tion bil­det die Grund­lage für eine klare Dia­gnose.

Zur Dia­gnose einer Kon­tak­tall­er­gie, z.B. gegen Nickel­salze in Mode­schmuck oder Duft­stoffe in der Kos­me­tik, wird in der Regel ein Epi­ku­tan­test durch­ge­führt. Bei einer Kon­tak­tall­er­gie tre­ten die Sym­ptome oft erst einige Zeit nach Kon­takt mit der all­er­ge­nen Sub­stanz auf. Daher wer­den bei die­sem Test in Test­kam­mern in einem Gips spe­zi­fi­sche All­er­gene auf die Haut geklebt und dort für (24)-48 Stun­den belas­sen. Die Test­mes­sun­gen wer­den nach (24), 48 und 72 Stun­den durch­ge­führt. Wäh­rend der Aus­wer­tung erfasst der Arzt, ob eine Ekzem­re­ak­tion auf­tritt, wel­chen Ver­lauf sie nimmt und wie inten­siv sie ist.

Der Prick­test wird bei All­er­gien des soge­nann­ten Sofort­typs ein­ge­setzt. Diese Art der All­er­gie zeich­net sich dadurch aus, dass die Reak­tion in der Regel nur kurz nach Kon­takt mit dem All­er­gen auf­tritt und mög­li­cher­weise einen sehr star­ken Ablauf haben kann. Bei­spiele für diese Art sind Pol­len, Insek­ten­gift und die meis­ten Lebens­mit­tel­all­er­gien. Beim Prick­test wer­den All­er­gen­ex­trakte auf die Haut­stelle getropft. Die Haut wird dann mit einem klei­nen Skal­pell nur so ober­fläch­lich geschält, dass kein Blut fließt. Das Prüf­ergeb­nis wird dann nach 15 – 20 Minu­ten abge­le­sen. Die Größe und Stärke der Haut­rö­tung wird bewer­tet.

Reagiert unser Immun­sys­tem hyper­sen­si­bel, kön­nen All­er­gien die Kon­se­quenz sein.