Anzei­chen und Sym­ptome einer Ano­re­xie

Eine Per­son, die an Ano­rexia ner­vosa lei­det, kann ein oder meh­rere Anzei­chen und Sym­ptome auf­wei­sen, wie z.B.:

  • Chro­ni­sches restrik­ti­ves Essen oder Diä­ten.
  • Schnell abneh­men oder deut­lich unter­ge­wich­tig und abge­ma­gert sein.
  • Beses­sen­heit von Kalo­rien und Fett­ge­halt der Lebens­mit­tel.
  • Sich an ritu­el­len Ess­ge­wohn­hei­ten zu betei­li­gen, wie z.B. Essen in kleine Stü­cke schnei­den, allein essen und/​oder Essen ver­ste­cken.
  • Kon­ti­nu­ier­li­che Fixie­rung mit Essen, Rezep­ten oder Kochen (die Per­son kann kom­pli­zierte Mahl­zei­ten für andere kochen, ver­zich­tet aber auf die Teil­nahme.)
  • Amenor­rhö : eine abnor­male Abwe­sen­heit der Mens­trua­tion oder Ver­lust von 3 auf­ein­an­der­fol­gen­den Mens­trua­ti­ons­zy­klen.
  • Depres­sio­nen oder lethar­gi­sche Phase
  • Lanugo-Ent­wick­lung : wei­ches, fei­nes Haar, das auf Gesicht und Kör­per wächst.
  • Gefühl, sich kalt zu füh­len, beson­ders in den Extre­mi­tä­ten.
  • Ver­lust oder Ver­dün­nung der Haare
  • Die Ver­mei­dung von sozia­len Funk­tio­nen, Fami­lie und Freun­den. Kann iso­liert und zurück­ge­zo­gen wer­den.

Ano­re­xie­be­hand­lung

Die Suche nach Gene­sung durch ein gut qua­li­fi­zier­tes Team von Spe­zia­lis­ten für Ess­stö­run­gen, bestehend aus The­ra­peut, Arzt und Ernäh­rungs­be­ra­ter, und wird drin­gend emp­foh­len. 

Eine effek­tive, ganz­heit­li­che Behand­lung von Ess­stö­run­gen bei Ano­re­xie beinhal­tet drei not­wen­dige Kom­po­nen­ten :

Medi­zi­nisch : Die höchste Prio­ri­tät bei der Hei­lung von Ano­rexia ner­vosa ist die Behand­lung aller erns­ten gesund­heit­li­chen Beschwer­den, die sich aus den ernäh­rungs­be­ding­ten Ver­hal­tens­wei­sen erge­ben haben könn­ten, wie z.B. Unter­ernäh­rung, Elek­tro­ly­t­un­gleich­ge­wicht, Amenor­rhö und ein insta­bi­ler Herz­schlag.

Ernäh­rungs­phy­sio­lo­gisch : Diese Kom­po­nente umfasst die Wie­der­her­stel­lung des Gewichts, die Umset­zung und Über­wa­chung eines indi­vi­du­el­len Mahl­zei­ten­plans sowie die Auf­klä­rung über nor­male Ernäh­rungs­mus­ter.

The­ra­pie : Ziel die­ses Teils der Behand­lung ist es, grund­le­gende Pro­bleme im Zusam­men­hang mit der Ess­stö­rung zu erken­nen, trau­ma­ti­sche Lebens­er­eig­nisse anzu­spre­chen und zu bewäl­ti­gen, gesün­dere Umgangs­for­men zu erler­nen und die Fähig­keit, Emo­tio­nen aus­zu­drü­cken und damit umzu­ge­hen, wei­ter zu ent­wi­ckeln.