Was genau ist Bur­nout ?

Bur­nout ist ein Zustand der kör­per­li­chen und emo­tio­na­len Erschöp­fung. Dies kann auf­tre­ten, wenn Sie in Ihrem Beruf Lang­zeit­stress haben oder wenn Sie lange Zeit in einer kör­per­lich oder emo­tio­nal belas­ten­den Tätig­keit gear­bei­tet haben. Sie kön­nen auch Bur­nout erlei­den, wenn Ihre Anstren­gun­gen bei der Arbeit nicht zu den erwar­te­ten Ergeb­nis­sen geführt haben, und Sie füh­len sich dadurch zutiefst ent­täuscht.

Du könn­test Bur­nout haben, wenn :

  1. Füh­len Sie, dass jeder Tag bei der Arbeit ein schlech­ter Tag ist.
  2. Füh­len Sie sich die meiste Zeit erschöpft.
  3. Haben Sie keine Freude oder Inter­esse an Ihrer Arbeit, oder füh­len Sie sich sogar depres­siv.
  4. Füh­len Sie sich von Ihrer Ver­ant­wor­tung über­wäl­tigt.
  5. Sich an eska­pis­ti­schen Ver­hal­tens­wei­sen, wie z.B. über­mä­ßi­gem Alko­hol­kon­sum, zu betei­li­gen.
  6. Habe weni­ger Geduld mit ande­ren, als du es frü­her getan hast.
  7. Füh­len Sie sich hoff­nungs­los in Bezug auf Ihr Leben oder Ihre Arbeit.
  8. Erle­ben Sie kör­per­li­che Sym­ptome wie Brust­schmer­zen, Kurz­at­mig­keit, Schlaf­lo­sig­keit oder Herz­klop­fen. (Stel­len Sie sicher, dass Sie einen Arzt) dies­be­züg­lich auf­su­chen.

Stu­dien zei­gen, dass Men­schen, die zu Beginn ihrer Kar­riere Bur­nout erle­ben, oft leich­ter wie­der gesund wer­den als Men­schen, die es im spä­te­ren Leben durch­lau­fen. Es ist jedoch wich­tig, dass Sie wis­sen, wie Sie sich effek­tiv erho­len kön­nen, unab­hän­gig davon, in wel­cher Phase Sie sich in Ihrer beruf­li­chen Lauf­bahn befin­den.

Gene­sung nach einem Bur­nout

Bur­nout ver­schwin­det nicht von selbst, son­dern wird noch schlim­mer, wenn Sie sich nicht mit den zugrunde lie­gen­den Pro­ble­men befas­sen, die es ver­ur­sacht hat. Wenn Sie Bur­nout igno­rie­ren, wird er Ihnen nur wei­te­ren Scha­den zufü­gen, des­halb ist es wich­tig, dass Sie so schnell wie mög­lich mit der Erho­lung begin­nen.

Die Erho­lung nach dem Bur­nout ist eine schlep­pende Pro­ze­dur, nicht ein schnel­ler Sprint zu einer ima­gi­nä­ren Ziel­li­nie. Du brauchst Zeit und Frei­raum, um dich zu erho­len, also über­stürze die­sen Pro­zess nicht.

Die nach­ste­hend beschrie­be­nen Wie­der­her­stel­lungs­stra­te­gien sind alle in ver­schie­de­nen Situa­tio­nen nütz­lich. Einige die­ser Stra­te­gien wer­den für Sie funk­tio­nie­ren, wäh­rend andere es nicht tun – fin­den Sie also eine Balance aus ver­schie­de­nen Stra­te­gien und Best Prac­ti­ces, die sich für Sie rich­tig anfüh­len. Wenn Sie glau­ben, dass etwas nicht funk­tio­niert, haben Sie keine Angst, etwas Neues aus­zu­pro­bie­ren.

Den­ken Sie an das ” WARUM ” von Bur­nout.
Sie müs­sen zuerst her­aus­fin­den, warum Sie Bur­nout erlebt haben. In eini­gen Situa­tio­nen wird dies offen­sicht­lich sein. Andere Male wird es Zeit und Selbst­be­sin­nung brau­chen, um dies zu erken­nen.

Eine wei­tere nütz­li­che Methode zur Ermitt­lung der zugrunde lie­gen­den Ursa­chen von Bur­nout ist die Füh­rung eines Stress­ta­ge­buchs. Schrei­ben Sie jeden Tag auf, was Sie belas­tet und notie­ren Sie, warum das Ereig­nis Sie belas­tet hat. Stress­ta­ge­bü­cher kön­nen auf­schluss­reich sein, solange man mit ihnen für einen ange­mes­se­nen Zeit­raum Schritt hält.

Kon­zen­trie­ren Sie sich auf die Grund­la­gen

Wenn du Bur­nout erlebt hast, kann dein Kör­per eine gewisse Beach­tung benö­ti­gen. Des­halb ist es wich­tig, über die Grund­la­gen von Gesund­heit und Wohl­be­fin­den nach­zu­den­ken.

Begin­nen Sie mit viel Bewe­gung. Unzäh­lige Stu­dien haben gezeigt, dass dies zahl­rei­che kör­per­li­che und geis­tige Vor­teile bie­tet ; regel­mä­ßige Bewe­gung hilft nicht nur, Stress abzu­bauen, son­dern för­dert auch die Stim­mung, ver­bes­sert die all­ge­meine Gesund­heit und ver­bes­sert die Lebens­qua­li­tät.

Als nächs­tes stel­len Sie sicher, dass Sie genü­gend Schlaf bekom­men, gut essen und den gan­zen Tag über viel Was­ser trin­ken. Das mag offen­sicht­lich klin­gen, aber viel­be­schäf­tigte Berufs­tä­tige igno­rie­ren oft ihre ele­men­tars­ten Bedürf­nisse. Statt­des­sen küm­mern sie sich viel mehr um andere und ihre Ver­ant­wor­tung als um sich selbst. Dies kann zum Bur­nout bei­tra­gen.