Trotz der bekann­ten Liebe der Him­beere zur Feuch­tig­keit erfor­dert der Pro­zess der Bewäs­se­rung eine beson­ders sorg­fäl­tige Vor­ge­hens­weise. Mit der fal­schen Vor­ge­hens­weise bei der Bewäs­se­rung ist es gut mög­lich Sie die Pflanze zer­stö­ren. Die Him­beere zeich­net sich durch ein rela­tiv nahes an der Ober­flä­che Wur­zel­sys­tems aus. Sowie durch eine große Ober­flä­che die viel Was­ser ver­duns­tet, die ihre erhöhte Anfäl­lig­keit der Aus­trock­nung verursacht.

Wie soll die Him­beere begos­sen werden

Die Him­beere benö­tigt keine häu­fige, dafür aber reich­li­che Bewäs­se­rung, um ihr Wur­zel­sys­tem und ihr Wachs­tum in tie­fere Boden­schich­ten zu ent­wi­ckeln. Im Zeit­raum vom Ende Mai bis zum Anfang Juni wächst die Him­beere in rela­tiv kur­zer Zeit. Viele neue Triebe wach­sen, die ein dich­tes Geflecht bil­den. Nicht ohne Grund ist der größte Nach­teil der Him­beere, ihre Fähig­keit, in kur­zer Zeit auf unkon­trol­lier­bare Grö­ßen zu wachsen.

Bei erhöh­ten Luft­tem­pe­ra­tu­ren lei­det die Him­beere unter erhöh­ter Luft­tro­cken­heit, die durch Ver­duns­tung gro­ßer Men­gen an Feuch­tig­keit durch Blät­ter und Stän­gel aus­ge­gli­chen wer­den soll. Aus die­sem Grund wird emp­foh­len, den Boden bis zu einer Tiefe von min­des­tens 40 cm gründ­lich zu befeuch­ten, danach muss der Boden gelo­ckert werden.
Zu Beginn des Som­mers, vor dem Gie­ßen, ist es not­wen­dig, über­schüs­sige Triebe zu ent­fer­nen, wobei die am wei­tes­ten ent­wi­ckel­ten in einer Menge von höchs­tens 10 – 15 Stück bleiben.

Die Bewäs­se­rungs­mög­lich­kei­ten

Die Berie­se­lung

Der Berie­se­lung ist die bei Gärt­nern am wei­tes­ten ver­brei­tete Methode und wird mit Hilfe eines Perl­schlau­ches durchgeführt.

Die Fur­chen­be­wäs­se­rung

Das Ver­fah­ren der Fur­chen­be­wäs­se­rung ist spe­zi­fi­scher und erfor­dert gewisse Anstren­gun­gen. Auf bei­den Sei­ten der Sträu­cher, in einem Abstand von 40 Zen­ti­me­tern wer­den Fur­chen im Boden gegra­ben, mit einer Tiefe von etwa 10 – 15 cm, damit das Was­ser durch sie flie­ßen und in die Erde ein­drin­gen kann. Dadurch wird der Boden bis zu einer Tiefe von 45 cm befeuch­tet. Nach der Bewäs­se­rung wer­den die Fur­chen wie­der mit Erde gefüllt und die Erde wird gelockert.