Wie man sich um die Toma­ten­pflan­zen küm­mert

Die Toma­ten brau­chen keine sehr kom­pli­zierte Pflege. Alles was man tun musst, ist zu wäs­sern, zu dün­gen, zu bin­den und zu beschnei­den. Wenn man diese ein­fa­chen Regeln befol­gen, wird man eine gute Ernte haben.

Tipps zur Pflege von Toma­ten­pflan­zen

1. Die Bewäs­se­rung von Toma­ten­pflan­zen

Man soll es mit dem Was­ser nicht über­trei­ben. Es sollte mäßig sein, Toma­ten mögen nicht viel Feuch­tig­keit. Am bes­ten gießt man die Toma­ten mit war­mem Was­ser. Und am Bes­ten am Abend, wenn die Sonne unter­geht und die Hitze abnimmt. Beim Gie­ßen sollte dar­auf geach­tet wer­den, dass keine Feuch­tig­keit auf die Blät­ter und Stän­gel gelangt.

2. Das Dün­gen von Toma­ten­pflan­zen

Das che­mi­sche Dün­ge­mit­tel soll­ten nicht die erste Wahl sein. Das natür­li­che Dün­ge­mit­tel ist gut, denn Toma­ten neh­men so viel an Nähr­stof­fen auf, wie sie brau­chen. Und mit den che­mi­schen Dün­ge­mit­teln kann man es über­trei­ben und den Pflan­zen eher scha­den. Der Mist und die Asche eig­nen sich her­vor­ra­gend. Man kann ein Auf­guss aus Gülle vor­be­rei­ten. Die Pro­por­tio­nen sind wie folgt, 3 Ess­löf­fel Gülle pro Liter Was­ser. Dies soll abwech­selnd mit einem Auf­guss aus Asche, 2 Ess­löf­fel pro Liter Was­ser, gesche­hen. Die Gülle sti­mu­liert die Bil­dung von Blü­ten und die Asche das Wachs­tum.

3. Das Stüt­zen von Toma­ten­pflan­zen

Es ist not­wen­dig, die Toma­ten­pflan­zen zu stüt­zen, da die Pflanze mög­li­cher­weise nicht in der Lage ist, ihr Eigen­ge­wicht zu tra­gen und kann bre­chen. Wenn die Pflanze auf die gewünschte Größe gewach­sen ist, soll diese an die Stütz­stre­ben gebun­den wer­den. Die Stütz­stre­ben kann man sel­ber her­stel­len oder käuf­lich erwer­ben. Das Mate­rial, aus dem die Stre­ben bestehen, spielt für die Ent­wick­lung der Pflanze keine Rolle. Man soll die Pflan­zen so anbin­den, dass der Kno­ten des Seils nicht auf dem Stiel selbst liegt und even­tu­ell sogar einen Puf­fer zwi­schen dem Stiel und dem Seil legen, damit die­ses den Stiel nicht ein­schnei­det.

4. Die Beschnei­dung von Toma­ten­pflan­zen

Die Toma­ten­pflan­zen bil­den in ihren Blatt­ach­seln die Sei­ten­triebe. Die Sei­ten­triebe bil­den viel Blatt­masse aber kaum Blü­ten, und ver­brau­chen dabei viel Ener­gie und viele Nähr­stoffe. Wenn die Sei­ten­triebe eine Länge von unge­fähr 5 cm erreicht haben, soll­ten diese abge­schnit­ten wer­den. Dabei soll man vor­sich­tig sein, um nicht die tra­gende Äste zu ver­let­zen.