Wenn man gut vor­be­rei­tete Knol­len mit guten, star­ken Kei­men gepflanzt haben, dann erschei­nen eine Woche spä­ter die Setz­linge. Bei unvor­be­rei­te­ten Kar­tof­feln ent­wi­ckeln sich zwei Wochen spä­ter. In die­ser Woche, wenn die Kar­tof­feln noch im Boden sind, ist es not­wen­dig, den Ober­bo­den gut zu lockern. Auf diese Weise wer­den alle bereits ent­stan­de­nen Unkräu­ter ent­fernt und die Knol­len erhal­ten mehr Sauer­stoff, was für ihren Wachs­tum sehr wich­tig ist.
Nach­dem die Setz­linge auf­ge­taucht sind, muss man sich um die Pflan­zen küm­mern, um eine rei­che Ernte zu bekom­men.

Die Auf­lo­cke­rung des Bodens

Die Auf­lo­cke­rung ist einer der wich­tigs­ten Pro­zesse. Kar­tof­feln sind ein Gemüse, das zum Wachs­tum Luft braucht. Manch­mal bil­det der Boden nach dem Gie­ßen oder Reg­nen eine Kruste, die ver­hin­dert, dass Sauer­stoff in den Boden und dann in die Knol­len gelangt. Dies ver­lang­samt das Wachs­tum der Pflan­zen. Auch wenn man län­gere Zeit keine Arbei­ten auf dem Grund­stück durch­ge­führt wer­den, ver­dich­tet sich der Boden. Die arbei­ten sol­len vor­sich­tig durch­ge­führt wer­den, um die Pflan­zen nicht zu schä­di­gen.

Die Bewäs­se­rung

Es muss getan wer­den, aber zu einem bestimm­ten Zeit­punkt des Wachs­tums. Die Bewäs­se­rung ist Wet­ter abhän­gig. Bei mäßi­gen Nie­der­schlä­gen kann man das Gie­ßen sein las­sen, und alles so las­sen wie es ist. Kar­tof­feln mögen Feuch­tig­keit wäh­rend einer bestimm­ten Zeit ihrer Vege­ta­tion, z.B wenn die Blü­ten kom­men. Dann ist eine Bewäs­se­rung not­wen­dig, vor­zugs­weise in Kom­bi­na­tion mit Dün­gung.
Nach der Bil­dung der Knol­len ist es bes­ser, sie über­haupt nicht zu bewäs­sern.

Das Dün­gen

Das Dün­gen ist sehr wich­tig, aber es muss sorg­fäl­tig durch­ge­führt wer­den. Das Dün­gen hängt von der Qua­li­tät des Bodens ab. Die Dün­gung hängt vom Säu­re­ge­halt ab, er sollte nahezu neu­tral sein und abhän­gig von dem Vor­han­den­sein von Spu­ren­ele­men­ten im Boden. Die Kar­tof­feln mögen einen orga­ni­schen Dün­ger. Wenn der Boden arm an Nähr­stof­fen ist, ist es im Herbst not­wen­dig, Kom­post oder Dün­ger auf die Flä­che zu brin­gen.

Die Schäd­lings- und Krank­heits­be­kämp­fung

Dies soll Recht­zei­tig und bis zum Ende der Ernte durch­ge­führt wer­den.

Wenn alle Anbau­re­geln ein­ge­hal­ten wer­den, die rich­tige Dün­gung ein­ge­hal­ten, und das Saat­gut gut vor­be­rei­tet ist, dann sind starke und gesunde Pflan­zen weni­ger der Inva­sion der Käfer aus­ge­setzt und weni­ger mit Fäul­nis zu rech­nen.

Es ist wich­tig, alle not­wen­di­gen Maß­nah­men recht­zei­tig zu ergrei­fen, um den Ein­satz von Che­mi­ka­lien zu ver­mei­den. Wenn es sich nicht ver­mei­den lässt, dann soll man die Pflan­zen wäh­rend der Blü­te­zeit nicht besprü­hen, denn in die­sem Zeit­raum neh­men sie beson­ders schnell alle Gifte auf.