Die Erkran­kun­gen der Mund­höhle, sind unter ande­rem die häu­figs­ten Erkran­kun­gen des mensch­li­chen Kör­pers. Sie wer­den sehr oft von den Men­schen ver­nach­läs­sigt. Die Gesund­heit des gesam­ten Kör­pers hängt auch vom Zustand des Mun­des ab. Zum Bei­spiel, kann Karies nicht nur Erkran­kun­gen des Ver­dau­ungs­trak­tes, son­dern auch ande­rer wich­ti­ger Organe und Sys­teme des Kör­pers, ein­schließ­lich des Her­zens, verursachen.

Die Wahl einer Zahnbürste

Die Zahn­bürste sollte der Ana­to­mie der Mund­höhle ange­passt sein. Der Kopf der Zahn­bürste sollte gebo­gen und nicht zu breit sein. Es ist bes­ser, wenn die Bors­ten gebün­delt sind. Die Bürs­ten mit zu dicken Bors­ten erschwe­ren die Pflege und ver­rin­gern auch die Reinigungswirkung.
Die Zahn­bürste ist leicht zu ver­un­rei­ni­gen und sollte daher abso­lut sau­ber gehal­ten wer­den. Diese soll nach jedem Zäh­ne­put­zen gründ­lich, unter flie­ßen­dem Was­ser mit Seife gewa­schen wer­den und dann am bes­ten mit den Bors­ten nach oben in ein Glas gestellt wer­den. Die Bürste sollte ein­mal im Monat gewech­selt wer­den, da die Bürste selbst ver­schleißt. Das ver­rin­gert die Rei­ni­gungs­wir­kung und führt zur Ansamm­lung von Mikroorganismen.

Wenn es nach dem Essen keine Mög­lich­keit gibt sich den Mund zu spü­len, geschweige denn eine Zahn­bürste zu benut­zen, soll man die Kau­flä­chen der Zähne und die Zahn­zwi­schen­räume mit einem Zahn­sto­cher reinigen.

Wie man sich die Zähne rich­tig putzt

Man muss die Zähne sanft und flei­ßig put­zen. Die­ser Vor­gang sollte 4 – 5 Minu­ten dau­ern und 2 Mal täg­lich statt­fin­den, mor­gens und abends. Wenn man sich die Zähne putzt, soll man die Ziele des Zäh­ne­put­zens im Auge behal­ten. Diese sind die Ent­fer­nung von den Nah­rungs­res­ten aus den Zahn­zwi­schen­räu­men, die Ent­fer­nung von Plaque auf dem Zahn und der Plaque, die sich all­mäh­lich in Zahn­stein ver­wan­deln kann und die Bekämp­fung der patho­ge­nen Mikro­flora im Mund.

Über den Nut­zen und Scha­den von dem Kaugummi

Ist der Kau­gummi wirk­lich so nütz­lich und hilft Karies vorzubeugen ?

In bestimm­ten Fäl­len kann ein Kau­gummi nütz­lich sein. Unmit­tel­bar nach einer Mahl­zeit hilft der Kau­gummi, die Kau­ober­flä­che der Zähne zu rei­ni­gen. Die Lücken zwi­schen den Zäh­nen blei­ben jedoch unan­ge­tas­tet, in denen sich die Nah­rungs­reste ansam­meln und Karies verursachen.

Die glei­che Wir­kung wie ein Kau­gummi kann erreicht wer­den, wenn man nach den Mahl­zei­ten ein har­tes Gemüse oder Obst isst, zum Bei­spiel eine Karotte oder ein Apfel. Noch bes­ser ist es, einen gewöhn­li­chen Zahn­sto­cher zu verwenden.

Dar­über hin­aus erhöht das Kauen den Spei­chel­fluss, und der Spei­chel ent­hält, wie wir uns erin­nern, Zel­len und Sub­stan­zen mit anti­mi­kro­biel­ler Wir­kung, die Lym­pho­zy­ten, die Leu­ko­zy­ten, den Lys­o­zym. Dies redu­ziert das Kari­es­ri­siko, aber nur in gerin­gem Maße.

Wie­derum regt das Kauen die Pro­duk­tion von Magen­saft an. Wenn sie unmit­tel­bar nach einer Mahl­zeit gesund oder zumin­dest harm­los sein kann, kann sie auf nüch­ter­nen Magen oder nach sau­rer Nah­rung zu Ver­ät­zun­gen der Magen­schleim­haut und spä­ter zu Gas­tri­tis oder Geschwü­ren führen.

Stän­dig etwas zu kauen, sieht ästhe­tisch unat­trak­tiv aus. Der Kau­gummi soll nach den Mahl­zei­ten, nicht län­ger als 2 – 3 Minu­ten, wenn Sie sich nicht die Zähne put­zen oder den Mund aus­spü­len kön­nen, gekaut wer­den. Der Kau­gummi sollte nicht auf nüch­ter­nen Magen gekaut werden.

Der Kau­gummi bei den Kindern

Bei den Kin­der ist es bes­ser den Kon­sum von Kau­gummi ein­zu­schrän­ken. Das Zahn­band ist noch nicht sta­bil, das Kauen wird schnell zu einer schwer los­zu­wer­den­den Gewohn­heit, das Säu­re­gleich­ge­wicht im Magen ist gestört. Dar­über hin­aus schlu­cken kleine Kin­der oft Kau­gummi. Es ist kein Pro­blem für das Ver­dau­ungs­sys­tem, aber der Kau­gummi kann in die Atem­wege gelan­gen, ins­be­son­dere beim Gehen oder Spie­len. Wenn Sie Kau­gummi für Ihr Kind kau­fen, ach­ten Sie auf die Zusam­men­set­zung, die Halt­bar­keit und den Her­stel­ler. Die bil­li­gen Qua­li­täts­kau­gum­mis kön­nen zu all­er­gi­schen Reak­tio­nen im Mund füh­ren, beson­ders wenn er viele Farb­stoffe enthält.

Die Mas­sage des Zahnfleisches

Das Ver­fah­ren ist ein­fach und hat keine spe­zi­el­len Tech­ni­ken, ist aber sehr wich­tig für die Gesund­heit der Zähne. Es ist rat­sam, täg­lich mor­gens und abends das Zahn­fleisch zu mas­sie­ren und die­ser ein­fa­chen Pro­ze­dur ein paar Minu­ten zu wid­men. Die Mas­sage trägt dazu bei, die Durch­blu­tung des Zahn­fleischs zu ver­bes­sern und das Gewebe zu stär­ken. Um die Mas­sage durch­zu­füh­ren, sollte man vor­her die Hände gründ­lich mit Seife waschen um keine Infek­tio­nen zu ver­ur­sa­chen. Mas­sie­ren Sie mit dem Zeige- oder dem Ring­fin­ger sanft das Zahn­fleisch. Ach­ten Sie dar­auf, alle Berei­che des Zahn­fleisches, vorne und seit­lich zu mas­sie­ren. Üben Sie nicht zu viel Druck aus. Bei Par­odon­ta­ler­kran­kun­gen ist beson­ders dar­auf zu ach­ten, dass die Schleim­haut nicht durch scharfe Kan­ten der Nägel ver­letzt wird. Eine Zahn­fleisch­mas­sage sollte nicht nur dann durch­ge­führt wer­den, wenn Sie bereits ein Pro­blem am Zahn­fleisch haben, son­dern vor allem zur Vor­beu­gung. Brin­gen Sie Ihren Kin­dern bei, dies zu tun, so dass es ein Bestand­teil der Mund­hy­giene wird, wie das Zäh­ne­put­zen oder das Spü­len nach dem Essen.

Was sollte man über das Pier­cing wissen

Das Durch­ste­chen von den Weich­tei­len im Mund, kann alle Arten von Kom­pli­ka­tio­nen ver­ur­sa­chen. Die häu­figs­ten Sym­ptome von Kom­pli­ka­tio­nen sind, die Schmer­zen, eine Schwel­lung auf­grund von erhöh­tem ora­len Flüs­sig­keits­fluss, eine Rötung durch erhöhte Durch­blu­tung der Zunge, eine Infek­tion der Wunde durch eine große Anzahl von Krank­heits­er­re­gern im Mund.

Beim Pier­cen besteht auch die Gefahr, sich mit Krank­hei­ten wie die Hepa­ti­tis oder dem AIDS zu infi­zie­ren. Es ist nicht aus­ge­schlos­sen, dass es zu ver­län­ger­ten Blu­tun­gen auf­grund von Gefäß­schä­den, all­er­gi­schen Reak­tio­nen auf die im Schmuck ver­wen­de­ten Mate­ria­lien kommt.

Es besteht auch die Mög­lich­keit von Gal­va­ni­sie­rungs­strö­men im Mund, auf­grund des Vor­han­den­seins unter­schied­li­cher Metalle. Es kann zu einem Ver­lust der Geschmacks­emp­find­lich­keit der Zunge, zu einem Ver­lust der Beweg­lich­keit oder Taub­heit die­ser füh­ren. Zu einer dau­er­haf­ten Rötung der Weich­teile im Mund, ein­schließ­lich einer dau­er­haf­ten Zahn­fleisch­ver­let­zung kann es auch kommen.

Dar­über hin­aus ist es nicht aus­ge­schlos­sen, dass es Schwie­rig­kei­ten im Zusam­men­hang mit dem Essen, dem Kauen und dem Schlu­cken ent­ste­hen. Zusätz­lich kann es durch den Mund­schmuck zur Zer­stö­rung von Zahn­fül­lun­gen und zu den Zahn­schä­den kommen.