Die Möbeln aus Natur­holz sind eine schöne Ergän­zung für jede Ein­rich­tung und schaf­fen eine ein­zig­ar­tige, natür­li­che Umge­bung. Aber man sollte wis­sen, dass die Holz­mö­beln nur dann lange hal­ten kön­nen, wenn sie rich­tig gepflegt wer­den und die grund­le­gen­den Nut­zungs­be­din­gun­gen ein­ge­hal­ten wer­den.

Der Raum

Das Anspruchs­vollste an Holz­mö­beln ist die Tem­pe­ra­tur und die Luft­feuch­tig­keit im Raum. Ein Raum mit sol­chen Möbeln sollte ein güns­ti­ges Mikro­klima haben.

Die Möbeln aus Natur­holz soll­ten in tro­cke­nen und gut belüf­te­ten Räu­men mit einer Luft­tem­pe­ra­tur von +10° C bis +30° C ste­hen. Die rela­tive Luft­feuch­tig­keit im Raum sollte 60 – 70% nicht über­schrei­ten. Zwi­schen den Möbeln und den Heiz­ge­rä­ten sollte min­des­tens 80 bis 100 cm Abstand sein. Es lohnt sich auch, die Holz­mö­beln vor einer direk­ter Son­nen­ein­strah­lung zu schüt­zen.

Die Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen, die Feuch­tig­keit und die direkte Son­nen­ein­strah­lung sind für das emp­find­li­che Holz eher schäd­lich. Des­halb wer­den Natur­mö­bel immer öfter mit zahl­rei­chen Imprä­gnie­run­gen und Lacken über­zo­gen, was die Pflege erleich­tert. Aller­dings sollte jeder Besit­zer auch einige der Tricks bei der Arbeit mit Holz ken­nen.

Außer­dem ist die Struk­tur des Bau­mes recht weich und erfor­dert eine sorg­fäl­tige Hand­ha­bung. Die mecha­ni­sche Stöße kön­nen Spu­ren oder Krat­zer hin­ter­las­sen. Wich­tig ist auch die Kon­trolle von bestehen­den Metall­ver­bin­dun­gen. Unge­fähr ein­mal im Jahr müs­sen alle Ver­bin­dun­gen und Schrau­ben nach­ge­zo­gen wer­den, das bewahrt die Möbel vor wei­te­ren Schä­den.

Die Grund­re­geln bei der Pflege von Holz­mö­beln

Die Natur­holz­mö­beln haben die höchste Halt­bar­keit und Qua­li­tät. Die sind ein­fach ideal für den Ein­satz in den Innen­räu­men, aber man soll die Grund­re­geln der Pflege beach­ten.

Eine gute Mög­lich­keit ist, sie mit einem feuch­ten Tuch und dann mit einem tro­cke­nem Tuch abzu­wi­schen. Es ist jedoch effek­ti­ver, spe­zia­li­sierte Pfle­ge­pro­dukte zu ver­wen­den. Man soll nicht ver­ges­sen, dass Holz­mö­bel nicht mit har­ten Gegen­stän­den abge­wischt wer­den dür­fen, die bes­ten Mate­ria­lien zum Ent­fer­nen von Staub von Holz­ober­flä­chen sind wei­che Stoffe wie Wild­le­der oder ähn­li­ches.

Die Rei­ni­gung von den Holz­mö­beln

Die Rei­ni­gungs­mit­tel auf Ammo­niak- oder Lösungs­mit­tel­ba­sis sowie Scheu­er­mit­tel sind völ­lig unge­eig­net. Es ist sehr wich­tig, dass kein Was­ser in die Fugen oder Risse ein­dringt, damit die Möbel­stü­cke nicht kaputt­ge­hen.

Die Weich­höl­zer sind bei der Her­stel­lung ein­fach zu hand­ha­ben, daher sind diese Pro­dukte güns­ti­ger. Sie wer­den aber ein­fach von allen mög­li­chen Baum­schäd­lin­gen geliebt. Wenn die Möbel kleine Löcher haben, und aus die­sen regel­mä­ßig ein gel­ber, Pul­ver ähn­li­cher Staub raus zu quä­len, kann man sicher sein, dass die­ses Möbel­stück von Schäd­lin­gen befal­len ist. Die Schäd­linge zu bekämp­fen ist wich­tig und not­wen­dig. Es genügt, ein Pfle­ge­mit­tel in einem Fach­ge­schäft zu kau­fen.

Die teure Holz­ar­ten, die kräf­ti­ger sind, sind weni­ger für Schäd­lings­be­fall anfäl­lig, sol­che Möbel brau­chen auch eine sorg­fäl­tige Pflege. Es sollte mit einem spe­zi­el­len Wachs oder Öl, gepflegt wer­den.

Die Holz­mö­beln, kön­nen nach eini­ger Zeit ver­blas­sen und altern. Die­ser Pro­zess wird durch direkte Son­nen­ein­strah­lung beson­ders ver­stärkt. Eine aus­ge­zeich­nete Mög­lich­keit, die Lebens­dauer von den Holz­mö­beln zu ver­län­gern, ist in die­sem Fall die Ver­wen­dung von Wachs. Die­ser wird auf die Möbel­ober­flä­che auf­ge­tra­gen. Die Pfle­ge­mit­tel sind in jedem Fach­ge­schäft zu fin­den. Es ist auch bes­ser, die Fle­cken mit der Hilfe von spe­zi­el­len Pfle­ge­mit­teln zu besei­ti­gen.

Das Polie­ren von Holz­mö­beln

Eine Poli­tur kann auf polier­ten und nicht polier­ten Holz­mö­beln ver­wen­det wer­den, um der Ober­flä­che ein Glanz zu ver­lei­hen, die Fle­cken und die Hand­ab­drü­cke zu ent­fer­nen. Vor der Anwen­dung sollte man jedoch die Gebrauchs­an­wei­sung lesen und die Wir­kung der Poli­tur an einer klei­nen, unauf­fäl­li­gen Stelle aus­zu­pro­bie­ren.