Das Haar

Das Haar, beson­ders im Som­mer, sam­melt viel Staub an. Mit dem Schweiß und dem Talg ver­mischt, bil­det sich der Haar­plaque, der ver­schie­dene Mikro­or­ga­nis­men ent­wi­ckeln kann, sowie ein Nähr­bo­den für ver­schie­dene Para­si­ten bie­tet. Die Mäd­chen soll­ten beson­ders auf ihr Haar ach­ten. Die Haare soll­ten täg­lich mor­gens gebürs­tet und stets sau­ber gehal­ten wer­den. Eine ordent­li­che Haar­pflege, ist eines der wich­tigs­ten Mit­tel zur Vor­beu­gung von Haut­krank­hei­ten am Kopf.

Im Win­ter braucht das Haar nicht nur regel­mä­ßige Rei­ni­gung und Vit­ami­ni­sie­rung, son­dern auch zusätz­li­chen Schutz. Es ist daher rat­sam, bestimmte Haar­pfle­ge­richt­li­nien zu befol­gen.

Im Win­ter sollte man immer einen Hut oder zumin­dest eine Kapuze tra­gen. Im Früh­ling rei­zen starke Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen die Ner­ven­enden in der Kopf­haut, die Mus­keln zie­hen sich zusam­men, was zu einem schar­fen Krampf und einer Ver­en­gung der Blut­ge­fäße führt. Die Ver­schlech­te­rung der Blut­ver­sor­gung der Haar­fol­li­kel ent­zieht den Haa­ren die Nah­rung, und sie wer­den geschwächt. Auf der ande­ren Seite emp­feh­len die Exper­ten keine Kopf­be­de­ckung zu tra­gen. Sobald das Wet­ter recht früh­lings­haft und warm ist, ist es bes­ser, den Kopf nicht zu bede­cken. In der Wärme unter dem Hut begin­nen die Haare, die an Luft- und Licht­man­gel ersti­cken, aus­zu­fal­len.

Man soll regel­mä­ßig eine Haar­kur durch­füh­ren. Der Kopf soll mit war­mem Was­ser gewa­schen wer­den, nicht mit hei­ßem Was­ser, denn die Über­hit­zung macht das Haar brü­chig und lässt die Kopf­haut fet­ti­ger aus­se­hen. Die Haare soll­ten vor dem Stress des Fär­bens und der Dau­er­welle geschont wer­den. Im Win­ter soll man so wenig wie mög­lich einen Föhn benut­zen.

Das Make-up

Die jun­gen Men­schen legen gro­ßen Wert auf ihr Aus­se­hen. Die Mäd­chen fan­gen oft früh an, die Kos­me­tik zu benut­zen und ver­su­chen, sich selbst schö­ner zu machen. Von einem solch frü­hen und unan­ge­mes­se­nen Gebrauch von der Kos­me­tik altert die Haut. Alles, was man tun müsste, ist, sich unsere Pop- und Film­stars anzu­se­hen, wie toll sie geschminkt sind und wie schwer es ist, sie ohne Make-up zu erken­nen. Die Gesichts­haut lei­det unter dem stän­di­gen Make-up und der Kos­me­tik. Sie ver­liert an Feuch­tig­keit, trock­net aus und wird früh­zei­tig mit Fal­ten bedeckt.

Die von den Jugend­li­chen ver­wen­de­ten Kos­me­tik muss für Ihren Alter und Ihren Haut­typ (fet­tig, tro­cken oder nor­mal) geeig­net sein und darf keine All­er­gien ver­ur­sa­chen.

Die Klei­dung

Zur per­sön­li­chen Hygiene gehört auch die ange­mes­sene Klei­dung. Diese schützt den mensch­li­chen Kör­per vor der Kälte, der über­mä­ßi­ger Hitze und der Feuch­tig­keit.

Der Jugend­li­che soll sich in sei­ner Klei­dung wohl füh­len.

In letz­ter Zeit sind eng anlie­gende Jeans sowohl für die Mäd­chen als auch für die Jun­gen in Mode gekom­men. Der starke Druck auf die Haut oder auf ein­zelne Kör­per­or­gane stört die nor­ma­len phy­sio­lo­gi­schen Pro­zesse im Kör­per und kann schwere Gesund­heits­schä­den ver­ur­sa­chen. Die stän­dige Kom­pres­sion des klei­nen Beckens und der Beine führt zu Bluts­ta­gna­tion und in der Folge zu einer schlech­ten Ver­sor­gung der Organe mit den not­wen­di­gen Sub­stan­zen, deren Unter­ent­wick­lung, eine Ent­zün­dung, die Krampf­adern an den Bei­nen. Und wenn man bedenkt, dass diese Jeans nor­ma­ler­weise eine nied­rige Taille haben, wird deut­lich, wo so viele Erkäl­tun­gen der weib­li­chen Geni­ta­lien, der Nie­ren, ihre Ursa­che haben.

Die Klei­dung sollte immer sau­ber gehal­ten wer­den. Die Ober­be­klei­dung, in der sich eine Per­son im Freien auf­hält und die Arbeits­klei­dung soll­ten nicht in Wohn­zim­mern auf­be­wahrt wer­den, am bes­ten lässt man diese in Ein­gang oder Wind­fang hän­gen, am bes­ten in einem Schrank oder unter einem spe­zi­el­len Vor­hang.