Im Laufe des Lebens wer­den die Men­schen bei der Befrie­di­gung ihrer Bedürf­nisse, den Inter­es­sen, beim Errei­chen der gesetz­ten Ziele, bei der Lösung der anfal­len­den Auf­ga­ben von­ein­an­der abhängig.

Die Abhän­gig­keit kann ein­fach, kom­plex oder indi­rekt sein. Zur letz­te­ren gehö­ren die Abhän­gig­keit unse­res indi­vi­du­el­len Lebens vom Ent­wick­lungs­stand der Gesell­schaft, die Wirk­sam­keit des Wirt­schafts­sys­tems, die Wirk­sam­keit der poli­ti­schen Orga­ni­sa­tion der Gesell­schaft, der Zustand der Moral.

Die Abhän­gig­keit, die durch sozia­les Han­deln rea­li­siert wird, als eine bewusst durch­ge­führte Hand­lung, die sich an ande­ren ori­en­tiert, mit der Erwar­tung einer ange­mes­se­nen Reak­tion des Part­ners, bil­det eine soziale Verbindung.

Die soziale Ver­bin­dung, in wel­cher Form auch immer sie auf­tre­ten, haben eine kom­plexe Struktur.

Die Struk­tur der sozia­len Verbindungen

Ihre Haupt­ele­mente sind, die Per­so­nen der Ver­bin­dung, es kön­nen zwei oder Tau­sende von Per­so­nen sein und das Thema der Ver­bin­dung, das heißt, worum es bei der Ver­bin­dung geht.

Was beson­ders wich­tig ist, ist der Mecha­nis­mus der bewuss­ten Regu­lie­rung der Bezie­hun­gen zwi­schen den Per­so­nen, die Regeln. Dar­über hin­aus sind die ers­ten bei­den Ele­mente auch cha­rak­te­ris­tisch für die soziale Abhängigkeit.

All diese Ele­mente sind eng mit­ein­an­der ver­bun­den und auf­ein­an­der abge­stimmt. Eine Ände­rung, ein Anstieg oder ein star­ker Rück­gang der Zahl der Teil­neh­mer der Gruppe kann die Art der Regu­lie­rung beein­flus­sen. Die Bezie­hun­gen zwi­schen Nach­barn kön­nen durch­aus auf der Grund­lage der mora­li­schen Prin­zi­pien der guten Nach­bar­schaft, der Sym­pa­thie oder der Anti­pa­thie und des direk­ten Waren­aus­tauschs gere­gelt wer­den. Die wirt­schaft­li­chen Bezie­hun­gen zwi­schen den Unter­neh­men wer­den ver­mit­telt wer­den, wobei das Geld, die Wirt­schafts­ge­setze usw. der Haupt­re­gu­la­tor sein werden.

Die For­men der sozia­len Beziehungen

Es ist auch wich­tig, den Sinn der Bezie­hung zu berück­sich­ti­gen, worum geht es in der Beziehung.

Es gibt einen wei­te­ren wich­ti­gen Fak­tor, der sich auf die Art der Bezie­hung aus­wirkt. Ist die Bezie­hung for­mell oder infor­mell. In der infor­mel­len Kom­mu­ni­ka­tion wird Unter­ord­nung im All­ge­mei­nen nicht aner­kannt. Wich­ti­ger sind hier die Leis­tun­gen und die Aner­ken­nung. Bei der for­ma­len Kom­mu­ni­ka­tion wird die Rang­ord­nung beachtet.

Von beson­de­rer Bedeu­tung ist die Ent­ste­hung von direk­ten und indi­rek­ten sozia­len Ver­bin­dun­gen. Im Zuge direk­ter Ver­bin­dun­gen wer­den Kon­takte meist visu­ell, auf der zwi­schen­mensch­li­chen Ebene, her­ge­stellt. In dem Aus­maß, wie sich eine soziale Gruppe ent­wi­ckelt, wer­den das Netz der sozia­len Ver­bin­dun­gen und die Abhän­gig­kei­ten unter ein­an­der kom­ple­xer. Dabei neh­men die ent­stan­de­nen Ver­bin­dun­gen eine immer wich­ti­gere Rolle im Leben des Ein­zel­nen. Gleich­zei­tig ver­schwin­den die Abhän­gig­keit und die Ver­bin­dung zwi­schen den Men­schen nicht, aber die Zahl der Ver­mitt­ler, die Anzahl der Schritte und Zwi­schen­ver­bin­dun­gen steigt.

Der gegen­sei­tige Respekt und die Akzep­tanz in den sozia­len Grup­pen sor­gen für den Erhalt der Bezie­hun­gen zwi­schen den Per­so­nen in vie­ler­lei Hin­sicht. Es wird keine Kom­mu­ni­ka­tion mög­lich sein, wenn sich die Teil­neh­mer nie auf gegen­sei­tig akzep­ta­ble Bedin­gun­gen eini­gen konn­ten. Es sind die Beson­der­hei­ten des­sen, was ver­knüpft wird, die Art der Ver­knüp­fung usw., die sich auf die Regu­lie­rung auswirken.

Der Regu­la­ti­ons­me­cha­nis­mus sozia­ler Bindungen

Es ist eine Art von den Spiel­re­geln. Und im Wesent­li­chen, ein Sys­tem von Kri­te­rien und Stan­dards, anhand derer eine Per­son die Effek­ti­vi­tät der Kom­mu­ni­ka­tion beur­teilt, sowie ein Kon­troll­sys­tem, das die Ein­hal­tung die­ser Kri­te­rien, der Spiel­re­geln, sicherstellt.

Das Vor­han­den­sein eines ein­zi­gen Kri­te­ri­ums, die Koin­zi­denz der Werte, ist die Grund­lage jeder sozia­len Ver­bin­dung und der Inter­ak­tion. Aber wenn die Har­mo­ni­sie­rung, die Aus­wahl eines ein­zi­gen Kri­te­ri­ums im direk­ten Kon­takt, die Kom­mu­ni­ka­tion auf der Ebene der Befrie­di­gung der per­sön­li­chen Bedürf­nisse und Inter­es­sen erfolgt, dann ist sie auf der Makro­ebene nur auf der Grund­lage der Ent­wick­lung gemein­sa­mer Kri­te­rien, gemein­sa­mer Nor­men des Ver­hal­tens der Men­schen unter­ein­an­der mög­lich. Sie ver­ei­nen Men­schen und ermög­li­chen die Inter­ak­tion. Man spricht von einer Art Spra­che, die für alle Teil­neh­mer in die­sem Sys­tem der sozia­len Bezie­hun­gen ver­ständ­lich wäre.

Die Werte rüs­ten uns mit mora­li­schen Kri­te­rien aus, was gut und was schlecht ist. Wofür man begna­digt wer­den kann und wofür man bestraft. Wo man am ehes­ten von vie­len unter­stützt wird und wo einem die Unter­stüt­zung ver­wehrt wird. Ein ein­heit­li­ches Sys­tem mora­li­scher Werte stärkt die Gesell­schaft, ermög­licht eine nach­hal­tige Inter­ak­tion zu Hause und am Arbeits­platz, in der Frei­zeit mit jedem Men­schen, mit dem das Schick­sal einen zusammenführt.

Es ist wich­tig fest­zu­hal­ten, dass das Wer­te­sys­tem, das sich her­aus­ge­bil­det hat, um die Bezie­hun­gen in der Gesell­schaft als Gan­zes auf der Makro­ebene zu regu­lie­ren, seine Prio­ri­tät behaup­tet und die sozia­len Mecha­nis­men zur Regu­lie­rung der zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hun­gen weit­ge­hend unter­ord­net. Die Kon­kret­heit, die Ziel­ge­richt­etheit, die Indi­vi­dua­li­sie­rung der Bezie­hungs­prin­zi­pien wer­den von letz­te­ren weit­ge­hend ver­drängt und von der Gesell­schaft akzep­tierte die Nor­men, die Regeln und die Werte wer­den immer tiefgreifender.

Die Macht jeden Mit­glieds der Gesell­schaft macht jedes Mit­glied der Gesell­schaft gleich­be­rech­tigt in Bezug auf seine Ver­pflich­tun­gen gegen­über der Gesell­schaft, wodurch die Grund­vor­aus­set­zun­gen für die Exis­tenz sowohl jedes Ein­zel­nen als auch der Gesell­schaft als Gan­zes erhal­ten bleiben.

Um eine starke, effek­tive soziale Ver­bin­dung her­zu­stel­len und auf­recht­zu­er­hal­ten, sind bestimmte Akti­vi­tä­ten erfor­der­lich, um die Inter­ak­tion zu gewährleisten.