Machen Koh­len­hy­drate Sie fett ?

Jedes Essen kann sie rich­tig mäs­ten, wenn Sie zu viel essen. Ob Ihre Ernäh­rung nun fett­reich oder koh­len­hy­dratreich ist, wenn Sie weni­ger Ener­gie ver­brau­chen, als Ihr Kör­per gespei­chert hat, wer­den Sie wahr­schein­lich zuneh­men. Koh­len­hy­drate ent­hal­ten weni­ger als die Hälfte der Kalo­rien von Fett und Voll­korn-Sor­ten von stär­ke­hal­ti­gen Lebens­mit­teln sind gute Quel­len für Bal­last­stoffe. Bal­last­stoff­rei­che Lebens­mit­tel ergän­zen Ihre Mahl­zeit und hel­fen Ihnen, sich satt zu füh­len.

Aller­dings sind zucker­rei­che Lebens­mit­tel oft kalo­rien­reich und der Ver­zehr die­ser Lebens­mit­tel kann dazu bei­tra­gen, dass Sie über­ge­wich­tig wer­den.

Wenn Men­schen Koh­len­hy­drate aus­schnei­den und abneh­men, dann sind es nicht nur Koh­len­hy­drate, die sie aus­schnei­den, son­dern auch die kalo­rien­rei­chen Zuta­ten, die mit ihnen ver­mischt oder geges­sen wer­den, wie But­ter, Käse, Sahne, Zucker und Öl”, sagt Sian. „Zu viele Kalo­rien – ob Koh­len­hy­drate, Pro­te­ine oder Fett – tra­gen zur Gewichts­zu­nahme bei.”

Kann das nicht essen von Wei­zen mir hel­fen, Gewicht zu ver­lie­ren ?

Einige Leute ver­wei­sen auf Brot und andere Lebens­mit­tel auf Wei­zen­ba­sis als Haupt­ver­ant­wort­li­che für ihre Gewichts­zu­nahme. Wei­zen kommt in einer Viel­zahl von Lebens­mit­teln vor, von Brot, Pasta und Pizza & vie­len ande­ren Lebens­mit­teln. Es gibt jedoch keine Beweise dafür, dass Wei­zen eher zu einer Gewichts­zu­nahme führt als jedes andere Lebens­mit­tel.

Es sei denn, Sie haben einen dia­gnos­ti­zierte Wei­zen­all­er­gie, Wei­zen-emp­find­lich­keit oder Zölia­kie, es gibt wenig Beweise dafür, dass das nicht essen von Wei­zen und ande­ren Kör­nern aus Ihrer Ernäh­rung Ihrer Gesund­heit zugute kom­men würde. Getreide, ins­be­son­dere Voll­korn, ist ein wich­ti­ger Bestand­teil einer gesun­den, aus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rung. Vollkorn‑, Voll­korn- und Schwarz­brote geben uns Ener­gie und ent­hal­ten B‑Vitamine, Vit­amin E, Bal­last­stoffe und eine Viel­zahl von Mine­ra­lien.

Weiß­brot ent­hält auch eine Reihe von Vit­ami­nen und Mine­ra­lien, hat aber weni­ger Bal­last­stoffe als Vollkorn‑, Voll­korn- oder Schwarz­brot. Wenn Sie Weiß­brot bevor­zu­gen, suchen Sie nach Optio­nen mit einem höhe­re­ren Bal­last­stoff­an­teil. Auch das Getreide ist von Natur aus fett­arm.

Fin­den Sie her­aus, ob das nicht essen von Brot hel­fen kann, Blä­hun­gen oder andere Ver­dau­ungs­be­schwer­den zu lin­dern.

Soll­ten Men­schen mit Dia­be­tes Koh­len­hy­drate ver­mei­den ?

Man emp­fiehlt Men­schen mit Dia­be­tes, eine gesunde, aus­ge­wo­gene Ernäh­rung zu wäh­len. Ach­ten Sie dar­auf, dass Sie nicht ganze Lebens­mit­tel­grup­pen aus­schlie­ßen. Es wird emp­foh­len, dass jeder­der Dia­be­tis hat einen erfah­re­nen Ernäh­rungs­be­ra­ter auf­sucht, um spe­zi­fi­sche Rat­schläge für seine Nah­rungs­wahl zu erhal­ten. Ihr Haus­arzt kann Sie an einen Ernäh­rungs­be­ra­ter ver­wei­sen.

Es gibt Hin­weise, die dar­auf hin­deu­ten, dass eine koh­len­hy­drat­arme Ernäh­rung kurz­fris­tig zu Gewichts­ver­lust und Ver­bes­se­run­gen der Blut­zu­cker­ein­stel­lung bei Men­schen mit Typ-2-Dia­be­tes füh­ren kann. Es ist jedoch unklar, ob die Ernäh­rung ein siche­rer und effek­ti­ver Weg ist, um Typ-2-Dia­be­tes lang­fris­tig zu kon­trol­lie­ren.

Gewichts­ver­lust durch eine koh­len­hy­drat­arme Ernäh­rung kann auf eine redu­zierte Kalo­rien­zu­fuhr ins­ge­samt zurück­zu­füh­ren sein und nicht spe­zi­ell auf den Ver­zehr von weni­ger Koh­len­hy­dra­ten. Es gibt auch nicht genü­gend Beweise, um die Ver­wen­dung von Low-Carb-Diä­ten bei Men­schen mit Typ-1-Dia­be­tes zu unter­stüt­zen.

Wenn man eine koh­len­hy­drat­arme Ernäh­rung als Option in Betracht zieht, soll­ten Men­schen mit Dia­be­tes auf mög­li­che Neben­wir­kun­gen wie das Risiko einer Hypo­gly­kämie (nied­ri­ger Blut­zu­cker) hin­ge­wie­sen wer­den. Es wird wei­ter­hin emp­foh­len, dass Men­schen mit Dia­be­tes mit ihrem Ernäh­rungs­be­ra­ter über die Menge an Koh­len­hy­dra­ten spre­chen.

Der beste Weg, Dia­be­tes zu bekämp­fen, ist die Ein­nahme von ver­schrie­be­nen Medi­ka­men­ten und die Auf­recht­erhal­tung eines gesun­den Lebens­stils, der viel Bewe­gung und eine aus­ge­wo­gene Ernäh­rung mit wenig gesät­tig­ten Fett­säu­ren, Salz und Zucker sowie reich an Obst und Gemüse beinhal­tet, ohne bestimmte Lebens­mit­tel­grup­pen völ­lig aus­zu­schlie­ßen”.

Wel­che Rolle spie­len Koh­len­hy­drate beim Trai­ning ?

Koh­len­hy­drate, Fett und Eiweiß lie­fern Ener­gie, jedoch sind Sie beim Trai­ning der Mus­keln auf Koh­len­hy­drate als Haupt­brenn­stoff­quelle ange­wie­sen. Aller­dings haben Mus­keln begrenzte Koh­len­hy­drat­spei­cher (Gly­ko­gen) und müs­sen regel­mä­ßig auf­ge­füllt wer­den, um die Ener­gie auf­recht­zu­er­hal­ten. Eine koh­len­hy­drat­arme Ernäh­rung kann zu Ener­gie­man­gel wäh­rend des Trai­nings, früh­zei­ti­ger Müdig­keit und ver­zö­ger­ter Erho­lung füh­ren.

Wann ist der beste Zeit­punkt, um Koh­len­hy­drate zu essen ?

Hier schei­den sich die Geis­ter. Denn jeder Kör­per ist anders. Wenn Sie zum Bei­spiel viel sit­zend arbei­ten, hat Ihr Kör­per einen ganz ande­ren Umsatz als bei jeman­den, der schwer kör­per­lich arbei­tet. Daher ist es am bes­ten, man lässt sei­nen Ernäh­rungs­be­ra­ter eine Ein­zel­fall­ent­schei­dung tref­fen.

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