Was sie nicht auf ihrem Fir­men­com­pu­ter tun soll­ten

Heut­zu­tage stel­len viele Unter­neh­men ihren Mit­ar­bei­tern eine Viel­zahl von Arbeits­ge­rä­ten zur Ver­fü­gung, von Smart­pho­nes über Lap­tops bis hin zu Tablets, mit denen sie ihre Arbeit erle­di­gen kön­nen. Die IT-Abtei­lun­gen der Unter­neh­men rich­ten sie in der Regel mit Ihren Login-Daten, einer Aus­wahl wich­ti­ger Apps und allen Annehm­lich­kei­ten, die Ihnen hel­fen, Ihre Arbeit erfolg­reich zu erle­di­gen.

Irgendwo um den fünf­ten Tag herum,fangen wir nor­ma­ler­weise an , das Gerät mit unse­ren eige­nen Prä­fe­ren­zen zu aktua­li­sie­ren : Ändern des Bild­schirm­scho­ners zu einem Bild Ihres Haus­tie­res, Ein­log­gen in Ihr Spo­tify-Konto, um die per­fekte Wie­der­ga­be­liste „für spä­ter” in die War­te­schlange zu stel­len, Durch­su­chen von Face­book nach den Nach­rich­ten des Tages (oh, und um die­sem Freund von der alten Schule alles Gute zum Geburts­tag zu wün­schen), und so wei­ter und so fort.

Cyber­si­cher­heits­ex­per­ten sagen jedoch, dass die Ver­knüp­fung von Pri­vat- und Berufs­le­ben über einen Arbeits-Lap­top ein ris­kan­tes Geschäft ist – für Sie und das Unter­neh­men.

Das Soft­ware­tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men Check Point führte eine Umfrage unter mehr als 700 IT-Pro­fis durch, die ergab, dass fast zwei Drit­tel der IT-Pro­fis der Mei­nung waren, dass die jüngs­ten, hoch­ka­rä­ti­gen IT-Ver­stöße durch Nach­läs­sig­keit der Mit­ar­bei­ter ver­ur­sacht wur­den. „Die größte Bedro­hung liegt in Ihrem Unter­neh­men”, sag­ten die ITler.

Obwohl wir alle gewarnt wur­den, uns von NSFW-Web­sites (nicht sicher für die Arbeit) oder Links (Ppor­no­gra­phie) fern­zu­hal­ten, gibt es mehr als nur unan­stän­dige Fotos, die es bei der Ver­wen­dung von Gerä­ten zu ver­mei­den gilt.

Also haben wir uns an die Exper­ten gewandt, die uns die Dinge zu nen­nen, die wir an unse­ren Arbeits­rech­nern nie tun soll­ten.

1. Spei­chern Sie per­sön­li­che Pass­wör­ter in Ihrem Schlüs­sel­bund des Arbeits­ge­rä­tes.

Die meis­ten von uns nut­zen unsere Arbeits­mit­tel acht oder mehr Stun­den am Tag. Sie kom­men mit uns nach Hause, sie wer­den zu unse­rem Haupt­ge­rät, das manch­mal öfter benutzt wird als unsere per­sön­li­chen Geräte. Daher ist es so ein­fach, auf die Schalt­flä­che zu kli­cken, wenn man auf­ge­for­dert wird, „Pass­wort im Schlüs­sel­bund spei­chern”. Aber nicht so schnell.

Viele Unter­neh­men in ihren Richt­li­nien zur Computer‑, E‑Mail- und Inter­net­nut­zung eine Klau­sel, die die Spei­che­rung per­sön­li­cher Pass­wör­ter zu einem poten­zi­ell unsi­che­ren Schritt macht.

Es ist immer wich­tig, die Richt­li­nien und Ver­fah­ren Ihres Unter­neh­mens zu lesen, da sie sich auf die Inter­net­nut­zung und ‑aus­stat­tung bezie­hen. Wisse, was du tun kannst und was nicht.

2. Keine Messaging-Soft­ware.

Da Chat­rooms wie Slack, Camp­fire und Google Han­gout immer prak­ti­scher für die Zusam­men­ar­beit im Team wer­den, ist es ein­fach, sie so zu benut­zen, als ob man sich im Pau­sen­raum des Büros befin­det und mit einem Kol­le­gen beim Raub­zug durch den Kühl­schrank trat­schen würde. Diese Nach­rich­ten wer­den jedoch irgendwo auf einem Ser­ver auf­be­wahrt und sind genauso abruf­bar wie E‑Mails.

3. Grei­fen Sie nicht auf kos­ten­lo­ses öffent­li­ches Wi-Fi zu, wäh­rend Sie an emp­find­li­chen Mate­ria­lien arbei­ten.

Auch wenn viele von uns im Home­of­fice arbei­ten oder am Wochen­ende ein paar Arbeits-E-Mails aus einem Café schi­cken, ist es ver­lo­ckend, sich Ihren Lap­top zu schnap­pen und sich an der kos­ten­lo­sen öffent­li­chen WLAN-Ver­bin­dung anzu­mel­den. Schließ­lich gibt es das über­all und der Chef wird nicht bis Mon­tag auf eine Über­prü­fung die­ses Pro­jekts war­ten. Jedoch kön­nen Orte, die kos­ten­lo­ses Wi-Fi anbie­ten, wie das benach­barte Café, der Flug­ha­fen oder das Hotel ihr Daten abgrei­fen.

Grei­fen Sie nicht auf Ihre E‑Mail‑, Online-Bank- oder Kre­dit­kar­ten­kon­ten zu, wenn Sie über öffent­li­ches Wi-Fi ver­fü­gen”. Das liegt daran, dass Betrü­ger gefälschte Netz­werke ein­rich­ten kön­nen, die wie das echte Ding aus­se­hen, es aber nicht sind.

4. Ermög­li­chen Sie nie Freun­den oder Kol­le­gen außer­halb der IT-Abtei­lung den Fern­zu­griff auf Ihren Arbeits­rech­ner.

Jetzt, da die Fern­zu­griffs­soft­ware leicht zugäng­lich ist, haben Sie die Mög­lich­keit, dass prak­tisch jeder, den Sie ken­nen, von außer­halb des Büros auf Ihren Com­pu­ter zugrei­fen kann. Du wür­dest es auch nicht zulas­sen, dass dein Freund ins Büro geht und sich an dei­nen Com­pu­ter setzt, ohne vor­her mit dei­nem Chef zu spre­chen.

5. Nie Per­sön­li­che Daten spei­chern.

Es ist so ein­fach, einen „per­sön­li­chen” Ord­ner auf dem Desk­top mit allen süßen Fotos zu haben, die Ihr Ehe­part­ner von Ihren Kin­dern geschickt hat .. erin­nern sie sich jedoch immer daran, dass ein Arbeits­ge­rät nicht Ihr Eigen­tum ist – es gehört dem Unter­neh­men.

6. Arbeite nie an dei­ner Web­seite, wäh­rend du im Büro bist.

Viele von uns haben Hob­bys, sogar teil­weise um zusätz­li­ches Geld zu ver­die­nen. Wie bereits erwähnt, kann alles, was Sie an Ihrem Arbeits­ge­rät tun, von Ihrem Arbeit­ge­ber legal erfasst wer­den. Seien Sie vor­sich­tig bei der Ver­wen­dung Ihrer Fir­men­ge­räte für eigene Arbei­ten. Sol­che Akti­vi­tä­ten begrün­den frist­lose Kün­di­gun­gen.