Makula-Trans­lo­ka­tion bei alters­be­ding­ter Maku­la­de­ge­ne­ra­tion

Es ist unklar, ob die Maku­l­adrans­lo­ka­tion das Seh­ver­mö­gen bei Pati­en­ten mit feuch­ter AMD, der Form der alters­be­ding­ten Maku­la­de­ge­ne­ra­tion (AMD), die durch das abnor­male Wachs­tum neuer Blut­ge­fäße im Bereich der zen­tra­len Netz­haut, der soge­nann­ten Makula, ver­bes­sert wer­den kann. Die alters­be­dingte Maku­la­de­ge­ne­ra­tion führt zur Ent­ste­hung eines blin­den Flecks im Zen­trum des Gesichts­fel­des und ist die häu­figste Ursa­che für schwere Erblin­dung bei älte­ren Men­schen in der west­li­chen Welt.
Die Makula-Trans­lo­ka­tion ist ein chir­ur­gi­scher Ein­griff, bei dem die Netz­haut, die die Makula in einen weni­ger geschä­dig­ten Bereich ein­be­zieht, abge­löst wird. Einige Augen­ärzte haben vor­ge­schla­gen, dass diese Ope­ra­tion den Pati­en­ten hel­fen kann, das Seh­ver­mö­gen zu ver­bes­sern. Wir fan­den eine kleine Stu­die, die dar­auf hin­deu­tet, dass sich das Seh­ver­mö­gen ver­bes­sern könnte, aber schwere Kom­pli­ka­tio­nen kön­nen wäh­rend des Pro­zes­ses der Netz­haut­ver­schie­bung auf­tre­ten. Daher kann es sein, dass die Maku­l­adrans­lo­ka­tion bei den meis­ten Pati­en­ten mit feuch­ter AMD auf­grund der bereits ver­füg­ba­ren Behand­lungs­mög­lich­kei­ten nicht in Betracht gezo­gen wird.

Um zu ver­ste­hen, was die Risi­ko­fak­to­ren sind und was man tun kann, um unser Risiko für die alters­be­dingte Maku­la­de­ge­ne­ra­tion (AMD) zu sen­ken, ist es hilf­reich zu ver­ste­hen, wie sich die Maku­la­de­ge­ne­ra­tion ent­wi­ckelt :

Ers­tens pro­du­zie­ren das fort­ge­schrit­tene Alter und lang­fris­tige Umwelt­be­las­tun­gen zusam­men eine erhöhte Anzahl von freien Radi­ka­len : insta­bile Mole­küle, die die Makula schä­di­gen, wenn sie nicht sofort durch Anti­oxi­dan­tien neu­tra­li­siert wer­den.
Als nächs­tes ver­ur­sacht die­ser anfäng­li­che Scha­den eine Ent­zün­dung ; die Ent­zün­dung ver­ur­sacht dann mehr Scha­den, was zu mehr Ent­zün­dun­gen führt und der Zyklus geht wei­ter, wobei die Makula schließ­lich ver­narbt wird und ein zen­tra­ler Seh­ver­lust ent­steht.
Um das Risiko einer AMD zu ver­rin­gern, müs­sen wir die Expo­si­tion gegen­über Toxi­nen ver­rin­gern, die freien Radi­kale neu­tra­li­sie­ren, die durch die Expo­si­tion gegen­über Toxi­nen ent­ste­hen, und unsere Ent­zün­dungs­re­ak­tion ver­rin­gern. Wir kön­nen dies tun, indem wir die ers­ten sechs der zehn unten auf­ge­führ­ten Risi­ko­fak­to­ren berück­sich­ti­gen.

Wie wirkt sich die alters­be­dingte Maku­la­de­ge­ne­ra­tion (AMD) auf das Seh­ver­mö­gen aus ?

Die Makula ist der ein­zige Teil der Netz­haut, der uns ein kris­tall­kla­res, detail­lier­tes Sehen ermög­licht. Wenn es beschä­digt ist, wer­den Details – wie die Worte auf die­ser Web­site oder ein Gesichts­aus­druck – ver­deckt. Ihr Ver­wand­ter oder Freund mit alters­be­ding­ter Maku­la­de­ge­ne­ra­tion (AMD) kann Ihre Augen viel­leicht nicht sehen, aber trotz­dem Augen­kon­takt haben, weil er oder sie zumin­dest die Kon­tu­ren Ihres Gesichts sehen und wis­sen kann, wo Ihre Augen sind.

Per­so­nen mit Seh­ver­lust durch alters­be­dingte Maku­la­de­ge­ne­ra­tion sehen zunächst äußer­lich gesund aus. Ihre Augen schei­nen genau so zu sein, wie sie es immer waren, und ihre peri­phere (Seiten-)Sicht bleibt erhal­ten, so dass sie mit wenig oder gar kei­ner Schwie­rig­keit her­um­lau­fen kön­nen und sogar einen klei­nen dunk­len Knopf erken­nen kön­nen, der auf einen hel­len Tep­pich fal­len gelas­sen wurde. Diese Fähig­keit, alles in einem Raum zu sehen, aber nicht genau das zu sehen, was man betrach­tet, ist für andere ver­wir­rend. Dies liegt zum Teil daran, dass wir dazu nei­gen, das „Sehen” als eine Dicho­to­mie von Voll­bild und Blind­heit zu betrach­ten.

Men­schen mit alters­be­ding­ter Maku­la­de­ge­ne­ra­tion lie­gen irgendwo „dazwi­schen”; sie sehen viel­leicht nicht„alles”, aber sie sind sicher­lich nicht blind und wer­den es auch nie sein. Sie haben ein schlech­tes Seh­ver­mö­gen, oder eine noch bes­sere Beschrei­bung ist, dass sie „schwer sehen”. Wie der bekannte Begriff „schwer­hö­rig” klingt er über­schau­ba­rer und genauer.