Mit Pila­tes straff und schlank wer­den

Pila­tes ist heut­zu­tage wie­der voll im Trend und zudem eine sehr effek­tive Sport­art : Pila­tes kom­bi­niert eine mus­ku­läre Grund­span­nung mit einer flie­ßen­den Atmung. Die Funk­ti­ons­weise die­ser Sport­art hat der Begrün­der Huber­tus Pila­tes ganz ein­deu­tig auf den Punkt gebracht : „Die ganze Kör­per­kraft kommt aus der Kör­per­mitte“.

Pila­tes ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer mehr zu einem Trend-Work­out gewor­den und zählt nicht nur bei Frauen zu den belieb­tes­ten Sport­ar­ten. Bei Pila­tes geht es vor allem um eine Sta­bi­li­sie­rung sowie um eine Kräf­ti­gung der Kör­per­mus­ku­la­tur. Gleich­zei­tig kann Pila­tes die Kör­per­hal­tung ver­bes­sern.

Die wich­tigs­ten Pila­tes-Facts auf einen Blick

  • Pila­tes ist ein sehr sanf­tes, aber zugleich hoch­ef­fek­ti­ves Trai­ning.
  • Im Fokus steht ins­be­son­dere die Kräf­ti­gung der tief­lie­gen­den Kör­per­mus­ku­la­tur.
  • Die ganze Kraft stammt aus dem soge­nann­ten Power­house, also aus der Kör­per­mitte.
  • Das Pila­tes-Work­out eig­net sich opti­mal zur Lin­de­rung von Nacken‑, Schul­ter- und Rücken­be­schwer­den.
  • Zudem ist Pila­tes aus­ge­zeich­net für eine Gewichts­re­duk­tion geeig­net.
  • Die kor­rekte Aus­füh­rung aller Übun­gen spielt eine zen­trale Rolle, ebenso die Pila­tes-Atem­tech­nik.
  • Die spe­zi­elle Atem­tech­nik beim Work­out ist der Haupt­un­ter­schied zwi­schen Yoga und Pila­tes.

Die Pila­tes-Grund­prin­zi­pien – ein ganz­heit­li­ches Work­out

  1. Pila­tes Flow – ein zen­tra­ler Grund­satz ist die flie­ßende Übungs­aus­füh­rung.
  2. Kon­zen­tra­tion – alle Übun­gen müs­sen exakt und sau­ber aus­ge­führt wer­den. Die Auf­merk­sam­keit steht also im Mit­tel­punkt !
  3. Atmung – alle Trai­nings­übun­gen müss­ten mit der rich­ti­gen Atem­tech­nik absol­viert wer­den. Nur so kön­nen die tie­fe­ren Mus­kel­schich­ten akti­viert und schmerz­hafte Ver­span­nun­gen effi­zi­ent gelöst wer­den.
  4. Zen­trie­rung – wäh­rend des gesam­ten Work­outs muss die Kör­per­mitte fest und sta­bil gehal­ten wer­den. Die Prä­zi­sion steht bei der Übungs­aus­füh­rung also im Fokus.
  5. Kon­trolle – alle Pila­tes­be­we­gun­gen wer­den flie­ßend, kon­trol­liert und bewusst durch­ge­führt.

Was ist eigent­lich das Power­house ?

Das soge­nannte Power­house spielt beim Pila­tes eine beson­ders wich­tige Rolle. Die Trai­nings­übun­gen spre­chen ins­be­son­dere die Becken­bo­den­mus­keln an. Gleich­zei­tig ver­bes­sert das Pila­tes-Trai­ning die Beweg­lich­keit des gan­zen Kör­pers und ins­be­son­dere der Taille. Die Kraft für die kor­rekte Aus­füh­rung der Pila­tes­übun­gen wird aus der Kör­per­mitte geholt. Beim Work­out erfolgt also eine gezielte Zen­trie­rung auf die­ses Kraft­zen­trum, das soge­nannte Power­house. Durch die Power­house-Akti­vie­rung kön­nen die Taille und die Hüfte schlan­ker und beweg­li­cher wer­den. Zudem bringt Pila­tes die Rumpf­mus­ku­la­tur und die Gelenke in Schwung.