Was ist Schnar­chen und was macht es so gefähr­lich ?

Schnar­chen macht nie­man­dem Spaß – der rhyth­mi­sche Lärm kann Mit­schla­fende und sogar Mit­be­woh­ner davon abhal­ten, einen ange­neh­men Schlaf zu haben. Neben der Beein­träch­ti­gung kann das Schnar­chen mit schwe­ren gesund­heit­li­chen Pro­ble­men wie Schlaf­apnoe ver­bun­den sein.

Wenn Sie Schlaf­apnoe haben, kann es ein, dass Sie im Schlaf kurz­zei­tig auf­hö­ren zu atmen, weil sich Ihre Hals­mus­ku­la­tur ent­spannt und Ihre Atem­wege ver­engt oder blo­ckiert wer­den. Mit der Zeit kann die Schlaf­apnoe das Risiko für Blut­hoch­druck, Schlag­an­fall und Herz­in­farkt erhö­hen.

Die Risi­ken des Schnar­chens

Selbst wenn Sie nur laut atmen und keine Schlaf­apnoe haben, kann das Schnar­chen Ihre Gesund­heit und Ihren Wohl­be­fin­den gefähr­den.

Men­schen kön­nen durch das Schnar­chen müde wer­den. Auch ohne Schlaf­apnoe kann Schnar­chen zu Blut­hoch­druck oder Blut­druck­schwan­kun­gen füh­ren. Es wurde auch fest­ge­stellt, dass es mit einer Herz­er­kran­kung ver­bun­den ist, getrennt von der Schlaf­apnoe.

Es ist rat­sam, einen Arzt auf­zu­su­chen, wenn Ihr Schnar­chen im gan­zen Haus hör­bar ist, Sie an Blut­hoch­druck oder Herz­er­kran­kun­gen lei­den, Sie tags­über schläf­rig sind oder Sie mehr als 10Kilogramm Über­ge­wicht haben. Aller­dings kön­nen Sie auch eine Reihe von Metho­den auf eigene Faust anwen­den, um mit dem Schnar­chen zurecht­zu­kom­men.

Tipps für den „Stil­len” Schlaf

Wenn das Schnar­chen Sie oder die Men­schen um Sie herum stört, fan­gen Sie an, die fol­gen­den Ände­run­gen vor­zu­neh­men, um Nachts einen ruhi­ge­ren Schlaf zu haben.

Ver­lie­ren Sie Gewicht. Man kann gar nicht genug die Wich­tig­keit, zusätz­li­che Pfunde zu ver­lie­ren, her­vor­he­ben wenn man über­ge­wich­tig ist, da viele Men­schen wegen ihres Gewichts schnar­chen. Zusätz­li­ches Fett um den Hals kann dazu füh­ren, dass Ihre Atem­wege schma­ler wer­den und sie ihre Atme­wege weni­ger öff­nen. Ins­be­son­dere, wenn Män­ner zuge­nom­men haben, sind sie gefähr­de­ter.

Ver­mei­den Sie Alko­hol

Ver­mei­den Sie Alko­hol vor dem Schla­fen­ge­hen. Alko­hol unter­drückt die Akti­vi­tät der so genann­ten Atem­wegs­er­wei­te­rungs­mus­keln – das sind Mus­keln, die dazu bestimmt sind, Ihre Atem­wege offen zu hal­ten. Wenn Sie also irgend­wann inner­halb von ca. vier Stun­den vor dem Schla­fen­ge­hen trin­ken, wer­den Sie mit grö­ße­rer Wahr­schein­lich­keit schnar­chen oder stär­ker schnar­chen.

Vor­sicht vor Medi­ka­men­ten

Ach­ten Sie auf bestimmte Medi­ka­mente. Schlaf­ta­blet­ten, Beru­hi­gungs­mit­tel und Mus­kel­re­la­xan­tien. Dies sind nur einige der Medi­ka­mente, die dazu füh­ren, dass die Mus­keln, die Ihre Atem­wege offen hal­ten, schlaff wer­den, was zu Schnar­chen füh­ren kann.
Schla­fen Sie viel. Schlaf­ent­zug hat die glei­che Wir­kung auf die Atem­wegs­mus­ku­la­tur, also je müder Sie sind, desto mehr wer­den Sie schnar­chen.

Die Schlaf­po­si­tion

Schlafe auf der Seite. Wenn Sie auf dem Rücken schla­fen, zieht die Schwer­kraft an dem Gewebe in Ihren Atem­we­gen, was das Schnar­chen ver­schlim­mern kann. Legen Sie sich vor dem Schla­fen­ge­hen auf die Seite, um die Schnarch­sym­ptome zu redu­zie­ren.

Schlaf­po­si­tion ändern

Erhö­hen Sie ihre Schlaf­po­si­tion. Manch­mal wird das Schnar­chen durch das Schla­fen mit einer leicht erhöh­ten Kopf­po­si­tion bes­ser. Stüt­zen Sie sich auf ein paar Kis­sen oder einen Schaum­stoff-Schlaf­keil oder benut­zen Sie ein ein­stell­ba­res Bett.

Schnar­chen kann ein Ärger­nis oder ein Zei­chen für ein grö­ße­res Pro­blem sein. So oder so, es gibt meh­rere Tricks, die sie anwen­den kön­nen, wie man mit der Krank­heit umgeht.

Noch ein­mal kurz zusam­men­ge­fasst :

  1. Ver­lie­ren Sie Gewicht.
  2. Ver­mei­den Sie Alko­hol vor dem Schla­fen­ge­hen.
  3. Ver­mei­den Sie die Ver­wen­dung bestimm­ter Medi­ka­mente.
  4. Schla­fen Sie viel.
  5. Schlafe auf der Seite.
  6. Erhö­hen sie ihre Kopf­po­si­tion.