Machen Sie Sport mit Ihrem Hund – Er wird es ihnen dan­ken.

Sie kom­men von einem lan­gen Arbeits­tag nach Hause, bereit, die Füße hoch­zu­le­gen und sich zu erho­len. Wenn Sie die Tür öff­nen, und ihr haa­ri­ger Freund war­tet auf Sie, in der Hoff­nung, dass sie Zeit für einen Spa­zier­gang oder ein Bal­li­spiel ist, was tun Sie dann ?

Igno­rie­ren Sie den wedeln­den Schwanz, diese gro­ßen Augen und die­sen auf­ge­reg­ten Blick ? Natür­lich nicht ! Sie ent­schei­den, dass das Ent­span­nen war­ten kann, und Sie machen sich mit ihrem Hund auf den Weg.

Bewe­gung ist gut für das Tier

Sie wis­sen, dass Bewe­gung gut für Sie ist. Es hilft Ihnen, ein gesun­des Gewicht zu hal­ten, Stress zu bewäl­ti­gen, bes­ser zu schla­fen und Ihr Ener­gie­ni­veau zu erhö­hen. Das Tolle daran ist, dass die Akti­vi­tät das Glei­che für Ihren vier­bei­ni­gen Freund ist ! Bewe­gung hilft ihnen nicht nur län­ger zu leben, son­dern ein trai­nier­tes Tier ist auch wacher und zufrie­de­ner. Ver­hal­tens­pro­bleme wie Kauen, Gra­ben und Bel­len sind ver­schwun­den, sobald das Tier anfängt, regel­mä­ßige Bewe­gung zu bekom­men.

Hunde gegen Depres­sion

Einige neuere Stu­dien zei­gen einen Zusam­men­hang zwi­schen dem Hal­ten von Haus­tie­ren und einer bes­se­ren Gesund­heit. Ein Hund zum Bei­spiel wird zum Ansporn für Bewe­gung. Daher nei­gen Hude­hal­ter dazu, eine bes­sere kar­dio­vasku­läre Fit­ness zu haben als Men­schen ohne Haus­tiere. Eine Stu­die zeigte zum Bei­spiel, dass Hun­de­be­sit­zer durch­schnitt­lich drei­hun­dert Minu­ten pro Woche spa­zie­ren gehen – das ist fast dop­pelt so viel wie bei Men­schen ohne Hunde. Dar­über hin­aus hat sich gezeigt, dass Haus­tiere Angst abbauen, eine Quelle für Wohl­be­fin­den sind und Gefühle von Ein­sam­keit und Depres­sio­nen ver­rin­gern.

Inte­grie­ren Sie ihr Tier in ihr Fit­ness­pro­gramm

Das Trai­ning mit Ihrem Hund ist ein gro­ßer Zeit­ge­winn ! Ob Sie mit Ihrem Haus­tier lau­fen, spa­zie­ren gehen oder im Gar­ten spie­len möch­ten, Sie kön­nen gleich­zei­tig Ihr eige­nes Fit­ness­pro­gramm absol­vie­ren. Obwohl das Spa­zie­ren­ge­hen wahr­schein­lich die häu­figste Akti­vi­tät ist, gibt es andere Mög­lich­kei­ten für Bewe­gung, an die Sie viel­leicht nicht gedacht haben – Wan­dern, Jog­gen, Schwim­men und Roll­schuh­lau­fen.

Vor­sicht bei von 0 auf 100

Genauso wie es für Sie schwer wäre, hin­aus­zu­ge­hen und 45 Minu­ten zu jog­gen, wenn Sie in den letz­ten 6 Mona­ten nicht trai­niert haben, ist es auch für Ihr Haus­tier schwie­rig. Ach­ten Sie dar­auf, dass Sie das Ein­ver­ständ­nis Ihres Tier­arz­tes ein­ho­len, bevor Sie ihr Tier gro­ßer Belas­tung aus­set­zen.

Begin­nen Sie lang­sam und erhö­hen Sie all­mäh­lich die Zeit und Inten­si­tät der Akti­vi­tät. Dies stärkt sicher die Mus­ku­la­tur, die aerobe Kapa­zi­tät und die Fuß­bal­len Ihres Haus­tie­res.

Achte dar­auf, wie sich dein Haus­tier fühlt. Anzei­chen dafür, dass Ihr Haus­tier lang­sa­mer wer­den muss oder auf­hö­ren muss zu lau­fen, sind Sab­bern, Stol­pern, Atem­be­schwer­den und eine lange, hän­gende Zunge. Machen Sie eine Pause und über­le­gen Sie, das mor­gige Trai­ning zu ver­kür­zen. Den­ken Sie auch daran, dass Ihr Haus­tier bei hei­ßem Wet­ter nicht so schwit­zen kann wie Sie, um kühl zu blei­ben.

Beton und Asphalt sind für die Pfo­ten dei­ner Beglei­ter hart – beson­ders an hei­ßen Tagen. Ver­su­chen Sie, so weit wie mög­lich auf Feld­we­gen (oder Gras) zu lau­fen.

Je län­ger du trai­nierst, desto mehr Was­ser braucht dein Tier. Neh­men Sie eine zusam­men­klapp­bare Was­ser­schale mit, damit Ihr Haus­tier aus­rei­chend Flüs­sig­keit zu sich neh­men kann.

Seien Sie rea­lis­tisch bezüg­lich der Gren­zen Ihres Haus­tie­res. Viele klei­nere Ras­sen lie­ben es, einen zügi­gen Spa­zier­gang zu machen, aber Sie wer­den sie wahr­schein­lich nicht auf eine große Wan­de­rung mit­neh­men kön­nen. Tiere mit dün­nem Fell ver­tra­gen Kälte nicht sehr gut, wäh­rend Hunde mit dickem Fell in der Som­mer­hitze nicht gut zurecht kom­men.