Was ver­ur­sacht Fett­lei­big­keit und Über­ge­wicht ?

Eine Reihe von Fak­to­ren kön­nen eine Rolle bei der Gewichts­zu­nahme spie­len. Dazu gehö­ren Ernäh­rung, Bewe­gungs­man­gel, Fak­to­ren in der per­sön­li­chen Umge­bung und Gene­tik. Einige die­ser Fak­to­ren wer­den im Fol­gen­den kurz erläu­tert.

Ernäh­rung und Akti­vi­tä­ten

Men­schen neh­men zu, wenn sie mehr Kalo­rien essen, als sie durch Akti­vi­tät ver­bren­nen. Die­ses Ungleich­ge­wicht ist der Haupt­fak­tor für die Gewichts­zu­nahme.

Umge­bung

Die Welt um uns herum beein­flusst unsere Fähig­keit, ein gesun­des Gewicht zu hal­ten. Zum Bei­spiel :

Das Feh­len von Parks, Geh­we­gen und bezahl­ba­ren Fit­ness­stu­dios in der Umge­bung macht es den Men­schen schwer, kör­per­lich aktiv zu sein.
Über­große Essen­s­por­tio­nen erhö­hen die Kalo­rien­zu­fuhr der Men­schen und erfor­dern noch mehr kör­per­li­che Betä­ti­gung, um ein gesun­des Gewicht zu hal­ten.
Einige Men­schen haben kei­nen Zugang zu Super­märk­ten, die erschwing­li­che gesunde Lebens­mit­tel wie fri­sches Obst und Gemüse ver­kau­fen.
Die Lebens­mit­tel­wer­bung ermu­tigt Men­schen, unge­sunde Lebens­mit­tel wie fett­rei­che Snacks und zucker­hal­tige Getränke zu kau­fen.

Gene­tik

Die For­schung zeigt, dass die Gene­tik eine Rolle bei Fett­lei­big­keit spielt. Gene kön­nen bei Krank­hei­ten wie dem Pra­der-Willi-Syn­drom direkt Fett­lei­big­keit ver­ur­sa­chen.

Gene kön­nen auch zur Anfäl­lig­keit einer Per­son für Gewichts­zu­nahme bei­tra­gen. Wis­sen­schaft­ler glau­ben, dass Gene die Wahr­schein­lich­keit einer Per­son erhö­hen kön­nen, fett­lei­big zu wer­den, aber dass auch externe Fak­to­ren, wie eine reich­li­che Nah­rungs­ver­sor­gung oder wenig kör­per­li­che Akti­vi­tät, erfor­der­lich sein kön­nen, damit eine Per­son eine Über­ge­wich­tig­keit ent­wi­ckelt.

Gesund­heits­zu­stand und Medi­ka­mente

Einige Hor­mon­pro­bleme kön­nen zu Über­ge­wicht und Fett­lei­big­keit füh­ren, wie z.B. Schild­drü­sen­un­ter­funk­tion, Cus­hing-Syn­drom und poly­zys­ti­sches Ovar­syn­drom (PCOS).

Bestimmte Medi­ka­mente kön­nen auch zu einer Gewichts­zu­nahme füh­ren, dar­un­ter einige Kor­ti­kos­te­ro­ide, Anti­de­pres­siva und Anfalls­prä­pa­rate.

Stress, emo­tio­nale Fak­to­ren und schlech­ter Schlaf

Einige Men­schen essen mehr als sonst, wenn sie gelang­weilt, wütend, ver­är­gert oder gestresst sind.

Stu­dien haben auch erge­ben, dass je weni­ger Men­schen schla­fen, desto wahr­schein­li­cher ist es, dass sie über­ge­wich­tig oder fett­lei­big sind. Dies liegt zum Teil daran, dass Hor­mone, die wäh­rend des Schla­fes frei­ge­setzt wer­den, den Appe­tit und den Ener­gie­ver­brauch des Kör­pers kon­trol­lie­ren.