Warum wir Vit­amin E brau­chen

Vit­amin E ist das natür­lich vor­kom­mende Gleit­mit­tel des Kör­pers sowie ein sehr star­kes Anti­oxi­danz, das hilft, freie Radi­kale im Kör­per zu neu­tra­li­sie­ren. Freie Radi­kale sind die natür­lich vor­kom­men­den Neben­pro­dukte vie­ler Stoff­wech­sel­funk­tio­nen im Kör­per.

Wir sind auch durch Umwelt­fak­to­ren freien Radi­ka­len aus­ge­setzt. Der Kör­per ver­fügt über ein­ge­baute Sys­teme, um diese Par­ti­kel unschäd­lich zu machen und als Abfall aus­zu­schwem­men. Vit­amin E ist wich­tig für seine anti­oxi­da­tive Wir­kung und seine Fähig­keit, das kar­dio­vasku­läre Wohl­be­fin­den, die Funk­tion und Inte­gri­tät der Zell­mem­bra­nen und viele andere Aspekte der gesam­ten Gesund­heit zu ver­bes­sern.

Warum die Moderne Ernäh­rung dazu neigt, den Vit­amin E Gehalt zu redu­zie­ren

Um das Jahr 1900 ver­brauchte der durch­schnitt­li­che Arbei­ter täg­lich min­des­tens 100 I.U. (inter­na­tio­nale Ein­hei­ten) natür­li­ches Vit­amin E. Die Haupt­quelle für Vit­amin E war stein­ge­mah­le­nes Voll­korn­brot. In den spä­ten 1800er Jah­ren wurde jedoch das Walz­werk erfun­den. Die Maschine trennte den Wei­zen­keim von der Wei­zen­kleie und hin­ter­ließ nur den Kern. Das lie­ferte schö­nes Weiß­mehl und es wurde sehr beliebt. Durch die­sen Mahl­pro­zess wur­den jedoch viele der für unse­ren Kör­per lebens­wich­ti­gen Nähr­stoffe ent­fernt, dar­un­ter die Mehr­heit des Vit­amin E, da der Wei­zen­keim und die Wei­zen­kleie diese Nähr­stoffe ent­hiel­ten.

Der gemah­lene Stein­wei­zen wurde zudem sehr schnell ran­zig, und durch das Ent­fer­nen des Wei­zen­keims und der Wei­zen­kleie konnte das Pro­dukt in 2 oder 5 Kilo-Packun­gen ver­packt und die Halt­bar­keit erheb­lich ver­län­gert wer­den. Dies erleich­terte die Lage­rung und den Ver­kauf des Pro­dukts erheb­lich, beraubte den Kör­per aber auch um einige sehr wich­tige Nähr­stoffe.

Neben Brot wurde Vit­amin E aus prak­tisch allen Lebens­mit­teln aus dem Lebens­mit­tel­be­reich ent­fernt, da das Vit­amin E dazu führt, dass die Lebens­mit­tel viel schnel­ler ran­zig wer­den, was die Halt­bar­keit der Pro­dukte ver­kürzt. Vit­amin E ist die ein­zige Sub­stanz, die nicht in die meis­ten Lebens­mit­tel rück-geführt wird, da dies ein erheb­li­ches Pro­blem bei der Ver­mark­tung und Halt­bar­keit die­ser Pro­dukte dar­stellt.

Was Gutes für ihr Herz

Seit 1900 (etwa zur glei­chen Zeit wie die Erfin­dung des Walz­werks) haben die Anfor­de­run­gen an die Herz-Gesund­heit deut­lich zuge­nom­men. Ärzte und medi­zi­ni­sche For­scher sind sich einig und emp­feh­len eine hoch­wer­tige Vit­amin-E-Ergän­zung, ins­be­son­dere für die­je­ni­gen, die die Herz-Gesund­heit unter­stüt­zen wol­len. Aber nicht alle Vit­amin-E-E-Ergän­zun­gen sind gleich. Viele sind schlecht ver­ar­bei­tet und wer­den ran­zig, was ihren gesund­heit­li­chen Nut­zen gering macht.

Die For­schung hat auch her­aus­ge­fun­den, dass Vit­amin E hilft, das Immun­sys­tem im Alter leis­tungs­fä­hig zu hal­ten. Als For­scher einer US-Uni bei­spiels­weise Vit­amin-E-Kap­seln gegen Pla­ce­bos bei gesun­den Pro­ban­den ab 65 Jah­ren tes­te­ten, fan­den sie her­aus, dass die­je­ni­gen, die 200 IUs pro Tag ein­nah­men, eine 65%ige Stei­ge­rung der Akti­vi­tät ihrer Immun­zel­len als Reak­tion auf Fremd­stoffe zeig­ten. Die Vit­amin-E-Gruppe erfuhr auch eine sechs­fa­che Zunahme der Anti­kör­per gegen die Hepa­ti­tis-B-Imp­fung – ein Beweis dafür, dass ihr Immun­sys­tem viel stär­ker war, um Abwehr­kräfte gegen die Krank­heit zu schaf­fen.

Insu­lin­re­sis­tenz und Dia­be­tes

Vit­amin E redu­ziert Ent­zün­dungs­stoffe und oxi­da­tive Neben­pro­dukte bei Typ 1 und 2 Dia­be­ti­kern. Die Dosen, die in kli­ni­schen Stu­dien ver­wen­det wur­den, vari­ie­ren zwi­schen 400 IU und 1.800 IU. Die Ergeb­nisse deu­ten dar­auf hin, dass 400 IE mög­li­cher­weise nicht aus­rei­chen und dass höhere Werte erfor­der­lich sind, um oxi­da­tive Schä­den zu ver­hin­dern, ins­be­son­dere bei Typ-1-Dia­be­ti­kern. Dar­über hin­aus wird eine lang­fris­tige Nah­rungs­er­gän­zung emp­foh­len.

Neh­men Sie natür­li­ches Vit­amin E ein

Obwohl nur Alpha-Toco­phe­rol ver­wen­det wird, um inter­na­tio­nale Ein­hei­ten oder IUs der Vit­amin­ak­ti­vi­tät zu bezeich­nen, sind gemischte Toco­phe­rol-Ergän­zun­gen, die Alpha‑, Beta‑, Delta- und Gamma-Toco­phe­role ent­hal­ten, sehr beliebt, da sie einen zusätz­li­chen anti­oxi­da­ti­ven Schutz durch die übri­gen Toco­phe­role bie­ten. Es emp­fiehlt sich, natür­li­ches Vit­amin E (bezeich­net mit dem Prä­fix d‑alpha) zu neh­men, das 1,35 mal stär­ker ist als die syn­the­ti­sche dl-alpha-Form.