Bla­sen­schwä­che

Eine schwa­che Blase ist eine schwere Erkran­kung, von der Mil­lio­nen von Erwach­se­nen betrof­fen sind. Sie wis­sen im All­ge­mei­nen, dass Sie eine über­ak­tive Blase haben, wenn Sie den plötz­li­chen Drang zum Was­ser­las­sen haben. Dies wird auch als Harn­in­kon­ti­nenz bezeich­net, da Sie grund­sätz­lich den unbe­ab­sich­tig­ten Ver­lust von Urin erle­ben.

Ursa­chen für eine schwa­che Blase

Die Haupt­ur­sa­che für schwa­che Bla­sen sind Mus­kel­krämpfe in der Blase, die Ihnen das Gefühl geben, dass Sie sofort uri­nie­ren müs­sen. Der Haupt­mus­kel, der an die­sem Pro­zess betei­ligt ist, wird als Detru­sor bezeich­net. Eine erwach­sene Blase kann bis zu 600 ml Urin auf­neh­men, aber der Detru­sor kann dem Ner­ven­sys­tem signa­li­sie­ren, zu uri­nie­ren, wenn sich der­zeit 300 ml Urin in der Blase befin­den. Der Detru­sor­mus­kel zieht sich zusam­men und gibt Ihnen das Gefühl des plötz­li­chen Harn­drangs. Wei­tere Ursa­chen für eine schwa­che Blase sind Kom­pli­ka­tio­nen durch Schlag­an­fall, Par­kin­son, Demenz, Mul­ti­ple Skle­rose, Harn­wegs­in­fek­tion, Bla­sen­tu­mor oder jede Art von Wir­bel­säu­len­ver­let­zung.

Schwa­che Bla­sen­sym­ptome

  • - Plötz­li­cher Drang zum Was­ser­las­sen
  • - Häu­fi­ges Was­ser­las­sen
  • - Nachts zum Was­ser­las­sen auf­ste­hen müs­sen (Nok­tu­rie)

Behand­lung bei schwa­cher Blase

Wenn Sie ver­mu­ten, dass Sie eine schwa­che Blase haben, sind Sie wahr­schein­lich besorgt, dass Sie gepols­terte Unter­wä­sche oder Dinge wie Abhän­gig­kei­ten tra­gen müs­sen, aber das ist wirk­lich nicht der Fall.

Eine der am häu­figs­ten emp­foh­le­nen Behand­lun­gen für eine schwa­che Blase sind Kegel-Übun­gen. Wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie diese tun sol­len, zie­hen Sie sich im All­ge­mei­nen zusam­men, indem Sie die glei­che Sache tun, die Sie tun wür­den, als ob Sie Ihren Urin hal­ten oder den Fluss des Urins stop­pen wür­den. Sie zie­hen die Kegels zusam­men und las­sen sie dann los. Sie kön­nen ver­su­chen, bis zu 80 die­ser Übun­gen jeden Tag über einen Zeit­raum von min­des­tens 2 Mona­ten durch­zu­füh­ren.

Eine wei­tere Behand­lungs­me­thode ist das Bla­sen­trai­ning. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, dass Sie ein­mal pro Stunde uri­nie­ren sol­len und dann die Zeit zwi­schen­durch bei jedem Uri­nie­ren all­mäh­lich ver­län­gern. Dies hilft, Ihre Blase zu trai­nie­ren, um den Urin zu hal­ten, so dass Sie nicht stän­dig das Bedürf­nis ver­spü­ren zu gehen.

Den­ken Sie daran, dass Mil­lio­nen ande­rer Erwach­se­ner auch Pro­bleme mit einer schwa­chen Blase haben, so dass Sie defi­ni­tiv nicht allein sind. Wenn Sie ver­mu­ten, dass Sie eine schwa­che Blase haben, wird emp­foh­len, dass Sie zu Ihrem Arzt gehen, um eine Becken­un­ter­su­chung durch­zu­füh­ren, damit er die rich­tige Dia­gnose stel­len kann.