Was ist die Homöo­pa­thie

Die Homöo­pa­thie ist eine Behand­lung, die auf zwei wesent­li­chen Prin­zi­pien basiert. Das erste Prin­zip ist die Vor­stel­lung, dass „ähn­li­che Behand­lung ähn­lich ist”. Der Begrün­der der Homöo­pa­thie, Hane­mann, ging davon aus, dass eine Über­do­sie­rung eini­ger Medi­ka­mente zu Sym­pto­men der glei­chen Krank­heit führt, die behan­delt wird, und sollte daher ähn­lich behan­delt wer­den. Für ein sol­ches Behand­lungs­sys­tem lei­tete er eine Reihe von Mus­tern ab, die auf einer ande­ren Methode zur Unter­su­chung und Bewer­tung des Gesund­heits­zu­stan­des des Pati­en­ten basie­ren. Das zweite Prin­zip ist, je effek­ti­ver das Medi­ka­ment ist, desto weni­ger kon­zen­triert ist es. Daher ver­wen­den Homöo­pa­then ver­dünnte the­ra­peu­ti­sche Sub­stan­zen, und zwar so weit, dass die Lösung manch­mal kein Mole­kül des Medi­ka­ments iden­ti­fi­ziert. Homöo­pa­thi­sche Arz­nei­mit­tel wer­den in unbe­deu­ten­den Kon­zen­tra­tio­nen aus Heil­pflan­zen­ex­trak­ten und che­mi­schen Ele­men­ten (Kal­zium, Schwe­fel, Arsen, Kalium, Jod, Gold) gelöst. Die Bin­dung an die Homöo­pa­thie ergibt sich wie­derum aus der Unzu­frie­den­heit mit der klas­si­schen Medi­zin. Pati­en­ten, die sich an Homöo­pa­then wen­den, ver­spü­ren oft das Bedürf­nis nach Beru­hi­gung, das sie in einem Gespräch mit einem homöo­pa­thi­schen Arzt wäh­rend der Unter­su­chung sowie bei der Ver­schrei­bung eines Medi­ka­ments erhal­ten, das keine uner­wünsch­ten Neben­wir­kun­gen hat und oft bil­li­ger ist als her­kömm­li­che Arz­nei­mit­tel. Die Homöo­pa­thie wird in der Regel von qua­li­fi­zier­ten Ärz­ten durch­ge­führt, die zusätz­li­che Kurse in Homöo­pa­thie absol­viert haben.

Die Wirk­sam­keit der homöo­pa­thi­schen Behand­lung wird noch immer hef­tig dis­ku­tiert. Adep­ten lie­fern in der Regel Beweise, die auf ihrer eige­nen per­sön­li­chen Erfah­rung beru­hen, und es gibt in der Regel keine star­ken wis­sen­schaft­li­chen Beweise, die sie stüt­zen. Dies schließt natür­lich nicht aus, dass die Homöo­pa­thie als ergän­zende Behand­lung ein­ge­setzt wird. Es ist bekannt, dass die homöo­pa­thi­sche Behand­lung in der eng­li­schen Königs­fa­mi­lie sehr beliebt ist. Es kann aber auch auf einen rela­tiv guten Gesund­heits­zu­stand hin­wei­sen !

Die alter­na­tive Medi­zin hat viele Mög­lich­kei­ten – wir kön­nen das Tra­gen von Magne­ten, Kup­fer­arm­bän­dern und die Ver­wen­dung von Bie­nen­gift erwäh­nen. Einige Men­schen ver­bin­den die hei­lende Wir­kung mit dem ästhe­ti­schen Erschei­nungs­bild und tra­gen Magnet­per­len oder schöne Kup­fer­arm­bän­der. Die Magni­to­the­ra­pie ist in letz­ter Zeit in unse­rem Land sehr beliebt gewor­den und wird sowohl mit Hilfe von gro­ßen Magnet­feld­quel­len als auch mit Hilfe von klei­nen lokal wir­ken­den Magne­ten ein­ge­setzt.

Dem Pati­en­ten kann (falls gewünscht) emp­foh­len wer­den, Metho­den der Alter­na­tiv­me­di­zin anzu­wen­den. Es soll­ten nur einige Grund­vor­aus­set­zun­gen erfüllt sein :

1. Wenn es sich um eine schwere Krank­heit han­delt, sollte der Pati­ent auch mit klas­si­schen Metho­den der Medi­zin behan­delt wer­den.

2. Der Arzt sollte keine fal­schen Hoff­nun­gen beim Pati­en­ten wecken.

3. Der Ein­satz von alter­na­tiv­me­di­zi­ni­schen Metho­den sollte den Pati­en­ten nicht finan­zi­ell stark belas­ten.