Was ist ein Aor­ten­an­eu­rysma ?

Das Herz ist der wich­tigste Mus­kel in Ihrem Kör­per. 

Wäh­rend Ihres Lebens wird es genü­gend Blut pum­pen, um etwa drei Super­tan­ker zu fül­len. 

Die Aorta ist das größte Blut­ge­fäß des Kör­pers. Obwohl Ihre Aorta ein robus­tes, lang­le­bi­ges Arbeits­pferd ist, kön­nen ihre Wände manch­mal schwä­cher wer­den und sich in einem so genann­ten Aor­ten­an­eu­rysma aus­deh­nen. Dies kann zu einem Leck füh­ren, das Blut in den Kör­per spritzt.

Einige Aor­ten­an­eu­rys­men plat­zen, andere nicht. Andere erzwin­gen den Blut­fluss von Ihren Orga­nen und Gewe­ben weg und ver­ur­sa­chen Pro­bleme wie Herz­in­farkte, Nie­ren­schä­den, Schlag­an­fälle und sogar den Tod.

Arten von Aor­ten­an­eu­rys­men

Es gibt zwei Stel­len für Aor­ten­an­eu­rys­men. In der Brust befin­det sich ein tho­ra­ka­les Aor­ten­an­eu­rysma. Die andere befin­det sich im Bauch­raum und wird als abdo­mi­na­les Aor­ten­an­eu­rysma bezeich­net.

Gene spie­len eine Rolle bei den Chan­cen, ein Aor­ten­an­eu­rysma in der Brust zu haben. Zu den Bedin­gun­gen, unter denen Men­schen gebo­ren wer­den kön­nen, die die Aorta beein­flus­sen kön­nen, gehö­ren eine Prä­mo­la­ra­per­tur, das Mar­fan-Syn­drom und das Loeys-Dietz-Syn­drom.

Andere Ursa­chen für ein Tho­ra­xa­neu­rysma kön­nen sein :

- Blut­hoch­druck 

- Infek­tion

- Plaque­bil­dung in den Arte­rien (Athe­ro­skle­rose)

- Hoher Cho­le­ste­rin­spie­gel 

- Plötz­li­che trau­ma­ti­sche Ver­let­zung

Sie wis­sen viel­leicht nicht, dass Sie ein tho­ra­ka­les Aor­ten­an­eu­rysma haben, weil die Sym­ptome oft erst auf­tre­ten, wenn das Aneu­rysma groß wird oder platzt. Aber wenn es wächst, wirst du viel­leicht einige Anzei­chen bemer­ken, ein­schließ­lich :

- Brust- oder Rücken­schmer­zen

- Atem­be­schwer­den oder Schluck­be­schwer­den

- Kurz­at­mig­keit

- Hus­ten

- Hei­ser­keit

Ihr Arzt kann oft ein tho­ra­ka­les Aor­ten­an­eu­rysma mit Tests wie Rönt­gen­bild, Echo­kar­dio­gramm, CT-Scan oder Ultra­schall dia­gnos­ti­zie­ren. Es wird auch oft auf jähr­li­cher Basis über­wacht, um das Wachs­tum zu beur­tei­len.

Rou­ti­ne­un­ter­su­chun­gen, ins­be­son­dere für bestimmte gene­ti­sche Erkran­kun­gen, kön­nen auch Ihrem Arzt hel­fen, her­aus­zu­fin­den, ob Ihre Chan­cen höher sind. Wenn ja, könnte er Medi­ka­mente ver­schrei­ben, um den Cho­le­ste­rin­spie­gel zu sen­ken und den Blut­druck zu sen­ken.

Wenn Ihr Aneu­rysma zu einem gro­ßen Pro­blem wird oder schnell an Größe zunimmt, benö­ti­gen Sie mög­li­cher­weise eine Ope­ra­tion. Ihr Arzt wird den beschä­dig­ten Abschnitt Ihrer Aorta durch einen künst­li­chen Schlauch erset­zen. Sobald es an sei­nem Platz ist, wird das Trans­plan­tat die­sen Abschnitt der Aorta stär­ken. 

Abdo­mi­na­les Aor­ten­an­eu­rysma

Dies kann in dem Teil der Aorta auf­tre­ten, der durch den Bauch ver­läuft. Es gibt nor­ma­ler­weise keine ein­deu­ti­gen Zei­chen die Sie war­nen, dass etwas nicht stimmt :

- Rücken­schmer­zen

- Ein tie­fer Schmerz auf der Seite des Bau­ches.

- Ein pochen­des Gefühl in der Nähe des Bauch­na­bels.

Wenn das Aneu­rysma reißt, kön­nen Sie sich krank füh­len, oder plötz­lich starke Schmer­zen im Rücken oder Bauch ent­wi­ckeln. Du könn­test erbre­chen, ver­schwitzt wer­den oder dir schwind­lig wer­den.

Ärzte wis­sen nicht wirk­lich, was ein abdo­mi­na­les Aor­ten­an­eu­rysma ver­ur­sacht, obwohl sie ver­mu­ten, dass ein paar Fak­to­ren eine Rolle spie­len könn­ten :

- Rau­chen 

- Blut­hoch­druck

- Gene­ti­sche Ver­an­la­gung

Ärzte den­ken auch, dass die Risi­ken zuneh­men, wenn Sie sich selbst ver­let­zen, eine Infek­tion haben oder wenn sich Ihre Blut­ge­fäße ent­zün­den. Auch die Gene­tik spielt eine Rolle.

Wenn der Arzt Sie mit einem Baucha­neu­rysma dia­gnos­ti­ziert, kann es zu Blut­ge­rinn­seln kom­men. Kleine Gerinn­sel kön­nen sich im Bereich des Aneu­rys­mas bil­den, abbre­chen und zu den Bei­nen, Nie­ren oder ande­ren Orga­nen flie­ßen.

Dia­gnose und Behand­lung

Wie bei einem tho­ra­ka­len Aor­ten­an­eu­rysma kann Ihr Arzt manch­mal ein abdo­mi­na­les Aor­ten­an­eu­rysma wäh­rend einer Rou­ti­ne­un­ter­su­chung fest­stel­len. Er könnte auch eine Ultra­schall­un­ter­su­chung vor­schla­gen, beson­ders wenn Sie ein Mann im Alter von 65 bis 75 Jah­ren sind, der schon ein­mal geraucht hat, oder er denkt, dass Ihre Chan­cen, ein Aor­ten­an­eu­rysma zu bekom­men, hoch sind.

Ach­tung bei klei­nen Wöl­bun­gen

Wenn er eine Wöl­bung fin­det und sie klein ist, möchte er sie viel­leicht im Auge behal­ten, um sicher­zu­stel­len, dass sie nicht grö­ßer wird und spä­ter zu einem Pro­blem wird. Wenn das Aneu­rysma groß ist, müs­sen Sie mög­li­cher­weise ope­riert wer­den.