Was ist eine Arte­rio­skle­rose ?

Arte­rio­skle­rose ist eine Erkran­kung, die eine Ver­en­gung oder Ver­här­tung der Arte­rien beinhal­tet. Sie tritt auf, wenn sich Cho­le­ste­rin ent­lang der Arte­ri­en­wände ansam­melt und die Blut­ge­fäße ver­stopft. Arte­ri­elle Ver­här­tung tritt haupt­säch­lich auf, wenn eine Per­son eine Diät mit unge­sund hohem Cho­le­ste­rin­spie­gel gemacht hat. Ver­stop­fun­gen in den Arte­rien kön­nen das Risiko einer Herz­in­suf­fi­zi­enz erhö­hen. Tat­säch­lich ist dies heute eine der Haupt­to­des­ur­sa­chen in vie­len städ­ti­schen Gesell­schaf­ten. Ein hoher Cho­le­ste­rin­spie­gel im Blut kann auch mit Alter und emo­tio­na­lem Stress ver­bun­den sein. Arte­rio­skle­rose tritt bei Men­schen auf, die einen weit­ge­hend sit­zen­den Lebens­stil füh­ren. Per­so­nen mit schlech­ten Ess­ge­wohn­hei­ten, Per­so­nen, die zu viel Alko­hol rau­chen und trin­ken, kön­nen eben­falls von der Krank­heit bedroht sein. Eine extreme Form der Arte­rio­skle­rose ist die Athe­ro­skle­rose, bei der das ange­sam­melte Cho­le­ste­rin von den Immun­zel­len ange­grif­fen wird. Arte­rio­skle­rose kann durch Medi­ka­mente und Lebens­stil Ände­run­gen behan­delt wer­den.

Sym­ptome der Arte­rio­skle­rose

Arte­rio­skle­rose tritt in der Regel zuerst in den Glied­ma­ßen auf. Zunächst darf es keine Sym­ptome geben und die Krank­heit ent­wi­ckelt sich lang­sam. Es kann im Erwach­se­nen­al­ter fort­schrei­ten und die ers­ten Anzei­chen und Sym­ptome wer­den in der Regel bemerkt, wenn es zu einer Unter­bre­chung der Durch­blu­tung der Mus­keln und Gewebe auf­grund einer arte­ri­el­len Blo­ckade kommt.

Die häu­figs­ten Sym­ptome der Arte­rio­skle­rose sind fol­gende :

Per­so­nen mit Arte­rio­skle­rose kön­nen sich über chro­ni­sche Schmer­zen in den Bei­nen bekla­gen. Die Beine kön­nen auch bei Berüh­rung sicht­bar dun­kel und kalt wer­den. Der Schmerz kann es dem Ein­zel­nen erschwe­ren, ein­fa­che Bewe­gun­gen wie z.B. Gehen aus­zu­füh­ren.

Es kann auch zu Haar­aus­fall an Hän­den und Bei­nen kom­men.

Ein wei­te­res häu­fi­ges Sym­ptom der Arte­rio­skle­rose sind Mus­kel­schmer­zen in den Waden, Ober­schen­keln und Füßen. Dies kann dazu füh­ren, dass es sich unan­ge­nehm anfühlt, zu sit­zen oder zu schla­fen. Bei anhal­ten­den Schmer­zen ist es wich­tig, einen Arzt auf­zu­su­chen. 

Durch die ver­min­derte Durch­blu­tung kann es auch zu Taub­heits­ge­füh­len in den Bei­nen und Füßen kom­men. Dies ist in der Regel spür­bar, wenn man einige Zeit in einer Posi­tion sitzt. Die Mus­keln kön­nen sich auch steif und schmerz­haft anfüh­len.

Ursa­chen der Arte­rio­skle­rose

Die Ursa­chen der Arte­rio­skle­rose kön­nen bestimmte unkon­trol­lier­bare und kon­trol­lier­bare Risi­ko­fak­to­ren beinhal­ten.

Unkon­trol­lier­bare Risi­ko­fak­to­ren :

Dazu gehö­ren Alter und Geschlecht. Die Arte­rien ver­här­ten mit zuneh­men­dem Alter und wer­den weni­ger elas­tisch. Des­halb muss das Herz stär­ker pum­pen, damit alle Teile des Kör­pers mit Blut ver­sorgt wer­den. Män­ner sind einem grö­ße­ren Risiko aus­ge­setzt, an Arte­rio­skle­rose zu erkran­ken. Dies ist auf das Östro­gen bei Frauen zurück­zu­füh­ren, das eine Art natür­li­chen Schutz vor der Krank­heit bie­tet. Nach der Meno­pause sinkt der Östro­gen­spie­gel jedoch und damit steigt das Risiko einer Arte­rio­skle­rose. Da diese Risi­ko­fak­to­ren unkon­trol­lier­bar sind, gibt es nicht viel, was wir dage­gen tun kön­nen. Den­noch macht ein gutes Ver­ständ­nis des­sen, was uns anfäl­lig macht und wie wir die kon­trol­lier­ba­ren Risi­ken effek­tiv mana­gen kön­nen, einen gro­ßen Unter­schied. 

Kon­trol­lier­bare Risi­ko­fak­to­ren :

Das Risiko einer Arte­rio­skle­rose kann sich auf­grund bestimm­ter Lebens­ge­wohn­hei­ten erheb­lich erhö­hen. Zu die­sen Risi­ko­fak­to­ren gehö­ren Rau­chen, fett­rei­che Ernäh­rung, Dia­be­tes, Über­ge­wicht und Blut­hoch­druck. Bei über­ge­wich­ti­gen Men­schen muss das Herz här­ter arbei­ten, was den Druck auf die Arte­rien erhöht. Die Auf­nahme von cho­le­ste­rin­rei­chen Lebens­mit­teln ver­ur­sacht Anhäu­fun­gen in den Arte­ri­en­wän­den. Auch hohe Blut­zu­cker­werte auf­grund von Dia­be­tes kön­nen die Wände der Arte­rien schä­di­gen. Ziga­ret­ten­rauch ent­hält meh­rere Gift­stoffe, die für die Wände der Arte­rien schäd­lich sind. Alle diese Fak­to­ren stel­len ein Risiko für eine koro­nare Herz­krank­heit dar.