Sicher­lich fand jeder von uns beim Öff­nen sei­ner Mail­box dort bunte Flug­blät­ter mit Wer­be­in­for­ma­tio­nen. Dort bot man Einem an, einen Feri­en­ort zu besu­chen, eine Mil­lion zu ver­die­nen, von Krank­hei­ten geheilt zu wer­den, Ange­bote sexu­el­ler Art usw.

Und nur wenige Men­schen, die diese Mails gele­sen hat­ten, fan­den darin nütz­li­che Infor­ma­tio­nen für sich selbst. Dies ist die Ver­tei­lung von Infor­ma­tio­nen und wird als unauf­ge­for­derte Wer­bung, Spam – Mail oder ein­fach nur Spam bezeich­net.

Der Spam

Der Spam ist eine Nach­richt in Form von kom­mer­zi­el­ler, poli­ti­scher und ande­rer Wer­bung, die an Per­so­nen gesen­det wird, die nicht ihre Zustim­mung zum Emp­fang der Nach­richt gege­ben haben.

Der Begriff „Spam” bezieht sich haupt­säch­lich auf E – Mails. Häu­fig bezieht sich Spam auf prak­tisch alle E – Mails, die der Emp­fän­ger nicht ange­for­dert hat. Kürz­lich haben Exper­ten alle Arten von Spam unter­sucht und sind dabei zu dem Schluss gekom­men, dass bei der mas­sen­haf­ten Zuord­nung aller uner­wünsch­ten oder Wer­be­briefe zu Spam die Gefahr besteht, dass Geschäfts­post ver­lo­ren geht.

Um bes­ser zu ver­ste­hen, was Spam ist, soll­ten wir Fol­gen­des berück­sich­ti­gen.

Die wich­tigs­ten Arten vom Spam

Bei eini­gen Web­sei­ten kann man die Pop – up – Fens­ter mit Wer­bung unter­schied­li­cher Art nicht igno­rie­ren. Diese Fens­ter brin­gen dem Autor der Web­seite Ein­nah­men. Um das Ein­kom­men auf der Web­site zu erhö­hen, wer­den manch­mal ein paar sol­cher Pop – up – Fens­ter instal­liert.

Die nächste Art von dem Spam, ist der mehr­fa­che Ver­sand von Nach­rich­ten in den News­let­tern. Jede die­ser Mai­ling­lis­ten ist in der Regel einem bestimm­ten Thema gewid­met. Der Besu­cher abon­niert sie in der Hoff­nung, für ihn inter­es­sante Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten. Nach den Regeln sol­cher Mai­lings sind Wer­be­bot­schaf­ten erlaubt, jedoch mit gewis­sen Ein­schrän­kun­gen (z.B. nicht mehr als ein­mal pro Woche).

Für die­je­ni­gen, die sich mit Spam – Mai­ling beschäf­ti­gen, sind diese Regeln jedoch von gerin­gem Inter­esse. Sie ver­sen­den ihre Anzei­gen täg­lich in meh­re­ren Sen­dun­gen gleich­zei­tig. In die­sem Fall schen­ken die Spam­mer dem Thema keine Auf­merk­sam­keit. Eine ähn­li­che Situa­tion bei Spam – Mai­lings fin­det sich in Chat-Räu­men, Foren und ver­schie­de­nen Mes­sage – Boards.

Eine andere Art von dem Spam, ist das Fül­len von Gäs­te­bü­chern mit Wer­bung. Einige Res­sour­cen kön­nen die Gäs­te­bü­cher ent­hal­ten, so dass Besu­cher darin ihre Nach­rich­ten (Wün­sche, Kom­men­tare, Vor­schläge usw.) hin­ter­las­sen kön­nen. Aller­dings haben Spam­mer auch hier Zeit, ihre Spur zu hin­ter­las­sen. Sie inter­es­sie­ren sich nicht für den Inhalt von Web­sei­ten, sie fin­den ledig­lich Links zu Gäs­te­bü­chern und schal­ten dort ihre Anzei­gen.

Diese Art von Spam ist weit ver­brei­tet, als Spam – Kom­men­tare zu Arti­keln auf Web­sei­ten und Blogs. Sol­che Kom­men­tare ent­spre­chen in der Regel nicht dem Thema der Arti­kel auf der Web­seite, ent­hal­ten aber immer Links zu ande­ren Web­sei­ten. Sol­che Links kön­nen sowohl im Text des Kom­men­tars als auch im Namen des Autors des Kom­men­tars ent­hal­ten sein.

Eine Beson­der­heit sol­cher Kom­men­tare ist, dass sie all­ge­mei­ner Natur sind und daher für jede Web­seite geeig­net sind. Zum Bei­spiel : „Dies ist ein inter­es­san­ter Arti­kel” oder „Der Arti­kel ist ein nütz­li­cher, aber zu kom­ple­xer Algo­rith­mus”, und ein Link zu der Spam­seite folgt unmit­tel­bar.

Die häu­figste Art von dem Spam ist jedoch nach wie vor der Ver­sand von Wer­be­in­for­ma­tio­nen per E – Mail. Wenn sich Ihre E – Mail – Adresse in einem Spam­ver­tei­ler befin­det, dann ist man sol­chen E – Mails aus­ge­lie­fert, denn sich von sol­chen Ver­tei­lern abzu­mel­den ist oft nicht so ein­fach, und manch­mal ein­fach unmög­lich.

Die Mög­lich­kei­ten sich vom Spam zu befreien

Wie kann man sich von den Spam – Mai­ling­lis­ten abmel­den ? Es ist mög­lich, wenn am Ende der Email ein Link „Abbe­stel­len” oder „unsub­scribe” steht. Wenn Sie auf die­sen Link kli­cken, kön­nen Sie Ihre E‑Mail aus der Spam – Daten­bank ent­fer­nen. Lei­der gibt es die­sen Link nicht immer. Da sollte man ver­su­chen den Ver­sen­der aus­fin­dig zu machen, und die­sen zu kon­tak­tie­ren. Damit er Ihre E – Mail – Adresse aus der Spam – Ver­tei­ler – Liste manu­ell ent­fernt.
Die Web­sei­ten mit zwei­fel­haf­tem Inhalt mit einem Hau­fen von Pop – ups sollte man bes­ser über­haupt nicht besu­chen, um die Mög­lich­keit zu ver­mei­den, dass sich Viren auf Ihrem Com­pu­ter ein­nis­ten, die jedes Anti­vi­ren­pro­gramm über­se­hen könnte.