Wel­chen Nut­zen hat das Unkraut

Man mag es nicht glau­ben, aber unter den Unkraut­pflan­zen sind nicht alle Pflan­zen Schäd­linge. Manch­mal fin­det man in sei­nem Gar­ten oder den Gar­ten­bee­ten auch nütz­li­chen Unkraut.

Einige Pflan­zen­ar­ten die zum Unkraut zäh­len wer­den als medi­zi­ni­scher Roh­stoff ver­wen­det. Die nütz­li­chen Stoffe, die in der pflanz­li­chen Zusam­men­set­zung ent­hal­ten sind, haben ent­zün­dungs­hem­mende, krampf­lö­sende Wir­kung. Die Blü­ten wer­den als Auf­guss oder zum Tee ver­ar­bei­tet. Die wer­den als natür­li­che Heil­mit­teln bei ver­schie­de­nen Erkran­kun­gen ver­wen­det. Die getrock­ne­ten Blüte wer­den manch­mal als Farb­stoff beim Kochen ver­wen­det.

Einige der Unkraut­sor­ten sind wert­volle Blü­ten­staubs­pen­der für die Bie­nen. Der Honig aus der Klee­saat ist eine der bes­ten Sor­ten und ist lange Zeit nicht zucker­hal­tig. Aus Klee­blät­tern wer­den Vit­amin­kon­zen­trate her­ge­stellt. Dar­über hin­aus wird ange­nom­men, dass die Pflanze anti­sep­ti­sche und ent­zün­dungs­hem­mende Wir­kun­gen hat, die auch zur Vor­beu­gung von Athe­ro­skle­rose ein­ge­setzt wer­den.

Die junge Bren­nes­sel ist ein ech­tes Früh­lings­ge­schenk der Natur. Die Pflanze ent­hält eine große Menge an Vit­amin C, so dass die Bren­nes­sel in die­ser Zeit für die Zube­rei­tung von Sup­pen und Sala­ten ver­wen­det wird.

Der Acker-Schach­tel­halm wird nicht nur in der Volks­me­di­zin, son­dern auch in der wis­sen­schaft­li­chen Medi­zin ein­ge­setzt. Das Extrakt der Pflanze wird als Diure­ti­kum bei Öde­men ver­wen­den. Hat aber auch eine hämo­sta­ti­sche, wund­hei­lende und toni­sie­rende Wir­kung. Das Extrakt ist ein Teil eines Medi­ka­ments, das bei den Harn­stei­nen ver­schrie­ben wird. Dar­über hin­aus hilft das Baden in dem Gras­ex­trakt, rheu­ma­ti­sche Schmer­zen zu lin­dern.

Einige Unkraut­pflan­zen wer­den auf­grund des hohen Nähr­stoff­ge­halts in ver­schie­de­nen Arz­nei­mit­teln häu­fig ein­ge­setzt. Pflan­zen­prä­pa­rate wer­den bei Ent­zün­dun­gen der Magen- und Darm­schleim­haut, Magen­ge­schwü­ren und Erkran­kun­gen des Zwölf­fin­ger­darms ein­ge­setzt. Äußer­lich bei ver­schie­de­nen Haut­krank­hei­ten sowie zur Behand­lung von den Wun­den, den Geschwü­ren und den Prel­lun­gen ein­ge­setzt.

Maß­nah­men zur Ver­hin­de­rung der Aus­brei­tung vom Unkraut

Die Unkraut­be­kämp­fung ist viel ein­fa­cher, wenn kleine Men­gen von Unkraut auf dem Grund­stück vor­han­den sind. Dazu soll­ten Maß­nah­men ergrif­fen wer­den, um deren Aus­brei­tung zu ver­hin­dern.

Um bei­spiels­weise das Auf­tre­ten von Unkraut auf dem Rasen zu ver­hin­dern, bedarf es kei­nen gro­ßen Auf­wand. Um das schnelle Nach­wach­sen von Gras zu ver­mei­den, mähen einige den Rasen sehr kurz. Es ist jedoch bes­ser, den Rasen nicht zu kurz zu mähen dafür aber regel­mä­ßig.

Auf dem Rasen sol­len keine Lücken ent­ste­hen, da diese sofort vom Unkraut befal­len wer­den, und zu die­sem Zweck ist es not­wen­dig, regel­mä­ßig zu gie­ßen und recht­zei­tig zu dün­gen. Übri­gens wird die Dün­gung auch zur Stär­kung des Gra­ses bei­tra­gen. Ein gesun­der und kräf­ti­ger Rasen erschwärt es dem Unkraut sich zu ver­brei­ten.

Wenn man den Rasen mit einem Rechen bear­bei­ten, ver­hin­dert man das Auf­tre­ten von krie­chen­dem und jäten Unkraut.

Das Unkraut soll nach Mög­lich­keit sofort ent­fernt wer­den, damit es keine Wur­zeln schla­gen und Samen abge­ben kann.

Auch die Maß­nah­men zur Ver­hin­de­rung der Unkraut­aus­brei­tung im Gar­ten sind denk­bar ein­fach.