Wie lange eine Matratze hält

Das hängt von der Art der Matratze ab. Die Matratze mit einem Feder­block wird auf 46 Jahre Nut­zung geschätzt. Bei den Matrat­zen ohne einen Feder­block beträgt die Halt­bar­keit 814 Jahre, und einige feder­lose Matrat­zen aus Natur­ma­te­ria­lien haben eine Halt­bar­keit von jeweils 1520 Jah­ren. Natür­lich mit einer klei­nen Bedin­gung – dass Sie Ihre Matratze mit Sorg­falt behan­deln. Es ist nicht schwie­rig und sehr effektiv.

Was man mit einer Matratze machen kann und sollte

Die Basis für eine Matratze

Die Matratze sollte auf einer Qua­li­täts­un­ter­lage lie­gen. Gleich­zei­tig ist es sehr wich­tig, dass die Matratze keine Kni­cke und Fal­ten auf­weist. Es wird emp­foh­len, die Matratze mit ortho­pä­di­scher Wir­kung auf die Unter­lage mit ähn­li­chen Eigen­schaf­ten zu legen. In der Regel sind sol­che Unter­la­gen aus Natur­holz gefer­tigt und erhö­hen die Nut­zungs­dauer der Matratze.

Die Matratze wenden

Die Matratze sollte regel­mä­ßig gewen­det wer­den. Es reicht, wenn das alle 34 Mona­ten geschieht. Die Aus­nahme sind, die ers­ten zwei Monate nach dem Kauf. In die­ser Zeit sollte die Matratze alle zwei Wochen gewen­det wer­den. Man soll die Matratze unter­schied­lich benut­zen. Nicht nur nach dem Prin­zip ” obere und untere Seite”, son­dern auch nach dem Prin­zip „Kopf – Bein” wechseln.

Die Matratze lüften

Das erste Mal sollte es sofort nach dem Kauf einer Matratze gemacht wer­den. Nach dem Aus­pa­cken sollte die Matratze für einige Stun­den in einem gut belüf­te­ten Raum ste­hen. Künf­tig sollte die Matratze min­des­tens ein­mal im Jahr 34 Stun­den lüf­ten. Die Matratze soll nicht der direk­ten Son­nen­strah­lung aus­ge­setzt werden.

Der Schutz der Matratze

Zum Schutz der Matratze, sollte ein Matrat­zen­be­zug ver­wen­den werden.

Falls Haus­tiere vor­han­den sind, soll ein robus­ter syn­the­ti­scher Matrat­zen­be­zug benutzt wer­den. Diese soll ver­hin­dern, dass das Haus­tier die Matratze durch das Schär­fen sei­ner Kral­len beschä­digt. Damit die Matratze keine sta­ti­sche Elek­tri­zi­tät spei­chert, soll man einen Matrat­zen­be­zug mit anti­sta­ti­scher Imprä­gnie­rung verwenden.

Selbst der ein­fachste Matrat­zen­be­zug hilft, die Matratze vor Schmutz und mecha­ni­schem Ver­schleiß zu schüt­zen. Der Matrat­zen­be­zug nimmt den Staub und die Fle­cken auf, so dass die Matratze nicht alle sechs Monate gewa­schen oder gerei­nigt wer­den muss. Alles was man tun soll, ist den Matrat­zen­be­zug abzu­neh­men und in der Wasch­ma­schine zu waschen.

Die Rei­ni­gung einer Matratze

Die Matratze soll mit einer mil­den Sei­fen­was­ser­lö­sung gerei­nigt wer­den. Dies sollte scho­nend und mit wenig Was­ser erfol­gen, wobei die ver­schie­de­nen Berei­che der Matratze nach und nach gerei­nigt wer­den sollten.

Die Nass­rei­ni­gung sollte nur beim Auf­tre­ten von Fle­cken durch­ge­führt wer­den. Wenn man ein­fach nur den Staub ent­fer­nen will, soll man mit einer tro­cke­nen, wei­chen Bürste über die Matratze gehen.

Was man mit einer Matratze nicht tun sollte

Bie­gen oder Zusammenrollen

Die Matrat­zen mit Federn sol­len nicht gebo­gen und gerollt wer­den. Wenn sich eine feder­lose Matratze aus Schaum­stoff oder Kokos­nuss – Coir mit Sisal noch bie­gen lässt, ohne große Schä­den zu erlei­den, dann ist es bei einer Feder­ma­tratze das Gegen­teil. Durch das Fal­ten und das Bie­gen der Matratze wird ein Druck aus­ge­übt, die Federn im Inne­ren der Matratze kön­nen sich inein­an­der ver­schlin­gen und ver­for­men. Als die Folge kann die Matratze Fal­ten, Bie­gun­gen, Del­len und andere Schä­den bekom­men. Eine Matratze aus Natur­la­tex kann bre­chen, wenn man sie zu stark knickt.

Der Matrat­zen­be­zug

Der Matrat­zen­be­zug sollte rich­tig gewa­schen wer­den, damit er nicht ein­läuft oder ausleiert.

Die Matratze entstauben

Man muss die Matratze nicht unbe­dingt aus­klop­fen. Bes­ser ist es, einen Staub­sauger mit einer sanf­ten Düse zu ver­wen­den oder den Staub mit einer wei­chen Bürste abzuschütteln.

Die Matratze nicht mit star­ken Che­mi­ka­lien reinigen

Das Mate­rial einer Matratze, ob künst­lich oder natür­lich, kann durch sol­che Prä­pa­rate beschä­digt wer­den. Oder es kann auf unvor­her­seh­bare Weise reagie­ren, und man macht sich dann die Gedan­ken, warum hat die Matratze ange­fan­gen, einen so unan­ge­neh­men che­mi­schen Geruch abzugeben ?

Die Feuch­tig­keit vermeiden

Man soll keine Flüs­sig­kei­ten über der Matratze ver­schüt­ten, da die Matratze mit der Zeit morsch wer­den kann, und im Inne­ren der Matratze begin­nen Bak­te­rien, die für den Men­schen nicht nütz­lich sind, sich aktiv zu vermehren.

Eine Matratze ist kein Trampolin

Man soll täg­li­che Sprung­wett­be­werbe oder Rin­gen auf der Matratze ver­mei­den. Dies ist beson­ders wich­tig bei Matrat­zen mit den Federn. Wenn man eine sol­che Matratze stän­dig zusätz­lich belas­tet, wird sie sich verformen.