Es han­delt sich nach wie vor nur um Schät­zun­gen

Mit einem geschätz­ten Net­to­ver­mö­gen von 3,1 Mil­li­ar­den Dol­lar auf der For­bes Liste der Mil­li­ar­däre ist das Ver­mö­gen von Trump seit 2015 um über eine Mil­li­arde Dol­lar geschrumpft. Laut einem neuen Bericht des Maga­zins ist der Prä­si­dent um 138 Plätze in der For­bes 400-Liste gefal­len

Es wurde im Maga­zin auch dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die all­ge­meine Markt­ent­wick­lung und die Tat­sa­che, dass die Trump-Betei­li­gun­gen einen hohen Anteil am Ein­zel­han­del in einer Zeit haben, in der der E‑Commerce den sta­tio­nä­ren Han­del über­holt hat, eben­falls eine Rolle spie­len.

For­bes weist jedoch auch dar­auf hin, dass Trumps Richt­li­nien und die öffent­li­che Per­sona einen Bei­trag zu sei­nem all­ge­mei­nen Ver­mö­gens­ver­lust leis­ten kön­nen. „Mit der wei­te­ren Pola­ri­sie­rung des Lan­des hat er auch sein Geschäft um schät­zungs­weise 200 Mil­lio­nen Dol­lar gegen sei­nen Net­to­wert wei­ter pola­ri­siert.”

Allein der Umsatz der von Trump beses­se­nen Golf­an­la­gen, fiel 2017 angeb­lich um 9 Pro­zent, ein­schließ­lich der Immo­bi­lien, die er am meis­ten besuchte.

Wert der Wohn­im­mo­bi­lien gesun­ken

Inzwi­schen ist der Wert für Trump-Wohn­im­mo­bi­lien schät­zungs­weise um 33 Pro­zent gesun­ken, gegen­über ihrem Höchst­stand.

Ins­ge­samt schätzt For­bes, dass die in New York und Chi­cago ansäs­si­gen Woh­nungs­be­stände von Trump um ca. 50 Mil­lio­nen Dol­lar zurück­ge­gan­gen sind, wobei auch das Trump-Hotel­im­pe­rium 30 Mil­lio­nen Dol­lar weni­ger ein­brachte.

Was sagt Bloom­bergs Mil­li­ar­därs Index ?

Bloom­bergs Mil­li­ar­därs Index, der auch einen Rück­gang des Net­to­ver­mö­gens von Trump gemel­det hat, schätzt, dass der Prä­si­dent 2,84 Mil­li­ar­den Dol­lar „schwer” ist. Dort führte man den Rück­gang zum Teil auf einen Wert­ver­lust von drei Büro- und Ein­zel­han­dels­im­mo­bi­lien in Man­hat­tan zurück : 40 Wall Street, Trump Tower und 1290 Ave­nue of the Ame­ri­cas.

Wäh­rend es nicht mög­lich ist, sein genaues Ver­mö­gen zu bestim­men, wis­sen wir, dass es min­des­tens $1.4 Mil­li­arde an Mini­mum ist – und eher nicht die $10 Mil­li­ar­den „plus”, wie Trump wäh­ren der Wahl posaunte.

Keine gesi­cher­ten Infor­ma­tio­nen

Es sei dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die frei­wil­lige Finanz­be­richt­erstat­tung keine Steu­er­erklä­rung ist, die ein umfas­sen­de­res Bild der finan­zi­el­len Situa­tion von Trump ein­schließ­lich sei­nes voll­stän­di­gen Ein­kom­mens und Steu­er­sat­zes ver­mit­teln würde. Als die Spre­che­rin des Wei­ßen Hau­ses, Sarah Huck­abee San­ders, einen Brief an Trump von einem neun­jäh­ri­gen Jun­gen namens Dylan las, der wis­sen wollte, wie viel Geld der Prä­si­dent auf einer Pres­se­kon­fe­renz im letz­ten Juli, hat, ant­wor­tete sie : „Dylan, ich bin mir nicht sicher, aber ich weiß, dass es viel ist”.

Na dann…