Warum brau­che man Vit­amin A ?

Sie haben wahr­schein­lich schon gehört, dass die Vit­amine in Mohr­rü­ben Ihnen hel­fen kön­nen, im Dun­keln zu sehen. Diese alte Legende ist tat­säch­lich wahr – das Beta-Caro­tin in Karot­ten und vie­len ande­ren Gemü­sen wird im Darm in Vit­amin A (auch bekannt als Reti­nol) umgewandelt,und Vit­amin A ist ohne Zwei­fel gut für die Augen.

Aber Nacht­sicht ist nur der Anfang ; Vit­amin A ist auch wich­tig für eine gesunde Haut, starke Kno­chen und ein gut aus­ge­rüs­te­tes Immun­sys­tem. Wenn Sie nicht genug A bekom­men, trock­net Ihre Haut aus, Sie sind anfäl­li­ger für Infek­tio­nen und wer­den natür­lich bei schlech­tem Licht nicht gut sehen kön­nen. Das Essen von Lebens­mit­teln, die reich an Beta-Caro­tin sind, kann auch hel­fen, Sie vor Herz­krank­hei­ten und bestimm­ten Krebs­ar­ten zu schüt­zen.

Wie viel Vit­amin A sollte ich täg­lich ein­neh­men ?

Die emp­foh­lene Tages­do­sis beträgt 700 Mikro­gramm pro Tag für Frauen und 900 Mikro­gramm pro Tag für Män­ner. Die meis­ten Euro­päer haben keine Schwie­rig­kei­ten, die­ses Ziel zu errei­chen ; neuere Umfra­gen deu­ten dar­auf hin, dass der durch­schnitt­li­che Euro­päer jeden Tag 990 Mikro­gramm Vit­amin A zu sich nimmt. Es gibt keine magi­sche Schwelle von A, um Herz­krank­hei­ten und Krebs abzu­weh­ren, aber fünf bis neun Por­tio­nen Obst und Gemüse pro Tag zu essen, sollte Ihren Kör­per gut vor­be­rei­tet machen, um alle Arten von Krank­hei­ten abzu­weh­ren.

Was sind die wich­tigs­ten Quel­len für Vit­amin A ?

Es gibt sechs Mil­li­gramm Beta-Caro­tin in einer gro­ßen Karotte – genug, um in 1.000 mcg Vit­amin A umzu­wan­deln. Ebenso kön­nen Sie eine gute Dosis von A aus den oran­ge­far­be­nen, roten, gel­ben und dun­kel­grü­nen Pig­men­ten erwar­ten, die in ande­ren Gemüse- und Obstar­ten vor­kom­men. Schon eine rote Paprika oder eine halbe Tasse Spi­nat gibt Ihnen so viel A, wie Sie für den Tag benö­ti­gen. Dies ist ein Grund, warum Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­ler eine bunte Ernäh­rung emp­feh­len.

Die Leber ist mit Abstand die größte Quelle für direk­tes Vit­amin A, es ist keine Ver­ar­bei­tung erfor­der­lich. Fisch und Eigelb haben auch eine große Menge, und Milch ist nor­ma­ler­weise mit A ange­rei­chert. (Es hilft Ihren Kno­chen, Kal­zium auf­zu­neh­men.)

Sollte ich eine Nah­rungs­er­gän­zung neh­men ?

Wenn Sie wie die meis­ten Men­schen sind, brau­chen Sie keine Ergän­zung, um genug A zu bekom­men. Tat­säch­lich emp­fiehlt das Medi­zi­ni­sche Insti­tut den Ein­satz gegen Beta-Caro­tin oder Vit­amin-A-Prä­pa­rate, außer in bestimm­ten Fäl­len. Ärzte emp­feh­len manch­mal Vit­amin-A-Ergän­zun­gen für kleine Kin­der, beson­ders wenn sie unter­ernährt sind oder mit Masern ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den.

Kann ich zu viel Vit­amin A ein­neh­men ?

Es ist durch­aus mög­lich, zu viel zu sich zu neh­men. Die Kon­su­men­ten soll­ten die Vit­amin­an­ga­ben lesen und keine Ergän­zungs­pro­dukte ein­neh­men, die sich in der Nähe der obe­ren siche­ren Grenze (3.000 Mikro­gramm Vit­amin A) befin­den. Ein Über­schuss an im Kör­per gespei­cher­tem Vit­amin A kann unter ande­rem Geburts­schä­den, Leber­schä­den und Stö­run­gen des zen­tra­len Ner­ven­sys­tems ver­ur­sa­chen. Eine Über­do­sie­rung von Beta-Caro­tin oder Caro­ti­no­iden in Lebens­mit­teln ist jedoch nicht mög­lich. Ihr Kör­per wird diese Stoffe nicht in Vit­amin A umwan­deln, es sei denn, es besteht Bedarf.