Dass Vit­amine und Mine­ra­lien wich­tig sind, wis­sen wir alle, aber warum ?

Hier ist, was Sie über den Inhalt Ihres Essens wis­sen müssen…

Was sind Vit­amine & Mineralien ?

Vit­amine sind orga­ni­sche Ver­bin­dun­gen, die in sehr gerin­gen Men­gen zur Unter­stüt­zung der natür­li­chen Kör­per­funk­tio­nen not­wen­dig sind.

Wir benö­ti­gen Vit­amine in unse­rer Ernäh­rung, weil unser Kör­per sie nicht schnell genug für unse­ren täg­li­chen Bedarf syn­the­ti­sie­ren kann.

Vit­amine haben drei Eigenschaften :

Sie sind natür­li­che Bestand­teile von Nah­rungs­mit­teln ; sie sind nor­ma­ler­weise in sehr gerin­gen Men­gen vorhanden.
Sie sind für nor­male kör­per­li­che Funk­tio­nen (z.B. Wachs­tum, Fort­pflan­zung, etc.) unerlässlich.
Wenn sie in der Ernäh­rung feh­len, ver­ur­sa­chen sie einen spe­zi­fi­schen Mangel.
Vit­amine wer­den im All­ge­mei­nen ent­we­der als fett­lös­lich oder was­ser­lös­lich ein­ge­stuft, je nach­dem, ob sie sich am bes­ten in Lipi­den oder Was­ser auflösen.

Vit­amine und ihre Deri­vate erfül­len oft eine Viel­zahl von Auf­ga­ben im Körper

- eine der wich­tigs­ten ist ihre Rolle als Co-Fak­to­ren für Enzyme – die so genann­ten Co-Enzyme.

NAD und FAD sind Coen­zyme, die die Vit­amine B3 und B2 benötigen.
NAD und FAD sind Coen­zyme, die die Vit­amine B3 und B2 benötigen.
Die meis­ten Mine­ra­lien gel­ten als essen­ti­ell und ent­hal­ten eine große Menge an Mikro­nähr­stof­fen. Es gibt sowohl Makro­mi­ne­ra­lien (benö­tigt in Men­gen von 100 mg/​Tag oder mehr) als auch Mikro­mi­ne­ra­lien (benö­tigt in Men­gen von weni­ger als 15 mg/​Tag).

Warum ist eine aus­rei­chende Vit­amin­zu­fuhr so wichtig ?

Vit­amin­man­gel kann chro­ni­sche Gesund­heits­zu­stände schaf­fen oder verschlimmern.

Wir stel­len 9 was­ser­lös­li­che Vit­amine vor.

Vit­amin B1 (Thia­min)

Man­gel : Sym­ptome sind bren­nende Füße, Schwä­che in den Extre­mi­tä­ten, schnelle Herz­fre­quenz, Schwel­lun­gen, Mager­sucht, Übel­keit, Müdig­keit und Magen-Darm-Probleme.

Toxi­zi­tät : Keine bekannt.

Quel­len : Son­nen­blu­men­kerne, Spar­gel, Salat, Pilze, schwarze Boh­nen, Mari­ne­boh­nen, Lin­sen, Spi­nat, Erb­sen, Pin­to­boh­nen, Lima­boh­nen, Auber­gi­nen, Rosen­kohl, Toma­ten, Thun­fisch, Voll­wei­zen, Sojabohnen

Vit­amin B2 (Ribo­fla­vin)

Man­gel : Sym­ptome sind Risse, Fis­su­ren und Wun­den an Mund­win­keln und Lip­pen, Der­ma­ti­tis, Bin­de­haut­ent­zün­dung, Pho­topho­bie, Glos­si­tis der Zunge, Angst, Appe­tit­lo­sig­keit und Müdigkeit.

Toxi­zi­tät : Über­schüs­si­ges Ribo­fla­vin kann das Risiko von DNA-Strang­brü­chen in Gegen­wart von Chrom erhö­hen. Eine hoch­do­sierte Ribo­fla­vin-The­ra­pie inten­si­viert die Farbe des Urins zu einem leuch­ten­den Gelb (Fla­vin­urie) – dies ist jedoch harmlos.

Quel­len : Man­deln, Sojabohnen/​Tempeh, Pilze, Spi­nat, Voll­wei­zen, Joghurt, Makrele, Eier, Leber

Vit­amin B3 (Nia­cin)

Man­gel : Sym­ptome sind Der­ma­ti­tis, Durch­fall, Demenz und Stomatitis.

Toxi­zi­tät : Es ist nicht bekannt, dass Nia­cin aus Lebens­mit­teln uner­wünschte Wir­kun­gen hat. Zusätz­li­che Niko­tin­säure kann Haut­rö­tun­gen, Juck­reiz, beein­träch­tigte Glu­ko­se­to­le­ranz und Magen-Darm-Stö­run­gen ver­ur­sa­chen. Die Ein­nahme von 750 mg pro Tag über weni­ger als 3 Monate kann zu Leber­zell­schä­den füh­ren. Hoch­do­sier­tes Niko­tin­amid kann Übel­keit und Leber­to­xi­zi­tät verursachen.

Quel­len : Pilze, Spar­gel, Erd­nüsse, brau­ner Reis, Mais, grü­nes Blatt­ge­müse, Süß­kar­tof­fel, Kar­tof­fel, Linse, Gerste, Karot­ten, Man­deln, Sel­le­rie, Rüben, Pfir­si­che, Hüh­ner­fleisch, Thun­fisch, Lachs

Vit­amin B5 (Pan­to­then­säure)

Man­gel : Sehr unwahr­schein­lich. Nur bei schwe­rer Unter­ernäh­rung kann man ein Krib­beln in den Füßen feststellen.

Toxi­zi­tät : Übel­keit, Sod­bren­nen und Durch­fall kön­nen bei hoch­do­sier­ten Nah­rungs­er­gän­zun­gen auftreten.

Quel­len : Brok­koli, Lin­sen, Erb­sen­spal­ten, Avo­cado, Voll­korn­wei­zen, Pilze, Süß­kar­tof­feln, Son­nen­blu­men­kerne, Blu­men­kohl, grü­nes Blatt­ge­müse, Eier, Kür­bis, Erd­bee­ren, Leber

Vit­amin B6 (Pyri­do­xin)

Man­gel : Zu den Sym­pto­men gehö­ren Chela­tose, Glos­si­tis, Sto­ma­ti­tis, Der­ma­ti­tis (alle ähn­lich dem Vit­amin B2-Man­gel), Stö­run­gen des Ner­ven­sys­tems, Schlaf­lo­sig­keit, Ver­wir­rung, Ner­vo­si­tät, Depres­sion, Reiz­bar­keit, Stö­run­gen der Ner­ven, die die Mus­keln ver­sor­gen, und Schwie­rig­kei­ten bei der Bewe­gung die­ser Mus­keln sowie Anämie. Prä­na­tale Depri­va­tion führt zu geis­ti­ger Retar­die­rung und Blut­stö­run­gen beim Neugeborenen.

Toxi­zi­tät : Hohe Dosen von zusätz­li­chem Vit­amin B6 kön­nen zu schmerz­haf­ten neu­ro­lo­gi­schen Sym­pto­men führen.

Quel­len : Voll­korn­wei­zen, brau­ner Reis, grü­nes Blatt­ge­müse, Son­nen­blu­men­kerne, Kar­tof­feln, Kicher­erb­sen, Banane, Forelle, Spi­nat, Toma­ten, Avo­cado, Wal­nüsse, Erd­nuss­but­ter, Thun­fisch, Lachs, Lima­boh­nen, Paprika, Hühnerfleisch

Vit­amin B9 (Fol­säure)

Fol­säure ist die natür­lich vor­kom­mende Form, die in Lebens­mit­teln vor­kommt oder die syn­the­ti­sche Form, die in han­dels­üb­li­chen Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln und ange­rei­cher­ten Lebens­mit­teln ver­wen­det wird. Ein unzu­rei­chen­der Folat­sta­tus wird mit Neural­rohr­de­fek­ten und eini­gen Krebs­ar­ten in Ver­bin­dung gebracht.

Man­gel : Man kann Anämie (makrozytäre/​megaloblastische), Sprue, Leu­ko­pe­nie, Throm­bo­zy­to­pe­nie, Schwä­che, Gewichts­ver­lust, Kna­cken und Rötung von Zunge und Mund sowie Durch­fall fest­stel­len. In der Schwan­ger­schaft besteht das Risiko eines nied­ri­gen Geburts­ge­wich­tes und einer Frühgeburt.

Toxi­zi­tät : Keine durch Lebens­mit­tel. Den­ken Sie daran, dass Vit­amin B12 und Fol­säu­re­man­gel zu mega­l­ob­las­ti­scher Anämie füh­ren kön­nen. Hohe Dosen von Fol­säure, die einer Per­son mit einem undia­gnos­ti­zier­ten Vit­amin B12-Man­gel ver­ab­reicht wer­den, kön­nen eine mega­l­ob­las­ti­sche Anämie kor­ri­gie­ren, ohne den zugrunde lie­gen­den Vit­amin B12-Man­gel zu beheben.

Quel­len : Grü­nes Blatt­ge­müse, Spar­gel, Brok­koli, Rosen­kohl, Zitrus­früchte, schwarze Auge­nerb­sen, Spi­nat, große nörd­li­che Boh­nen, Voll­korn­ge­treide, geba­ckene Boh­nen, grüne Erb­sen, Avo­cado, Erd­nüsse, Salat, Toma­ten­saft, Banane, Papaya, Organfleisch

Vit­amin B12 (Koba­la­min)

Vit­amin B12 muss sich mit dem intrinsi­schen Fak­tor ver­bin­den, bevor es in die Blut­bahn auf­ge­nom­men wird. Wir kön­nen einen Jah­res­vor­rat die­ses Vit­amins spei­chern – es sollte aber trotz­dem regel­mä­ßig ver­zehrt wer­den. B12 ist ein Pro­dukt der bak­te­ri­el­len Fer­men­ta­tion, wes­halb es in höher­wer­ti­gen pflanz­li­chen Lebens­mit­teln nicht ent­hal­ten ist.

Ein Man­gel : Die Sym­ptome sind per­ni­ziöse Anämie, neu­ro­lo­gi­sche Pro­bleme und Sprue.

Toxi­zi­tät : Keine bekannt von Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln oder Lebens­mit­teln. Nur eine geringe Menge wird über den ora­len Weg auf­ge­nom­men, daher ist das Poten­tial für Toxi­zi­tät gering.

Quel­len : Ange­rei­cher­tes Getreide, Leber, Forelle, Lachs, Thun­fisch, Schell­fisch, Ei

Vit­amin H (Bio­tin)

Man­gel : Sehr sel­ten bei Men­schen. Beach­ten Sie, dass der Ver­zehr von rohem Eiweiß über einen län­ge­ren Zeit­raum zu einem Bio­tin­man­gel füh­ren kann. Eiweiß ent­hält das Eiweiß Avi­din, das an Bio­tin bin­det und des­sen Auf­nahme verhindert.

Toxi­zi­tät : Nicht als gif­tig bekannt.

Quel­len : Grü­nes Blatt­ge­müse, die meis­ten Nüsse, Voll­korn­brot, Avo­cado, Him­bee­ren, Blu­men­kohl, Karot­ten, Papaya, Banane, Lachs, Eier

Vit­amin C (Ascor­bin­säure)

Das wohl bekann­teste Vitamin.

Man­gel : Sym­ptome sind Blut­ergüsse, Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen, Lethar­gie, Zahn­ka­ries, Gewe­be­schwel­lun­gen, tro­ckene Haare und Haut, Zahn­fleisch­blu­ten, tro­ckene Augen, Haar­aus­fall, Gelenk­farbe, Loch­fraß, Anämie, ver­zö­gerte Wund­hei­lung und Kno­chen­brü­chig­keit. Lang­fris­ti­ger Man­gel führt zu Skorbut.

Toxi­zi­tät : Mög­li­che Pro­bleme bei sehr hohen Vit­amin-C-Dosen, ein­schließ­lich Nie­ren­steine, Rebound-Skor­but, erhöh­ter oxi­da­ti­ver Stress, über­mä­ßige Eisen­auf­nahme, Vit­amin-B12-Man­gel und Ero­sion des Zahn­schmel­zes. Bis zu 10 Gramm/​Tag ist nach den meis­ten Daten sicher. 2 Gramm oder mehr pro Tag kön­nen Durch­fall verursachen.

Quel­len : Guave, Paprika, Kiwi, Orange, Grape­fruit, Erd­bee­ren, Rosen­kohl, Kan­taloupe, Papaya, Brok­koli, Süß­kar­tof­fel, Ana­nas, Blu­men­kohl, Grün­kohl, Zitro­nen­saft, Petersilie

Hier eine Liste von 4 fett­lös­li­chen Vitaminen

Vit­amin A (Reti­no­ide)

Caro­ti­no­ide, die vom Kör­per in Reti­nol umge­wan­delt wer­den kön­nen, wer­den als Pro­vit­amin-A-Caro­ti­no­ide bezeichnet.

Ein Man­gel : Bei schwa­chem Licht und rauer/​trockener Haut kann es zu Seh­stö­run­gen kommen.

Toxi­zi­tät : Die Hyper­vit­ami­nose A wird durch den über­mä­ßi­gen Ver­zehr von vor­ge­bil­de­tem Vit­amin A ver­ur­sacht, nicht durch die pflanz­li­chen Caro­ti­no­ide. Vor­ge­form­tes Vit­amin A wird schnell absor­biert und lang­sam vom Kör­per abge­baut. Übel­keit, Kopf­schmer­zen, Müdig­keit, Appe­tit­lo­sig­keit, Schwin­del und tro­ckene Haut kön­nen die Folge sein. Eine über­mä­ßige Auf­nahme wäh­rend der Schwan­ger­schaft kann Geburts­feh­ler verursachen.

Quel­len : Karot­ten, Süß­kar­tof­feln, Kür­bis, grü­nes Blatt­ge­müse, Kür­bis, Melone, Paprika, Chi­na­kohl, Rind­fleisch, Eier, Pfirsiche

Vit­amin D (Cal­ci­fe­rol, 1,25-Dihydroxy-Vitamin D)

Chole­cal­ci­fe­rol = Vit­amin D3 = tie­ri­sche Ver­sion ; Ergo­cal­ci­fe­rol = Vit­amin D2 = pflanz­li­che Version

Man­gel : Bei Kin­dern kann ein Vit­amin-D-Man­gel zu Rachi­tis, defor­mier­ten Kno­chen, ver­zö­ger­tem Wachs­tum und wei­chen Zäh­nen füh­ren. Bei Erwach­se­nen kann ein Vit­amin-D-Man­gel zu Osteo­ma­la­zie, auf­ge­weich­ten Kno­chen, spon­ta­nen Brü­chen und Karies füh­ren. Zu den Risi­ko­grup­pen gehö­ren Säug­linge, ältere Men­schen, dun­kel­häu­tige Per­so­nen, Per­so­nen mit mini­ma­ler Son­nen­ein­strah­lung, Fett­malab­sorp­ti­ons­syn­drome, ent­zünd­li­che Darm­er­kran­kun­gen, Nie­ren­ver­sa­gen und Krampfanfälle.

Toxi­zi­tät : Die Hyper­vit­ami­nose D ist nicht die Folge der Son­nen­ex­po­si­tion, son­dern der chro­ni­schen Sup­ple­men­ta­tion. Ein über­mä­ßi­ger Gebrauch von Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln erhöht den Kal­zi­um­spie­gel im Blut und führt zu Appe­tit­lo­sig­keit, Übel­keit, Erbre­chen, über­mä­ßi­gem Durst, über­mä­ßi­gem Harn­drang, Juck­reiz, Mus­kel­schwä­che, Gelenk­schmer­zen und Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. Auch Ver­kal­kung der Weich­teile kann auftreten.

Quel­len : Son­nen­licht, ange­rei­cherte Lebens­mit­tel, Pilze, Lachs, Makrele, Sar­di­nen, Thun­fisch, Eier

Vit­amin E (Toco­phe­rol)

Man­gel : Wird nur bei Per­so­nen mit schwe­rer Unter­ernäh­rung fest­ge­stellt. Eine sub­op­ti­male Zufuhr von Vit­amin E ist jedoch rela­tiv häufig.

Toxi­zi­tät : Mini­male Neben­wir­kun­gen wur­den bei Erwach­se­nen fest­ge­stellt, die Sup­ple­mente in Dosen von weni­ger als 2000 mg/​Tag ein­neh­men. Es besteht ein Poten­zial für eine Beein­träch­ti­gung der Blut­ge­rin­nung. Säug­linge sind anfälliger.

Quel­len : Grü­nes Blatt­ge­müse, Man­deln, Son­nen­blu­men­kerne, Oli­ven, Blau­bee­ren, die meis­ten Nüsse, die meis­ten Samen, Toma­ten, Avocado

Vit­amin K

Man­gel : Nei­gung zu Blu­tun­gen oder Blu­tun­gen und Anämie.

Toxi­zi­tät : Kann das Glutathion beein­träch­ti­gen. Keine bekannte Toxi­zi­tät bei hohen Dosen.

Quel­len : Brok­koli, grü­nes Blatt­ge­müse, Peter­si­lie, Brun­nen­kresse, Spar­gel, Rosen­kohl, grüne Boh­nen, grüne Erb­sen, Karotten

Warum ist eine aus­rei­chende Mine­ral­stoff­zu­fuhr so wichtig ?

Ein Mine­ral­stoff­man­gel kann chro­ni­sche Gesund­heits­zu­stände schaf­fen oder verschlimmern.

Hier eine Liste von 5 Makromineralien

Kal­zium

Man­gel : Lang­fris­tig kann eine unzu­rei­chende Zufuhr zu nied­ri­ger Kno­chen­mi­ne­ral­dichte, Rachi­tis, Osteo­ma­la­zie und Osteo­po­rose führen.

Toxi­zi­tät : Ver­ur­sacht Übel­keit, Erbre­chen, Ver­stop­fung, Mund­tro­cken­heit, Durst, ver­mehr­tes Uri­nie­ren, Nie­ren­steine und Ver­kal­kung der Weichteile.

Quel­len : Milch, grü­nes Blatt­ge­müse, Hül­sen­früchte, Tofu, Melasse, Sar­di­nen, Okra, Barsch, Forelle, Chi­na­kohl, Rha­bar­ber, Sesam

Phos­phor

Man­gel : Sehr sel­ten. Zu den Risi­ko­grup­pen gehö­ren Früh­ge­bo­rene, Anta­zida, Alko­ho­li­ker, unkon­trol­lier­ter Dia­be­tes mel­li­tus und das Re-Seeding-Syndrom.

Toxi­zi­tät : Sehr sel­ten. Kann zu Weich­teil­ver­kal­kung führen.

Quel­len : Hül­sen­früchte, Nüsse, Samen, Voll­korn­ge­treide, Eier, Fisch, Buch­wei­zen, Mee­res­früchte, Mais, Wildreis

Kalium

Man­gel : Keine Folge einer unzu­rei­chen­den Nah­rungs­auf­nahme. Ver­ur­sacht durch eiweiß­ver­zeh­rende Bedin­gun­gen. Diure­tika kön­nen auch einen über­mä­ßi­gen Kali­um­ver­lust im Urin ver­ur­sa­chen. Ein nied­ri­ger Kali­um­ge­halt im Blut kann zu einem Herz­still­stand führen.

Toxi­zi­tät : Tritt auf, wenn die Auf­nahme von Kalium die Aus­schei­dungs­ka­pa­zi­tät der Nie­ren über­steigt. Wird bei Nie­ren­ver­sa­gen und kali­um­spa­ren­den Diure­tika gefun­den. Orale Dosen von mehr als 18 Gramm kön­nen zu Toxi­zi­tät füh­ren. Sym­ptome sind Krib­beln in den Extre­mi­tä­ten und Mus­kel­schwä­che. Hoch­do­sierte Kali­um­prä­pa­rate kön­nen zu Übel­keit, Erbre­chen und Durch­fall führen.

Quel­len : Süß­kar­tof­feln, Toma­ten, grü­nes Blatt­ge­müse, Karot­ten, Pflau­men, Boh­nen, Melasse, Kür­bis, Fisch, Bana­nen, Pfir­si­che, Apri­ko­sen, Melone, Kar­tof­feln, Dat­teln, Rosi­nen, Pilze

Magne­sium

Man­gel : Sehr sel­ten auf­grund des Über­flus­ses an Magne­sium in der Nah­rung. Men­schen mit Magen-Darm-Erkran­kun­gen, Nie­ren­er­kran­kun­gen und Alko­ho­lis­mus sind gefährdet.

Toxi­zi­tät : Keine aus Lebens­mit­teln iden­ti­fi­ziert. Über­mä­ßi­ger Kon­sum von magne­si­um­hal­ti­gen Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln kann zu Durch­fall (Magne­sium ist ein bekann­tes Abführ­mit­tel), Beein­träch­ti­gung der Nie­ren­funk­tion, nied­ri­gem Blut­druck, Mus­kel­schwä­che und Herz­still­stand führen.

Quel­len : Hül­sen­früchte, Nüsse, Samen, Voll­korn, Früchte, Avocado

Salz (Natri­um­chlo­rid)

Man­gel : Ist nicht die Folge einer gerin­gen Nah­rungs­auf­nahme. Ein nied­ri­ger Natri­um­ge­halt im Blut resul­tiert typi­scher­weise aus einer erhöh­ten Flüs­sig­keits­ein­la­ge­rung. Man kann Übel­keit, Erbre­chen, Kopf­schmer­zen, Krämpfe, Müdig­keit und Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit feststellen.

Toxi­zi­tät : Über­mä­ßige Auf­nahme kann zu erhöh­ter Flüs­sig­keits­menge, Übel­keit, Erbre­chen, Durch­fall und Bauch­krämp­fen füh­ren. Ein hoher Natri­um­ge­halt im Blut resul­tiert nor­ma­ler­weise aus einem über­mä­ßi­gen Wasserverlust.

Quel­len : Alle ver­ar­bei­te­ten Lebens­mit­tel, Voll­korn, Hül­sen­früchte, Nüsse, Samen, Gemüse

Hier eine Liste von 9 Mikromineralien

Eisen

Ver­zeh­ren Sie eisen­rei­che Lebens­mit­tel mit Vit­amin C‑reichen Lebens­mit­teln, um die Absorp­tion zu verbessern.

Man­gel : Anämie mit klei­nen und blas­sen roten Blut­kör­per­chen. Bei Kin­dern ist sie mit Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten verbunden.

Toxi­zi­tät : Häu­fige Ursa­che für Ver­gif­tun­gen bei Kin­dern. Kann das Risiko einer chro­ni­schen Erkran­kung erhö­hen. Über­mä­ßige Auf­nahme von zusätz­li­chem Eisen ist eine Not­fall­si­tua­tion in der Not­auf­nahme. Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, Krebs und neu­ro­de­ge­ne­ra­tive Erkran­kun­gen sind mit Eisen­über­schuss verbunden.

Quel­len : Man­deln, Apri­ko­sen, geba­ckene Boh­nen, Dat­teln, Lima­boh­nen, Kid­ney­boh­nen, Rosi­nen, brau­ner Reis, grü­nes Blatt­ge­müse, Brok­koli, Kür­bis­kerne, Thun­fisch, Flun­der, Hüh­ner­fleisch, Schweinefleisch

Zink

Zink­man­gel führt zu einer ver­min­der­ten Immu­ni­tät und erhöht die Infek­ti­ons­an­fäl­lig­keit. Eine Sup­ple­men­ta­tion von Zink redu­ziert nach­weis­lich die Häu­fig­keit von Infek­tio­nen sowie die Zell­schä­den durch erhöh­ten oxi­da­ti­ven Stress. Zink­man­gel wurde auch bei Durch­fall­erkran­kun­gen ver­mu­tet, eine Sup­ple­men­tie­rung könnte in der Pro­phy­laxe und Behand­lung von aku­tem Durch­fall wirk­sam sein.

Man­gel : Die Sym­ptome sind Wachs­tums­ver­zö­ge­rung, ver­min­derte Immu­ni­tät, Ske­lett­ano­ma­lien, Ver­zö­ge­rung der Geschlechts­reife, schlechte Wund­hei­lung, Geschmacks­ver­än­de­run­gen, Nacht­blind­heit und Haar­aus­fall. Zu den Risi­ko­grup­pen für einen Man­gel gehö­ren ältere Men­schen, Alko­ho­li­ker, Men­schen mit Mal­ab­sorp­tion, Vega­ner und Men­schen mit schwe­rem Durchfall.

Toxi­zi­tät : Sym­ptome, die dar­aus resul­tie­ren, sind Bauch­schmer­zen, Durch­fall, Übel­keit und Erbre­chen. Lang­fris­ti­ger Kon­sum von über­mä­ßi­gem Zink kann zu Kup­fer­man­gel führen.

Quel­len : Pilze, Spi­nat, Sesam, Kür­bis­kerne, grüne Erb­sen, geba­ckene Boh­nen, Cas­hew­nüsse, Erb­sen, Voll­korn, Flun­der, Hafer, Aus­tern, Hühnerfleisch

Kup­fer

Man­gel : Rela­tiv unge­wöhn­lich. Kli­ni­sches Zei­chen ist eine hypo­chrome Anämie, die auf die Eisen­the­ra­pie nicht anspricht. Auch Neu­tro­pe­nie und Leu­ko­pe­nie kön­nen die Folge sein. Auch eine Hypo­pig­men­tie­rung von Haut und Haar wird bemerkt. Zu den Risi­ko­grup­pen gehö­ren Früh­ge­bo­rene, Säug­linge, die nur mit Kuh­milch­nah­rung gefüt­tert wer­den, Kin­der mit Mal­ab­sorp­ti­ons­syn­drom, über­mä­ßi­gem Zink­kon­sum und Antazida-Einsatz.

Toxi­zi­tät : Sel­ten. Zu den Sym­pto­men gehö­ren Bauch­schmer­zen, Übel­keit, Erbre­chen und Durch­fall. Lang­fris­tige Expo­si­tion gegen­über nied­ri­ge­ren Kup­fer­