Selbst mit der per­fek­ten Ernäh­rung zei­gen die Beweise, dass wir nicht von der Not­wen­dig­keit von Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln los­kom­men kön­nen.

Lei­der sind die Dinge nicht so ein­fach. Selbst bei einer per­fek­ten Ernäh­rung machen es die Kom­bi­na­tion vie­ler Dinge – ein­schließ­lich unse­rer aus­ge­laug­ten Böden, die Lage­rung und der Trans­port unse­rer Lebens­mit­tel, gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen des Erb­guts und der erhöhte Stress und Nähr­stoff­be­darf infolge einer toxi­schen Umge­bung – unmög­lich, die Vit­amine und Mine­ral­stoffe, die wir benö­ti­gen, aus­schließ­lich aus den Lebens­mit­teln zu gewin­nen, die wir essen.

Ein­fach aus­ge­drückt, die Beweise zei­gen, dass wir nicht von der Not­wen­dig­keit von Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln los­kom­men kön­nen.

Die Ärzte dach­ten immer, man würde alle seine Vit­amine und Mine­ra­lien aus der Nah­rung bekom­men. Alle zusätz­li­chen Nähr­stoffe wur­den aus­ge­schie­den, oder schlim­mer noch, wur­den gif­tig. Aber die Zei­ten und Erkennt­nisse ändern sich. Ärzte ver­schrie­ben allein in den USA für über $1 Mil­li­arde Fisch­öl­er­gän­zun­gen. Die meis­ten Kar­dio­lo­gen emp­feh­len Folat, Fischöl und Coen­zym Q10. Gas­tro­en­te­ro­lo­gen emp­feh­len Pro­bio­tika. Geburts­hel­fer haben schon immer prä­na­tale Vit­amine emp­foh­len.

Neue wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse zei­gen die Bedeu­tung von Nähr­stof­fen als essen­ti­elle Hel­fer in unse­rer Bio­che­mie und unse­rem Stoff­wech­sel. Sie sind das Öl, das die „Räder“ unse­res Stoff­wech­sels schmiert. Und der große Man­gel an Nähr­stof­fen in unse­rer Bevöl­ke­rung – dar­un­ter Omega-3-Fett­säu­ren, Vit­amin D, Fol­säure, Zink, Magne­sium und Eisen – ist in umfang­rei­chen, von der Regie­rung geför­der­ten For­schungs­ar­bei­ten gut doku­men­tiert.

Vier Haupt­gründe, warum wir uns zu nähr­stoff­arm ernäh­ren

Es gibt zahl­rei­che Gründe, warum die meis­ten von uns zu wenig und vor allen Din­gen die fal­schen Nähr­stoffe zu sich neh­men. ange­fan­gen beim unter oder über­düng­ten Mut­ter­bo­den, der unsere Mine­ral­ver­sor­gung erschwert, bis hin zu einer toxi­schen Umge­bung und dem Über­fluss an Junk Food, den viele Men­schen essen. Wenn man den Nähr­stoff­man­gel auf vier Haupt­gründe redu­zie­ren müsste, würde man sagen :

1. Der Rück­gang der Natür­li­chen Nah­rungs­mit­tel, die wesent­lich höhere Niveaus an Vit­amine, Mine­ra­lien und wesent­li­chen Fette ent­hiel­ten.

2. Auf­grund von aus­ge­laug­ten Böden, indus­tri­el­ler Land­wirt­schaft und Hybri­di­sie­rungs­tech­ni­ken haben die Tiere und Gemüse, die wir essen, weni­ger Nähr­stoffe.

3. Ver­ar­bei­tete, werk­sei­tig her­ge­stellte Lebens­mit­tel ent­hal­ten keine oder wenige Nähr­stoffe.

4. Die Gesamt­be­las­tung durch Umwelt­gifte, feh­len­des Son­nen­licht und chro­ni­scher Stress füh­ren zu einem höhe­ren Nähr­stoff­be­darf.

Wir emp­feh­len auch Pro­bio­tika, denn moder­nes Leben, Ernäh­rung und Anti­bio­tika sowie andere Medi­ka­mente schä­di­gen unser Darm-Öko­sys­tem, das so wich­tig ist, um uns gesund und dünn zu hal­ten.

Nähr­stoff­man­gel und Dia­be­tis

So para­dox es schei­nen mag, Fett­lei­big­keit und Unter­ernäh­rung gehen oft Hand in Hand. Ver­ar­bei­tete, zucker- und kalo­rien­rei­che Lebens­mit­tel ent­hal­ten fast keine Nähr­stoffe, benö­ti­gen aber noch mehr Vit­amine und Mine­ral­stoffe, um sie zu ver­stoff­wech­seln. Das ist ein dop­pel­tes Pro­blem.

Adi­po­si­tas und Dia­be­tes sind beide auf Unter- und Fehl­ernäh­rung zurück­zu­füh­ren. Exper­ten haben Dia­be­tes als Ver­hun­gern inmit­ten des Über­flus­ses beschrie­ben. Der Zucker kann nicht in die Zel­len gelan­gen. Ihr Stoff­wech­sel ist träge, und die Zel­len kom­mu­ni­zie­ren nicht als ein fein abge­stimm­tes Team.

Nähr­stoffe sind ein wesent­li­cher Bestand­teil, um wie­der ins Gleich­ge­wicht zu kom­men und das Kern­pro­blem, die Insu­lin­re­sis­tenz, zu kor­ri­gie­ren.

Es gibt zwei Mög­lich­kei­ten, wie Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel wir­ken :

Sie machen Ihre Zel­len emp­find­li­cher gegen Insu­lin und effek­ti­ver gegen Zucker und Fette. Spe­zi­elle Fasern kön­nen die Auf­nahme von Zucker und Fet­ten in den Blut­kreis­lauf ver­lang­sa­men.
Dies führt zu einem schnel­le­ren Stoff­wech­sel, einem aus­ge­gli­che­ne­ren Blut­zu­cker­spie­gel, ver­bes­ser­tem Cho­le­ste­rin­spie­gel, weni­ger Ent­zün­dun­gen, weni­ger Ver­lan­gen, mehr Gewichts­ver­lust und mehr Ener­gie.

Wenn Sie Dia­be­ti­ker sind – und den­ken Sie daran, dass die meis­ten Men­schen dies bis zu einem gewis­sen Grad sind – emp­feh­len wir zusätz­li­che Nähr­stoffe, um Stoff­wech­sel­stö­run­gen zu behe­ben, die Insu­lin­funk­tion zu ver­bes­sern, den Blut­zu­cker­spie­gel aus­zu­glei­chen und Ent­zün­dun­gen zu redu­zie­ren.

Aber zuerst wol­len wir uns etwas wei­ter in die­ses ver­wir­rende Thema ver­tie­fen.

Warum sind Nähr­stoff­stu­dien so ver­wir­rend ?

Ich bin sicher, dass Sie durch wider­sprüch­li­che Stu­dien über Nah­rungs­er­gän­zun­gen ver­wirrt wer­den. An einem Tag ist Fol­säure gut, am nächs­ten ist sie krebs­er­re­gend. An einem Tag ist Vit­amin D ein Lebens­ret­ter, am nächs­ten ist es nicht hilf­reich.

Die­ses mediale Schleu­der­trauma reicht aus, um Sie dazu zu brin­gen zu resi­gnie­ren. Das Pro­blem bei die­sen Stu­dien ist, dass sie Nähr­stoffe wie Medi­ka­mente behan­deln, wobei die For­scher immer nur einen Nähr­stoff tes­ten und sehen, was pas­siert.

Aber Nähr­stoffe arbei­ten im Team. Brok­koli ist groß­ar­tig für Sie und kann hel­fen, viele Krank­hei­ten zu ver­hin­dern und zu hei­len, aber wenn Sie nur Brok­koli essen wür­den, wür­den Sie krank wer­den. Um gesund zu blei­ben, muss man sich gut ernäh­ren. Nähr­stoffe arbei­ten syn­er­gis­tisch, um das rich­tige Gleich­ge­wicht in Ihrem Kör­per auf­recht­zu­er­hal­ten.

Mög­li­che Pro­bleme bei der Aus­wahl von Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln

Sie wis­sen, was Sie bekom­men, wenn Ihr Apo­the­ker Ihr Rezept zusam­men­stellt. Die Regie­rung sorgt dafür. Nah­rungs­er­gän­zun­gen wer­den nicht auf diese Weise gesteu­ert. Die Her­stel­ler spa­ren oft an allen Ecken und Enden, was für den Durch­schnitts­ver­brau­cher pro­ble­ma­tisch wer­den kann.

1. Die Form des Nähr­stof­fes wird schlecht absor­biert wer­den.

2. Die Dosie­rung auf dem Eti­kett stimmt mög­li­cher­weise nicht mit der Dosis in der Pille über­ein.

3. Es kann mit Zusatz­stof­fen, Far­ben, Füll­stof­fen und All­er­ge­nen gefüllt wer­den.

4. Die Roh­stoffe (ins­be­son­dere Kräu­ter) wer­den nicht auf Toxine wie Queck­sil­ber oder Blei getes­tet, oder sind von Charge zu Charge nicht kon­sis­tent.

5. Die Fabrik, in der es her­ge­stellt wird, kann nicht nach guten Her­stel­ler­stan­dards arbei­ten, was zu einer unein­heit­li­chen Qua­li­tät führt.

Die Bera­tung durch einen aus­ge­bil­de­ten Ernäh­rungs­be­ra­ter, Ernäh­rungs­be­ra­ter oder Ernäh­rungs­be­ra­ter kann bei der Aus­wahl der für Sie geeig­ne­ten Pro­dukte sehr hilf­reich sein.