ERSTE SCHRITTE

Der Anbau Ihrer eige­nen Pepe­roni aus Samen kann sehr loh­nens­wert sein, denn die Aus­wahl an Pepe­roni im Super­markt ist oft sehr gering. Obwohl die Aus­wahl der Pflan­zen aus einer Baum­schule oder einem Geschäft etwas bes­ser ist, gibt es da drau­ßen, wenn man von Samen aus­geht, eine gran­diose Vielfalt.

Es ist eine wahre Freude im Win­ter, den Gar­ten zu pla­nen und Samen zu bestel­len. Wir alle möch­ten gerne immer wie­der neue, andere und auf­re­gende Vari­an­ten aus­zu­pro­bie­ren. Wir werde Ihnen hier einige Anre­gun­gen geben, um Ihren unter­schied­li­chen Bedürf­nis­sen und Vor­lie­ben gerecht zu werden.

DEN PRO­ZESS EIN­FACH MACHEN

Wenn Sie in einem eher war­men Kli­ma­be­rei­chen Deutsch­lands leben, kön­nen Sie Ihre Samen direkt in Ihren Gar­ten säen. Wenn Sie ein Gewächs­haus haben, gut für Sie. Es gibt einige ver­schie­dene Metho­den, um Samen zu kei­men. Wir emp­feh­len die Nass­pa­pier­hand­tuch-Methode. Eine wei­tere Mög­lich­keit ist der Ein­satz von Erde und Scha­len. Beide wer­den im Fol­gen­den näher erläutert.

BODEN- UND SCHALENVERFAHREN

Einige Saat­gut­ar­ten kön­nen zu emp­find­lich sein, um zu kei­men. Eine Emp­feh­lung ist, die Samen über Nacht in war­mem Was­ser ein­zu­wei­chen, um ihnen einen Vor­sprung zu geben.

BODEN

Es gibt viele gute Start­mi­schun­gen von Erde für Saat­gut, die in Baum­schu­len oder Dis­coun­tern erhält­lich sind. Wenn Sie es vor­zie­hen, Ihre eigene Mischung her­zu­stel­len, gehen Sie mit 13 guter Gar­ten­erde (nicht mit Ton­erde, da sie sich schlecht ver­dich­tet), 13 kom­pos­tier­ter Kuh­mist oder ähn­li­chem Kul­tur­sub­strat und 13 Sand. Papri­ka­pflan­zen LIE­BEN Sand, da viele Sor­ten aus Gebie­ten mit san­di­gem Boden stam­men. Außer­dem bie­tet es eine aus­ge­zeich­nete Drai­nage. Alle 3 Zuta­ten sehr gut mit­ein­an­der vermischen.

KON­TAI­NER

Kunst­stoff-Groß­pa­ckun­gen für 6 bis 12 Pflan­zen, Torf­pel­lets oder Torf­töpfe sind geeig­net. Gefäße, die man nach dem ers­ten Gie­ßen mit „Frisch­hal­te­fo­lie” dicht abde­cken kann und damit eine kleine „Treib­haus­um­ge­bung” schafft sind sehr gut. Der Boden bleibt bei höhe­rer Tem­pe­ra­tur dann län­ger feucht. Ent­fer­nen Sie ein­fach die Frisch­hal­te­fo­lie, wenn Setz­linge auf­tau­chen. Legen Sie Ihre Erd-/Sa­men­mi­schung in Behäl­ter. Fül­len Sie nicht bis zur genauen Ober­seite, son­dern las­sen Sie min­des­tens 1 cm zum Gie­ßen übrig, sonst läuft es ab.

Dann säen Sie Samen 1 cm tief 6 bis 10 Wochen vor dem letz­ten Frost. Hal­ten Sie die Samen wäh­rend der Keim­phase feucht, aber nicht ein­ge­weicht. Seien Sie gedul­dig, einige Sor­ten kön­nen 4 bis 6 Wochen brau­chen, um zu kei­men. Andere kön­nen in 7 bis 10 Tagen auf­tau­chen. Es hängt von Tem­pe­ra­tur, Son­nen­licht, Boden und Sorte ab. Nach­dem sie ent­stan­den sind, glaube ich an die Mut­ter Natur Theo­rie : „Sur­vi­val Of The Fittest”.

PAPIER­HAND­TUCH­VER­FAH­REN

Lei­tungs­was­ser 24 Stun­den ruhen las­sen, um ggf. Chlor zu ver­duns­ten und andere Ver­un­rei­ni­gun­gen. Ver­wen­den Sie Hand­schuhe, wie­der­ver­schließ­bare Taschen und Papier­hand­tü­cher. Beschrif­ten Sie Ihre Taschen und legen Sie ein qua­dra­ti­sches Papier­hand­tuch aus. Sprü­hen Sie ein Papier­tuch, um es zu befeuch­ten. Die Samen auf die Hälfte des Papier­hand­tuchs streuen und ver­tei­len und umklap­pen. Legen Sie Papier­hand­tuch in eine Reiß­ver­schluss­ta­sche. Ver­sie­geln, ver­las­sen und 2cm, um Sauer­stoff ein­zu­las­sen. In einen war­men Bereich mit mäßi­gem Licht stel­len. Hal­ten Sie Papier­hand­tü­cher feucht. Das Kei­men kann zwi­schen eini­gen Tagen und einem Monat dau­ern. Sobald sie einen klei­nen Schwanz oder Spross ent­wi­ckeln, sind sie bereit, in den Innen­be­reich oder in ein Treib­haus zu gelangen.

ORT, ORT und noch­mals ORT

Fin­den Sie eine gute und warme, son­nige Fens­ter­bank. Säm­linge bevor­zu­gen min­des­tens 6 Stun­den Son­nen­licht, je mehr, desto bes­ser. Papri­ka­sa­men müs­sen durch die Keim- und Trans­plan­ta­ti­ons­phase gelockt wer­den. Beden­ken Sie, dass sie alle aus einer tro­pi­schen Umge­bung stammen.

Wäh­rend sie ihren ers­ten Satz Blät­ter ent­wi­ckeln, mit einer Schere die Schwächs­ten abschnei­den. Wäh­rend sie ihren zwei­ten Satz Blät­ter ent­wi­ckeln, alles außer dem gesün­des­ten abschnei­den. Wenn eine Sorte anfängt, hoch und zu „lang” zu wer­den, öff­nen Sie das Fens­ter ein wenig, um die Pflanze mit küh­le­rer Luft einen Schock zu ver­pas­sen. Dies wird das Wachs­tum ver­lang­sa­men und statt­des­sen den Stamm dicker und trans­plan­tier­ba­rer machen. Sobald Sie gesunde Setz­linge haben, sind Sie bereit für die Trans­plan­ta­ti­ons- und Wachs­tums­phase, dann für die Ern­te­phase, dann für die beste Phase, die Koch- und Essphase.