Ende August Anfang Sep­tem­ber stop­pen die meis­ten Triebe im Obst­gar­ten ihr Wachs­tum und die letzte Knospe erscheint am Ende des Tribs. Die Knos­pen wach­sen auch an den Anset­zen von den Blät­tern. Wenn man die Bäume regel­mä­ßig düngt und gießt, kön­nen Sie eine aktive Bil­dung von Blü­ten­knos­pen ver­ur­sa­chen und im nächs­ten Jahr eine gute Ernte erzie­len. Hier sind einige Tipps zur Pflege von Obst­bäu­men und zur Vor­be­rei­tung auf den Herbst.

Die Stüt­zen platzieren

Im August ist es an der Zeit, dass die Früchte im Gar­ten rei­fen, aber wenn die Ernte groß ist, kann sie die Bäume beschä­di­gen. Um den Zwei­gen zu hel­fen, viel mehr Gewicht in der rei­fen­den Frucht zu hal­ten, soll­ten Y – för­mige Stüt­zen auf­stellt wer­den. Zunächst wer­den die schwers­ten Äste der Som­mer­baum­ar­ten mit den Y – för­mige Stüt­zen unter­stützt. Wei­ter kann man die Stüt­zen auf die im Laufe der Ernte auf den Herbst und dann auf die Win­ter­baum­ar­ten über­tra­gen. Die Stüt­zen sol­len unter den Ästen stand­haft plat­ziert wer­den. Die Stüt­zen kann man sel­ber aus einem Holz­brett her­stel­len. Auf die Y – Form sollte ein Stück Gummi oder tro­cke­nes Gras, zum Schutz des Astes gelegt wer­den. Die Stüt­zen soll­ten am Umfang der Krone, um den Baum herum, plat­ziert werden.

Den Dün­ger zugeben

Es ist rat­sam, die Bäume mit Phos­phor-Kalium-Dün­ger zu füt­tern, damit sie bes­ser über­win­tern kön­nen. Den Dün­ger auf der Grund­lage der Kal­ku­la­tion aus­brin­gen : 20 – 25 Gramm Super­phos­phat und 20 Gramm Kali­um­chlo­rid pro 1 Qua­drat­me­ter. Dün­ge­mit­tel soll­ten gleich­mä­ßig über die Ober­flä­che ver­teilt werden.

Die Stämme der Bäume kalken

Um einen Eimer mit Kalk­milch zuzu­be­rei­ten, nimmt man Ton, Asche und ver­dünnt es mit Was­ser auf die Kon­sis­tenz von flüs­si­ger sau­rer Sahne. Das Kal­ken mit die­ser Mischung, unter Zusatz von Asche, schützt den Baum vor den Krank­hei­ten und den Schäd­lin­gen. Dar­über hin­aus ist es auch eine Art Blatt­dün­ger. Die auf den Baum­stamm auf­ge­tra­gene Mischung hält sich lange Zeit, und das Ein­wei­chen im Regen gibt der Rinde Nährstoffe.

Die Bäume vor Schäd­lin­gen schützen

Die hohe Tem­pe­ra­tur im August kann das Schlüp­fen der Rau­pen der drit­ten Genera­tion von Apfel­bäu­men aus­lö­sen. Dann müsste man auch die Herbst- und Win­ter Apfel­bäume behan­deln. Die Frucht­flie­gen kön­nen auch die Pflau­men­früchte schä­di­gen. Es ist sinn­voll, im August die Bäume mit Che­mi­ka­lien zu behan­deln, wenn es viele befal­lene Früchte gibt.

Die abge­stor­bene Bäume entwurzelt

Bis Ende August sind die toten und hoff­nungs­lo­sen Bäume deut­lich sicht­bar und müs­sen frei­ge­setzt wer­den. Dazu ent­fernt man zunächst den ober­ir­di­schen Teil des Bau­mes und lässt die Stümpfe zurück. Dann ist es mög­lich, die Sei­ten­wur­zeln einen hal­ben Meter vom Baum­stumpf ent­fernt frei zu gra­ben und abzuschneiden.

Im August, hat ein Gar­ten­be­sit­zer in sei­nem Obst­gar­ten viel Mühe, aber die meis­ten sind ange­nehm, die Äpfel, die Bir­nen, die Kirsch­bäume und die Pflau­men pflü­cken. Und je mehr Arbeit und Liebe der Gärt­ner in sei­nen Gar­ten steckt, desto bes­ser wird die Ernte sein.