Split Trai­ning – mehr als nur ein Ganz­kör­per­work­out

Wer beim Sport gezielt und effek­tiv Mus­keln auf­bauen möchte, ist beim Split Trai­ning genau rich­tig. Diese Trai­nings­form stammt aus dem Kraft­sport und hat ein ganz spe­zi­el­les Trai­nings­kon­zept : Bei jeder Ein­heit liegt der Fokus auf einer ande­ren Mus­kel­gruppe. Das bedeu­tet, dass an einem Tag die Bauch­mus­ku­la­tur und an einem ande­ren Trai­nings­tag die Rücken­mus­ku­la­tur trai­niert wird. Auf diese Weise wird das gesamte Trai­ning deut­lich effek­ti­ver, denn ein­zelne Mus­kel­grup­pen wer­den nie über­for­dert. Wäh­rend ein trai­nier­ter Bereich pau­sie­ren darf, wird ein ande­rer Bereich gefor­dert. Auf diese Weise lässt sich auch häu­fi­ger trai­nie­ren. Lange Pau­sen­zei­ten zwi­schen den ein­zel­nen Work­out-Ein­hei­ten sind nicht mehr not­wen­dig.

Ist ein Ganz­kör­per­trai­ning effek­ti­ver ?

Ein Split Trai­ning unter­schei­det sich deut­lich von einem Ganz­kör­per­trai­ning. Beim Ganz­kör­per-Work­out wird die gesamte Kör­per­mus­ku­la­tur gefor­dert und trai­niert. Die Ein­hei­ten eines Split Trai­nings ver­tei­len sich hin­ge­gen auf meh­rere Tage oder gar eine Woche. Aus die­sem Blick­win­kel betrach­tet, ist das Split Trai­ning wesent­lich effek­ti­ver als das Ganz­kör­per­work­out, denn es kön­nen meh­rere Trai­nings­ein­hei­ten pro Woche absol­viert wer­den.

Er regel­mä­ßig trai­niert, stei­gert nicht nur sein kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den, son­dern auch sein geis­ti­ges. Wer Sport macht und fit ist, kann den All­tag mit sei­nen Her­aus­for­de­run­gen deut­lich leich­ter bewäl­ti­gen. Auch das Ent­ste­hungs­ri­siko für Dia­be­tes oder Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen sinkt deut­lich ab. Somit ist es deut­lich sinn­vol­ler, kür­zere aber häu­fi­gere Trai­nings­ein­hei­ten zu absol­vie­ren, als ein ein­zi­ges gro­ßes Work­out pro Woche.

Das sind die Vor­teile des Split Trai­nings

Mit Split Trai­ning lässt sich ein schnel­le­rer und geziel­ter Mus­kel­auf­bau bewir­ken. Jede Trai­nings­stunde kon­zen­triert sich auf einen ande­ren Kör­per­be­reich : Auf diese Weise wird der gesamte Kör­per gut durch­trai­niert, aber kein Mus­kel­be­reich über­for­dert.

Diese Trai­nings­form hat zudem einen deut­lich gerin­ge­ren Zeit­auf­wand pro Ein­heit. Da sich das Trai­ning auf meh­rere Tage ver­teilt, neh­men die ein­zel­nen Work­out-Ein­hei­ten wesent­lich weni­ger Zeit in Anspruch.

Durch die Auf­spal­tung der Trai­nings­ein­hei­ten ist es mög­lich, jeden Tag Kraft­trai­ning zu machen. Wäh­rend sich eine Mus­kel­gruppe rege­ne­riert, kann der nächste Bereich trai­niert wer­den. So kann mit vol­ler Ener­gie trai­niert und beste Ergeb­nisse erzielt wer­den.

Das Split Trai­ning ist sehr abwechs­lungs­reich. Lan­ge­weile kommt hier garan­tiert nicht auf. Bei jeder Trai­nings­ein­heit war­ten neue Übun­gen und Trai­nings­reize. Das macht rich­tig Spaß und bie­tet pure Abwechs­lung.

Das sind die Nach­teile des Split Trai­nings

Für Sport­ein­stei­ger und Anfän­ger ist diese Trai­nings­form nicht wirk­lich gut geeig­net. Eine gewisse Grund­fit­ness ist Vor­aus­set­zung für das Split Trai­ning. Sport­ein­stei­ger soll­ten daher eher das Ganz­kör­per­trai­ning wäh­len und sich nach und nach stei­gern.

Split Trai­ning ist keine Ergän­zung zu ande­ren Sport­ar­ten. Die­ses Trai­ning for­dert den gesam­ten Kör­per und die Mus­ku­la­tur bis in die Tiefe. Es ist wich­tig dar­auf zu ach­ten, dass der Kör­per nicht über­for­dert wird. Ruhe- und Rege­ne­ra­ti­ons­zei­ten müs­sen daher unbe­dingt ein­ge­hal­ten wer­den.

Wer nach­hal­tig Gewicht redu­zie­ren möchte, sollte lie­ber eine andere Trai­nings­va­ri­ante wäh­len. Split Trai­ning kon­zen­triert sich nicht haupt­säch­lich auf große Mus­kel­grup­pen, son­dern hat die gezielte Defi­ni­tion klei­ner Mus­keln im Fokus. Große Mus­keln ver­brau­chen jedoch wesent­lich mehr Kalo­rien : Aus die­sem Grund ist für eine Gewichts­re­duk­tion eher ein Ganz­kör­per­work­out zu absol­vie­ren.