Die Erd­nuss­all­er­gie

Eine All­er­gie gegen Erd­nüsse gehört zu den häu­figs­ten Lebens­mit­tel­all­er­gien bei Kin­dern.

Sym­ptome einer Erd­nuss­all­er­gie

Juckende Haut oder Bie­nen­stö­cke, die als kleine Fle­cken oder große Strie­men auf­tre­ten kön­nen.
Ein jucken­des oder pri­ckeln­des Gefühl in oder um den Mund oder Rachen herum.
Übel­keit
Eine lau­fende oder ver­stopfte Nase
Ana­phy­la­xie (sel­te­ner), eine poten­zi­ell lebens­be­droh­li­che Reak­tion, die die Atmung beein­träch­tigt und den Kör­per in Schock ver­set­zen kann.

Ver­mei­den Sie Erd­nüsse und Pro­dukte aus Erd­nüs­sen.
Ver­ab­rei­chen Sie Adre­na­lin (Adre­na­lin), um einer schwe­ren Reak­tion ent­ge­gen­zu­wir­ken.

Sym­ptome

Die schwerste all­er­gi­sche Reak­tion auf Erd­nüsse ist die Ana­phy­la­xie – eine lebens­be­droh­li­che Ganz­kör­per­re­ak­tion auf ein All­er­gen. Zu den Sym­pto­men gehö­ren Atem­be­schwer­den, Schwel­lun­gen im Rachen, ein plötz­li­cher Blut­druck­ab­fall, blasse Haut oder blaue Lip­pen, Ohn­macht und Schwin­del. Wenn sie nicht sofort mit Adre­na­lin (Adre­na­lin) behan­delt wer­den, das typi­scher­weise in einem Auto­in­jek­tor ver­ab­reicht wird, kann eine Ana­phy­la­xie töd­lich sein.

Zu den weni­ger schwe­ren Sym­pto­men gehö­ren :

Juckende Haut oder Nes­sel­sucht, die als kleine Fle­cken oder große Strie­men auf­tre­ten kön­nen.
Ein jucken­des oder pri­ckeln­des Gefühl in oder um den Mund oder Rachen herum.
Übel­keit
Eine lau­fende oder ver­stopfte Nase

Dia­gnose

Die Dia­gnose einer Erd­nuss­all­er­gie kann kom­pli­ziert sein. Die Sym­ptome kön­nen von Per­son zu Per­son vari­ie­ren, und eine ein­zelne Per­son kann nicht immer die glei­chen Sym­ptome bei jeder Reak­tion fest­stel­len.

Wenn Sie ver­mu­ten, dass Sie gegen Erd­nüsse all­er­gisch sind, ver­ein­ba­ren Sie einen Ter­min bei einem All­er­go­lo­gen. Füh­ren Sie vor dem Ter­min ein Ernäh­rungs­ta­ge­buch und ver­fol­gen Sie alle Reak­tio­nen. Wenn Sie eine Reak­tion haben, soll­ten Sie dies beach­ten :

Was (und wie viel) hast du geges­sen, als die Sym­ptome began­nen.
Was Sie getan haben, um die Sym­ptome zu lin­dern.
Wie lange es gedau­ert hat, bis die Sym­ptome gelin­dert waren.
Ihr All­er­go­loge wird Sie nach Ihrer Vor­ge­schichte der All­er­gie­sym­ptome fra­gen. Sie wer­den auch nach Ihrem all­ge­mei­nen Gesund­heits­zu­stand und Ihrer fami­liä­ren Kran­ken­ge­schichte gefragt, ein­schließ­lich aller Ver­wand­ten mit All­er­gien.

Erd­nuss­all­er­gie ist schwer zu dia­gnos­ti­zie­ren

Da eine Erd­nuss­all­er­gie durch Haut­tests oder Blut­tests schwer zu dia­gnos­ti­zie­ren sein kann, kann Ihr All­er­gi­ker Sie auf eine Lebens­mit­tel-Eli­mi­nie­rungs­diät set­zen, bei der Sie das ver­mu­tete Lebens­mit­tel­all­er­gen für einen bestimm­ten Zeit­raum (nor­ma­ler­weise zwei bis vier Wochen) ver­mei­den. Wenn sich Ihre Sym­ptome ver­bes­sern, wenn der Aus­lö­ser aus Ihrer Ernäh­rung ent­fernt wird, ist es wahr­schein­lich, dass Sie all­er­gisch dar­auf reagie­ren.

Wenn die Diät zu kei­nen ein­deu­ti­gen Ergeb­nis­sen führt, kann Ihr All­er­gi­ker wei­tere Tests durch­füh­ren. Wäh­rend die­sen Tests wer­den Sie win­zige Men­gen Erd­nüsse oder Pro­dukte auf Erd­nuss­ba­sis in stei­gen­den Dosen über einen län­ge­ren Zeit­raum erhal­ten. Not­fall­me­di­ka­mente und Not­fall­ge­räte wer­den wäh­rend die­ses Vor­gangs zur Ver­fü­gung gestellt, falls eine schwere Reak­tion auf­tritt.

Um das Risiko eines ana­phy­lak­ti­schen Schocks zu ver­mei­den, müs­sen Men­schen mit einer Erd­nuss­all­er­gie sehr vor­sich­tig sein, was sie essen. Erd­nüsse und Erd­nuss­pro­dukte fin­den sich häu­fig in Süßig­kei­ten, Getreide und Back­wa­ren wie Kek­sen, Kuchen und Tor­ten. Wenn Sie aus­wärts essen, fra­gen Sie das Restau­rant­per­so­nal nach den Zuta­ten – zum Bei­spiel kann Erd­nuss­but­ter eine Zutat in einer Soße oder Mari­nade sein. Seien Sie beson­ders vor­sich­tig, wenn Sie asia­ti­sche und mexi­ka­ni­sche Lebens­mit­tel und andere Küchen essen, in denen Erd­nüsse häu­fig ver­wen­det wer­den. Selbst Eis­die­len sind mög­li­cher­weise nicht sicher für Men­schen mit einer Erd­nuss­all­er­gie, da Erd­nüsse eine häu­fige Zutat sind.

Vor­sicht vor Lebens­mit­teln die kon­ta­mi­niert sind

Lebens­mit­tel, die keine Erd­nüsse als Zutat ent­hal­ten, kön­nen im Her­stel­lungs­pro­zess oder bei der Zube­rei­tung von Lebens­mit­teln mit Erd­nüs­sen kon­ta­mi­niert sein. Daher soll­ten Men­schen mit einer Erd­nuss­all­er­gie Pro­dukte ver­mei­den, die auf dem Eti­kett Vor­sichts­hin­weise ent­hal­ten, wie z.B. „kann Erd­nüsse ent­hal­ten” oder „her­ge­stellt in einer Fabrik, die Nuss­zu­ta­ten ver­wen­det”. Beach­ten Sie, dass die Ver­wen­dung die­ser Hin­weis­schil­der frei­wil­lig ist, und nicht alle Her­stel­ler dies tun.

Wenn Sie kochen, kön­nen Sie z.B Zuta­ten erset­zen, die keine All­er­gene sind, wie z.B. gerös­te­ter Hafer, Rosi­nen oder Samen.

Viele Men­schen mit einer All­er­gie gegen Erd­nüsse kön­nen sicher Lebens­mit­tel kon­su­mie­ren, die mit hoch­raf­fi­nier­tem Erd­nussöl her­ge­stellt wur­den, das gerei­nigt, raf­fi­niert, gebleicht und des­odo­riert wurde, um das Erd­nuss­pro­tein aus dem Öl zu ent­fer­nen. Unraf­fi­nier­tes Erd­nussöl – oft als extru­dier­tes, kalt­ge­press­tes, aro­ma­ti­sches, gour­meti­sches, aus­ge­sto­ße­nes oder expel­ler­ge­press­tes Öl bezeich­net – ent­hält noch Erd­nuss­pro­tein und sollte daher ver­mie­den wer­den. Einige Pro­dukte kön­nen den Aus­druck „Ara­chisöl” auf ihren Zuta­ten­lis­ten ver­wen­den ; das ist ein ande­rer Begriff für Erd­nussöl.