Der Infarkt

Infarkt ist eine Nekrose eines Organs oder Gewe­bes durch plötz­li­chen Ver­lust der Blut­ver­sor­gung (z. B. Myo­kard­in­farkt – Tod eines Herz­be­reichs durch akute Throm­bose der Blut­ver­sor­gung der Herz­kranz­ar­te­rie).

Der Begriff Herz­in­farkt defi­niert akute Nekrose vom Gewebe auf­grund von Stö­run­gen des nor­ma­len Blut­flus­ses. Dies ist eine gefähr­li­che Erkran­kung, die das Leben von Men­schen bedroht und zu gra­vie­ren­den Kom­pli­ka­tio­nen führt, wenn nicht recht­zei­tig eine kom­pe­tente medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung gewähr­leis­tet ist.
Die häu­figste Ursa­che ist die Arte­rio­skle­rose , die sich unter dem Ein­fluss einer Reihe von ver­hal­tens­be­ding­ten und bio­lo­gi­schen Fak­to­ren ent­wi­ckelt.

Der akute Myo­kard­in­farkt

Welt­weit sind etwa 26 Pro­zent der Gesamt­mor­ta­li­tät auf Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen zurück­zu­füh­ren, die Ten­denz steigt. Myo­kard­in­farkt ent­wi­ckelt sich für eine Per­son oft uner­war­tet in Situa­tio­nen, in denen es nicht mög­lich ist, sofort medi­zi­ni­sche Hilfe zu leis­ten. Aus dem glei­chen Grund kön­nen viele wirk­same kli­ni­sche Inter­ven­tio­nen nicht recht­zei­tig durch­ge­führt wer­den. Der enge Zusam­men­hang zwi­schen Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen und der Lebens­weise des moder­nen Men­schen ist nach­ge­wie­sen.
Der akute Myo­kard­in­farkt ist defi­niert, als die Nekrose eines bestimm­ten Herz­be­reichs infolge von Durch­blu­tungs­stö­run­gen in sei­nen Gefä­ßen, beglei­tet von der Ent­wick­lung einer cha­rak­te­ris­ti­schen Krank­heits­kli­nik.
Die Schwere des Pro­blems spie­gelt sich in den fol­gen­den Zah­len wider : Die Kran­ken­haus­sterb­lich­keit an die­ser Krank­heit liegt zwi­schen 10 und 15%. Wei­tere 10 Pro­zent der Men­schen, die diese Herz­krank­heit erlit­ten haben, ster­ben inner­halb des ers­ten Jah­res. Die Hälfte der Pati­en­ten stirbt, bevor sie ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den.

Die Haupt­ur­sa­chen eines Herz­in­fark­tes

Blut­ge­fäße wer­den durch einen arte­ro­sklero­ti­schen Plaque blo­ckiert, Throm­bose oder Embo­lie hat sich vor dem Hin­ter­grund einer Herz- oder Gefäß­er­kran­kung ent­wi­ckelt.

Die Risi­ko­fak­to­ren für Myo­kard­in­farkt

Viele epi­de­mio­lo­gi­sche Stu­dien berich­ten über Fak­to­ren, die direkt für die Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen einer Per­son ver­ant­wort­lich sind. Gefähr­det sind Rau­cher, unge­sunde Esser (Men­schen, die wenig Obst und Gemüse essen, aber gesät­tigte Fette und Natri­um­chlo­rid miss­brau­chen), Men­schen, die nicht kör­per­lich aktiv genug sind und Men­schen, die zu viel Alko­hol trin­ken. Die oben genann­ten Gründe hän­gen mit fal­schen Ver­hal­tens­fak­to­ren zusam­men, die zur Bil­dung von bio­lo­gi­schen Kata­ly­sa­to­ren füh­ren. Dazu gehö­ren arte­ri­elle Hyper­to­nie, hoher Cho­le­ste­rin­spie­gel, Fett­lei­big­keit und Dia­be­tes Mel­li­tus. Gerin­ges Bil­dungs- und Ein­kom­mens­ni­veau, Stress, Angst und Depres­sio­nen ver­schär­fen die Situa­tion. Nach Anga­ben der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion kön­nen mehr als ¾ von Todes­fäl­len durch Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen durch eine Anpas­sung des Lebens­stils ver­mie­den wer­den.
Dazu gehört : mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren ; der eige­nen kör­per­li­chen Akti­vi­tät genü­gend Auf­merk­sam­keit zu schen­ken ; gesunde, über­wie­gend pflanz­li­che Lebens­mit­tel zu sich zu neh­men, den Ver­zehr gesät­tig­ter Fett­säu­ren zur Gewichts­kon­trolle zu begren­zen (Fett­lei­big­keit zu ver­hin­dern); den eige­nen Blut­druck kon­trol­lie­ren. Den Cho­le­ste­rin­spie­gel im Blut kon­trol­lie­ren, den Blut­zu­cker­spie­gel kon­trol­lie­ren, den Stress abbauen und sich von dem psy­cho-emo­tio­na­lem Stress befreien.