Die ver­schie­de­nen Arten der Mas­sage

Es gibt eine Viel­zahl an ver­schie­de­nen Mas­sa­ge­ar­ten und Mas­sage Tech­ni­ken. Jedes Land und jede Kul­tur haben ihre eigene Krea­tio­nen. Doch der Prin­zip und der Sinn einer Mas­sage bleibt der Glei­che. Fol­gend sind die Grund­le­gen­den auf­ge­führt.

Die klas­si­sche Mas­sage

Die klas­si­sche Mas­sage ist eine The­ra­pie­form, die mecha­ni­sche Ener­gie und kine­ti­sche Effekte auf das Gewebe nutzt, um Reak­tio­nen aus­zu­lö­sen. Um eine Reak­tion im Kör­per durch eine klas­si­sche manu­elle Mas­sage zu errei­chen, wer­den ver­schie­dene Mas­sa­ge­me­tho­den ein­ge­setzt, die die Beson­der­hei­ten der Kon­struk­tion und Funk­tion der zu mas­sie­ren­den Gewebe und Organe berück­sich­ti­gen. Diese Metho­den beinhal­ten das Strei­cheln, das Rei­ben, das Kne­ten, das Rol­len, das Drü­cken, das Klop­fen, das Schüt­teln und das Vibrie­ren. Diese Tech­ni­ken wer­den unter­schied­lich genannt und in ver­schie­de­nen Sequen­zen ver­wen­det, je nach­dem, wel­che Schule die Mas­seuse reprä­sen­tiert.

Die the­ra­peu­ti­sche Mas­sage

Die the­ra­peu­ti­sche Mas­sage, ist eine Mas­sa­ge­me­thode, die hilft, die geis­tige und kör­per­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit einer Per­son zu ver­bes­sern. Es wird zur Vor­beu­gung, zur Behand­lung und zur Reha­bi­li­ta­tion von Krank­hei­ten in den Berei­chen Ortho­pä­die, Neu­ro­lo­gie, Gynä­ko­lo­gie, Päd­ia­trie, und ande­ren Berei­chen ein­ge­setzt.

Die Seg­ment­mas­sage

Die Seg­ment­mas­sage ermög­licht die Behand­lung von Funk­ti­ons­stö­run­gen der Organe durch die Aus­wir­kun­gen auf die ent­spre­chen­den Reflex­zo­nen und schafft die Mög­lich­keit der Dif­fe­ren­ti­al­dia­gnose. Durch die Mas­sage des not­wen­di­gen Haut- und Mus­kel­be­reichs wirkt der Mas­seur punk­tu­ell auf die betrof­fe­nen ver­än­der­ten inne­ren Organe ein. Die Seg­ment­mas­sage hat ein­fa­che manu­elle Unter­su­chungs- und Behand­lungs­me­tho­den und spart so Zeit für den Pati­en­ten und den The­ra­peu­ten.

Die Lymph­mas­sage

Die Lymph­mas­sage beinhal­tet die Bewe­gung der Lymph­flüs­sig­keit in Rich­tung der Lymph­kno­ten und die Mög­lich­keit einer fri­schen, sauer­stoff­rei­chen arte­ri­el­len Blut­ver­sor­gung. Die Lymph­mas­sage wird bei den unter­schied­lichs­ten Erkran­kun­gen ein­ge­setzt.

Die mecha­ni­sche Mas­sage

Die mecha­ni­sche Mas­sage wird mit Hilfe der Kom­pres­si­ons­man­schette der unte­ren oder obe­ren Extre­mi­tät durch­ge­führt, wobei jede Man­schette aus fünf unab­hän­gi­gen Abschnit­ten besteht, die mit Luft gefüllt sind. Diese Art der Mas­sage hat eine posi­tive Wir­kung auf den Kör­per durch die Sti­mu­la­tion des Herz-Kreis­lauf-Sys­tems und des Lymph­sys­tems, die Besei­ti­gung von der Sta­gna­tion, der Resorp­tion von den Öde­men, die Erleich­te­rung des Abflus­ses von dem venö­sem Blut.