Aber was ist Superfood ?

Wir alle haben den Aus­druck „Super­food” gehört. Aber was bedeu­tet das ?

Die Wahr­heit ist, dass kein Lebens­mit­tel im Allein­gang eine schlechte Ernäh­rung ver­bes­sern oder chro­ni­sche Krank­hei­ten abweh­ren kann. Ärzte und Ernäh­rungs­ex­per­ten sind sich einig, dass der Ver­zehr von bun­tem Obst und Gemüse der Schlüs­sel zu guter Gesund­heit ist. Es ist aber auch wich­tig, Natrium, gesät­tigte Fett­säu­ren und raf­fi­nier­ten Zucker zu begrenzen.

Bestimmte Lebens­mit­tel bie­ten einen grö­ße­ren Nut­zen für die Gesund­heit als die meis­ten ande­ren. Wir nen­nen sie „Super­foods”. Fügen Sie diese nähr­stoff­rei­chen Knab­be­reien Ihrer Ernäh­rung hinzu, um das Beste aus Ihrem Menü herauszuholen.

Rohe Nüsse

Wenn sie in Maßen geges­sen wer­den, sind rohe Nüsse eine gute Ergän­zung zu Ihrer Ernäh­rung. Rohe Man­deln, Wal­nüsse, Cas­hew­nüsse und andere Nüsse lie­fern eine herz­hafte Dosis an Bal­last­stof­fen und Omega-3-Fett­säu­ren. Sie sind auch mit Vit­ami­nen und Mine­ra­lien wie Eisen, Magne­sium und Kal­zium angefüllt.

Nüsse kön­nen hel­fen, Ihr Risiko für Herz­er­kran­kun­gen und Dia­be­tes zu sen­ken, beson­ders wenn Sie sie als Pro­te­in­er­satz für rotes Fleisch ver­wen­den. Exper­ten der Har­vard School of Public Health schät­zen, dass der Ersatz von Nüs­sen und ande­ren gesün­de­ren Pro­te­inen durch rotes oder ver­ar­bei­te­tes Fleisch Ihr Dia­be­tes-Risiko um bis zu 35 Pro­zent sen­ken kann. Wäh­len Sie unge­sal­zene Nüsse, und nicht zu viel Natrium zu essen.

Bee­ren

Erd­bee­ren, Hei­del­bee­ren und Prei­sel­bee­ren sind mit Bal­last­stof­fen, Vit­ami­nen und Pflan­zen­stof­fen, den so genann­ten Phy­to­che­mi­ka­lien, bela­den. Diese Ver­bin­dun­gen kön­nen dazu bei­tra­gen, Ihr Risiko für die Ent­wick­lung chro­ni­scher Krank­hei­ten zu senken.

Seit Jah­ren sagen Wis­sen­schaft­ler, dass natür­li­che Anti­oxi­dan­tien, die in Bee­ren gefun­den wer­den, Ihrem Kör­per hel­fen kön­nen, Stress, der mit dem Altern ein­her­geht, ein­zu­däm­men. Eine im Jour­nal of Agri­cul­tu­ral and Food Che­mi­stry ver­öf­fent­lichte Stu­die legt außer­dem nahe, dass Bee­ren den alters­be­ding­ten Gedächt­nis­ver­lust und andere Ver­än­de­run­gen ver­lang­sa­men können.

Lachs

Nur wenige Lebens­mit­tel lie­fern so viele Omega-3-Fett­säu­ren wie Lachs. Kalo­rien­arm und fett­arm ver­packt der Lachs einen pro­te­in­rei­chen Punch pro Por­tion. Es ist auch reich an B‑Vitaminen.

Der Ver­zehr von Lachs kann dazu bei­tra­gen, das Wachs­tum von arte­ri­el­lem Plaque in Ihren Blut­ge­fä­ßen zu ver­lang­sa­men, den Gehalt an schäd­li­chen Tri­gly­ce­ri­den zu sen­ken und Ihren Blut­druck zu sen­ken. Nach Unter­su­chun­gen der Uni­ver­sity of Cali­for­nia in Los Ange­les kann Omega-3-Fett­säure im Lachs auch hel­fen, die spät ein­set­zende Alz­hei­mer-Krank­heit zu verhindern.

Boh­nen

Hül­sen­früchte wie Erb­sen, Lin­sen und Boh­nen sind eiweiß­reich und fett­arm. Sie sind gute Quel­len für Kalium, Eisen und Phos­phor. Sie sind auch reich an lös­li­chen Bal­last­stof­fen, die hel­fen kön­nen, den Cho­le­ste­rin­spie­gel im Blut zu sen­ken und den Blut­zu­cker­spie­gel gesund zu halten.

Laut For­schern der Uni­ver­sity of Cali­for­nia in San Fran­cisco kann eine bal­last­stoff­rei­che Ernäh­rung hel­fen, toxi­sche Ver­bin­dun­gen und Kar­zi­no­gene aus dem Kör­per zu eliminieren.

Brok­koli

Fri­sches, grü­nes Blatt­ge­müse ist meist aro­ma­ti­scher und vit­amin­rei­cher als Dosen- oder Tief­kühl­ge­müse. Brok­koli gehört zu den gesün­des­ten. Es ent­hält die Vit­amine A und C sowie Folsäure.

Wie andere Kreuz­blüt­ler ent­hält es auch ein krebs­be­kämp­fen­des Mit­tel namens Sulforaphan.

Eine in der Zeit­schrift Can­cer Epi­de­mio­logy, Bio­mar­kers & Pre­ven­tion ver­öf­fent­lichte Stu­die hebt die poten­zi­el­len Vor­teile von Brok­koli zur Krebs­be­kämp­fung her­vor. Men­schen mit Bla­sen­krebs, die mehr Brok­koli aßen, über­leb­ten die acht­jäh­rige Nach­be­ob­ach­tungs­zeit eher als Men­schen, die weni­ger aßen.

Qui­noa

Qui­noa ist ein klei­ner Samen, der in Süd­ame­rika hei­misch ist. Es ist ein fei­ner Ersatz für wei­ßen Reis oder Pasta, wenn Sie ver­su­chen, mehr Bal­last­stoffe und Nähr­stoffe zu Ihrer Ernäh­rung hin­zu­zu­fü­gen. Es ist geschmack­voll, leicht ver­dau­lich, glu­ten­frei und proteinreich.

Qui­noa ist beson­ders nütz­lich, wenn Sie Typ-2-Dia­be­tes haben. Es lie­fert so viel Pro­tein wie eine Schüs­sel Reis, ohne den Blut­zu­cker zu erhö­hen. Laut einer im Archiv der Inne­ren Medi­zin ver­öf­fent­lich­ten Stu­die kön­nen täg­li­che Por­tio­nen von Qui­noa und ande­ren Voll­korn­ge­treide auch das Risiko einer Herz­in­suf­fi­zi­enz senken.

Grü­ner Tee

Die asia­ti­sche Gesell­schaft hat den Nut­zen des grü­nen Tees für die Gesund­heit schon vor über 5.000 Jah­ren für sich ent­deckt. Grüne Tee­blät­ter ent­hal­ten die Ver­bin­dung Epi­gal­lo­ca­te­chin-Gal­lat (EGCG). Es wird ange­nom­men, dass die­ses Anti­oxi­danz meh­rere gesund­heit­li­che Vor­teile hat.

Der Natio­nal Health Ser­vice (GB) berich­tet, dass grü­ner Tee hel­fen kann, Ihren Cho­le­ste­rin­spie­gel und Blut­druck zu sen­ken. Es kann auch vor Karies schützen.

Gesund­heits­för­de­rer „Super­food”

Super­foods kön­nen Ihrer Ernäh­rung einen gesun­den Schub geben und gleich­zei­tig Ihr Risiko für Herz­er­kran­kun­gen, Gedächt­nis­ver­lust und andere Gesund­heits­pro­bleme ver­rin­gern. Diese Lebens­mit­tel haben einen gro­ßen Nähr­stoff­ge­halt. Sie sind starke

Quel­len für Vit­amine, Mine­ra­lien, Bal­last­stoffe und andere Nähr­stoffe. Sie sind oft auch reich an Phy­to­nähr­stof­fen und Anti­oxi­dan­tien, die hel­fen kön­nen, Krebs und andere chro­ni­sche Krank­hei­ten zu ver­hin­dern. Ver­wöh­nen Sie Ihren Gau­men und erwei­tern Sie Ihre Ernäh­rung um Super­foods in Ihrer täg­li­chen Speisekarte.


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