Die dia­gnos­ti­schen Verfahren

Die Ana­mnese

Bei der Erfas­sung der Ana­mnese ist es not­wen­dig, die Art und das Alter der Sym­ptome und deren Dyna­mik her­aus­zu­fin­den. Sind in dem Ver­wand­ten­kreis Mor­bus Crohn Pati­en­ten vorhanden.

Die kör­per­li­che Untersuchung

Die Pati­en­ten mit chro­nisch ent­zünd­li­chen Darm­er­kran­kun­gen haben ihr Kör­per­ge­wicht redu­ziert und haben Anzei­chen von Anämie. Auch peri­anale Fis­teln und Abszesse kön­nen auftreten.

Die labor­dia­gnos­ti­sche Methoden

Dazu gehört die Unter­su­chung des Blu­tes. In einem all­ge­mei­nen Blut­test kön­nen Sie die Akti­vi­tät der Krank­heit sowie das Vor­han­den­sein einer Anämie beurteilen.

Die chro­nisch ent­zünd­li­che Darm­er­kran­kun­gen haben, wie andere ent­zünd­li­che Erkran­kun­gen auch, eine Leu­ko­zy­tose. Die Eisen­man­gelan­ämie, die durch­schnitt­li­che Anzahl der roten Blut­kör­per­chen ist in der Regel redu­ziert, oder die chro­ni­sche Anämie, die durch­schnitt­li­che Anzahl der roten Blut­kör­per­chen ist in der Regel normal.

Die Anämie, die bei Pati­en­ten mit Infek­tion, Ent­zün­dung und Neo­pla­sie auf­tritt und mehr als 1 – 2 Monate andau­ert, wird defi­niert als Anämie chro­ni­scher Krank­hei­ten. Cha­rak­te­ris­tisch für diese Art der Anämie ist die Kom­bi­na­tion von redu­zier­tem Serum-Eisen­spie­gel mit aus­rei­chen­der Eisen­ver­sor­gung im reti­ku­lä­ren Endothelsystem.

Bei einem Man­gel an Vit­amin B 12, der bei län­ge­rem Krank­heits­ver­lauf oder nach der Resek­tion des End­teils des Becken­darms mög­lich ist, ent­steht bei B 12 die Mangelanämie.

Die Throm­bo­zy­ten­zahl liegt in der Regel im Nor­mal­be­reich und kann bei schwe­ren Ent­zün­dun­gen mode­rat erhöht sein.

Die bio­che­mi­sche Ana­lyse des Blutes

Die bio­che­mi­sche Ana­lyse des Blu­tes hilft, den Ernäh­rungs­zu­stand eines Pati­en­ten zu beur­tei­len, des­sen Haupt­in­di­ka­to­ren der Gehalt an Albu­min und Trans­fer­rin sind, obwohl sich diese Zahl auf die aku­ten Pro­te­ine bezieht und in der akti­ven Phase der Ent­zün­dung zuneh­men kann. Die Hypo­al­bu­min­ämie ent­steht auch durch die exsu­da­tive Enter­o­pa­thie mit Pro­te­in­ver­lust, die in der akti­ven Phase der chro­nisch ent­zünd­li­chen Darm­er­kran­kung auf­tre­ten kann.

Die Pati­en­ten mit Mor­bus Crohn, die an einer ter­mi­na­ler Becken­er­kran­kung lei­den oder nach der Ent­fer­nung die­ses Darm­trakts einen Vit­amin-B-Man­gel von 12 haben können.

Darm­blu­tun­gen bei chro­nisch ent­zünd­li­chen Darm­er­kran­kun­gen füh­ren zu einer Sen­kung des Eisen­spie­gels im Blut.

Fäka­li­en­for­schung

Alle Pati­en­ten soll­ten auf Pro­to­zoen und Clos­tri­dium dif­fi­cile – Toxin getes­tet wer­den, da die durch Clos­tri­dium dif­fi­cile ver­ur­sachte pseu­do­mem­bra­nöse Koli­tis ein kli­ni­sches Bild ähn­lich der ulze­rö­sen Koli­tis auf­wei­sen kann.

Die Visua­li­sie­rung von Diagnosemethoden

Die radio­lo­gi­sche Unter­su­chung des Dünndarms

Die­ses sind die CT- und die Beckenultraschalluntersuchung

Die Dia­gno­se­me­tho­den

Zu den Dia­gno­se­me­tho­den gehö­ren die Darm­spie­ge­lung, die Rek­to­ma­no­sko­pie, die Ente­ro­sko­pie des Dünn­darms, die Eso­phago­gastro­duo­deno­sko­pie, die Ente­ro­sko­pie, die mor­pho­lo­gi­sche Unter­su­chung (Biop­sie) und die Laparotomie.