Der Streit zwi­schen Kat­zen­men­schen und Hun­de­men­schen ist andau­ernd und bös­ar­tig, aber am Ende sind wir alle bes­ser dran, wenn wir ein Haus­tier lie­ben. Aber wenn jemand ver­sucht, Ihren Köter zu kacken, wis­sen Sie, dass es einige wis­sen­schaft­li­che Gründe dafür gibt, dass er der beste Freund des Men­schen ist.

1. Men­schen mit Hun­den schei­nen weni­ger häu­fig schwer krank zu wer­den

Wenn man der Rei­ni­gung von Wer­be­spots Glau­ben schen­ken will, ist die Mensch­heit inmit­ten eines Krie­ges gegen Keime – und wir soll­ten nicht auf­hö­ren, bis jeder ein­zelne tot ist. In Wirk­lich­keit macht uns die Menge der Des­in­fek­tion krän­ker ; da unser Kör­per einer weni­ger viel­fäl­ti­gen Mischung von Kei­men aus­ge­setzt ist, ist unser gesam­tes Mikro­biom durch­ein­an­der. Glück­li­cher­weise sind Hunde mit Kei­men bedeckt ! Ein Hund im Haus zu haben, bedeu­tet, dass mehr ver­schie­dene Bak­te­rien in das Haus ein­drin­gen und in die Bewoh­ner gelan­gen (eine Stu­die hat erge­ben, dass die „hun­de­be­zo­gene Bio­di­ver­si­tät” bei Kopf­kis­sen­be­zü­gen beson­ders hoch ist). Men­schen mit Hun­den wie­derum schei­nen weni­ger häu­fig und weni­ger schwer krank zu wer­den als Men­schen – vor allem Kin­der – mit Kat­zen oder ohne Haus­tiere.

2. SIE SIND WIDER­STANDS­FÄ­HI­GER GEGEN ALL­ER­GIEN.

Wäh­rend Hun­de­haut­schup­pen ein Aus­lö­ser für All­er­gi­ker sein kön­nen, macht das Auf­wach­sen in einem Haus mit einem Hund die Wahr­schein­lich­keit, dass Kin­der im Laufe ihres Lebens All­er­gien ent­wi­ckeln, gerin­ger. Und der Nut­zen kann wäh­rend der Schwan­ger­schaft begin­nen ; eine 2017 in der Zeit­schrift Micro­biome ver­öf­fent­lichte Stu­die fand her­aus, dass ein bak­te­ri­el­ler Aus­tausch zwi­schen Frauen, die mit Haus­tie­ren (haupt­säch­lich Hun­den) wäh­rend der Schwan­ger­schaft leb­ten, und ihren Kin­dern statt­fand, unab­hän­gig von der Art der Geburt oder ob das Kind gestillt wurde, und selbst wenn das Haus­tier nicht im Haus nach der Geburt des Kin­des war. Diese Kin­der hat­ten zwei Bak­te­rien, Rumi­no­coc­cus und Oscil­lo­s­pira, die das Risiko von All­er­gien, Asthma und Adi­po­si­tas ver­rin­gern, und sie waren weni­ger wahr­schein­lich, ein Ekzem zu ent­wi­ckeln.

3. WIRST DU EINE BES­SERE HERZ­GE­SUND­HEIT HABEN

Alles über den Besitz eines Hun­des scheint sich für eine bes­sere Herz­ge­sund­heit zu eig­nen. Allein das Strei­cheln eines Hun­des senkt die Herz­fre­quenz und den Blut­druck. Eine chi­ne­si­sche Stu­die aus dem Jahr 2017 ergab einen Zusam­men­hang zwi­schen Hun­de­be­sitz und redu­zier­tem Risiko einer koro­na­ren Herz­krank­heit, wäh­rend andere Stu­dien zei­gen, dass Tier­be­sit­zer etwas weni­ger Cho­le­ste­rin haben und eher einen Herz­in­farkt über­le­ben.

4. BEKOM­MEN SIE MEHR BEWE­GUNG.

Wäh­rend andere Haus­tiere auch posi­tive Aus­wir­kun­gen auf Ihre Gesund­heit haben, haben Hunde den zusätz­li­chen Vor­teil, dass sie mehr­mals am Tag lau­fen und gespielt wer­den müs­sen. Das bedeu­tet, dass viele Hun­de­be­sit­zer täg­lich 30 Minu­ten Sport trei­ben und damit ihr Risiko für Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen sen­ken.

5. WIRST DU GLÜCK­LI­CHER SEIN.

Hun­de­be­sit­zer lei­den weni­ger unter Depres­sio­nen als Nicht-Tier­be­sit­zer. Sogar für jene Leute, die kli­nisch depres­siv sind, kann ein Haus­tier, um das man sich küm­mern muss, ihnen aus einer depres­si­ven Epi­sode her­aus hel­fen. Da die Pflege eines Hun­des eine Rou­tine erfor­dert und Sie dazu zwingt, zumin­dest ein wenig aktiv zu blei­ben, sind Hun­de­be­sit­zer eher bereit, mit ande­ren zu inter­agie­ren und haben ein gestei­ger­tes Wohl­be­fin­den, wäh­rend sie sich um ihr Haus­tier küm­mern. Die Inter­ak­tion mit und die Liebe von einem Hund kann auch dazu bei­tra­gen, dass die Men­schen posi­tiv blei­ben. Schon der bloße Blick auf Ihr Haus­tier erhöht die Menge an Oxy­to­cin, der „Wohl­fühl-Che­mi­ka­lie”, im Gehirn.

6. SIE HABEN EIN AKTI­VE­RES SOZIA­LES LEBEN.

Nicht nur, dass Hun­de­be­sit­zer indi­rekt ande­ren sagen, dass Sie ver­trau­ens­wür­dig sind, Ihr zuver­läs­si­ger Beglei­ter kann auch dazu bei­tra­gen, Freund­schaf­ten und soziale Netz­werke zu erleich­tern. Eine in PLOS One ver­öf­fent­lichte Stu­die aus dem Jahr 2015 ergab, dass Hunde sowohl der Kata­ly­sa­tor für die Ent­ste­hung neuer Bezie­hun­gen als auch die Mit­tel zur Auf­recht­erhal­tung des Gedei­hens sozia­ler Netz­werke sein kön­nen. Eine Stu­die zeigte sogar, dass Men­schen mit Hun­den auch engere und unter­stüt­zen­dere Bezie­hun­gen zu den Men­schen in ihrem Leben hat­ten.