Die wich­tigs­ten Diä­ten ein­fach erklärt – von Low Carb bis Clean Eating

Low Carb : Koh­len­hy­drate ade

Low Carb schränkt den Ver­zehr von Koh­len­hy­dra­ten ein, damit der Kör­per vom übli­chen Glu­kose-Stoff­wech­sel in den Fett-Stoff­wech­sel über­geht. Die­ser Stoff­wech­sel­zu­stand soll mehr Fett ver­bren­nen.

Wis­sen­schaft­ler ste­hen die­ser Theo­rie wei­test­ge­hend skep­tisch gegen­über, doch Low-Carb-Anwen­der beto­nen oft einen wei­te­ren Vor­teil die­ser Diät­me­thode : Da Salat, magere Hähn­chen­brust und Quark kaum Koh­len­hy­drate ent­hal­ten, dür­fen diese Lebens­mit­tel bei der Low-Carb-Diät geges­sen wer­den – und stil­len den Hun­ger zumin­dest bei man­chen Men­schen bes­ser als koh­len­hy­dratrei­che Lebens­mit­tel.

Wenn Sie Low Carb aus­pro­bie­ren möch­ten, neh­men Sie weni­ger als 50 Gramm Koh­len­hy­drate zu sich. Einige Low-Carb-For­men erlau­ben jedoch bis zu 100 Gramm.

Inter­vall­fas­ten : Eine Mahl­zeit pro Tag

Inter­vall­fas­ten ist auch als inter­mit­tie­ren­des Fas­ten bekannt und basiert auf einer ein­fa­chen Grund­re­gel : Sie dür­fen nicht den gan­zen Tag über schlem­men und sna­cken, son­dern essen nur in einem fest­ge­leg­ten Zeit­raum von zwei bis acht Stun­den.

Das Inter­vall­fas­ten erfor­dert Dis­zi­plin und eine gute Pla­nung – wenn Sie nor­ma­ler­weise mor­gens Essen und abends zu einer Din­ner­party ein­ge­la­den sind, haben Sie ein Pro­blem. Des­halb legen viele Men­schen, die mit­hilfe des Inter­vall­fas­tens abneh­men möch­ten, Ihr Essens-Inter­vall auf den spä­ten Nach­mit­tag oder Abend.

Diese Art des Fas­tens ist für Per­so­nen attrak­tiv, die mit dem Essen nur schwer wie­der auf­hö­ren kön­nen, wenn sie ein­mal ange­fan­gen haben. Gleich­zei­tig dür­fen Sie sich ein­mal am Tag rich­tig satt füh­len.

FDH : Von allem ein biss­chen

FDH steht salopp für „Friss die Hälfte“ und ist das Gegen­teil des Inter­vall­fas­tens. Bei der FDH-Diät behal­ten Sie Ihre nor­ma­len Mahl­zei­ten bei, doch Sie essen nur die Hälfte von dem, was Sie übli­cher­weise ver­zeh­ren wür­den.

Der Vor­teil : Sie müs­sen nur die Por­ti­ons­größe redu­zie­ren, aber ansons­ten keine spe­zi­el­len Regeln ein­hal­ten. Unge­sunde Lebens­mit­tel sind prin­zi­pi­ell erlaubt. Wenn Sie aller­dings tat­säch­lich nur noch die Hälfte essen, neh­men Sie wenige Kalo­rien zu sich. Das kann zu Heiß­hun­ger­at­ta­cken füh­ren, die den Erfolg der Diät zunich­te­ma­chen. Zudem ist FDH nicht für eine dau­er­hafte Anwen­dung geeig­net. Sie müs­sen die „Hälfte“ des­halb nicht wört­lich neh­men und kön­nen sich bei­spiels­weise auch auf ¾ Ihrer Por­tio­nen beschrän­ken.

Diät-Shakes : Trin­ken statt essen

Zahl­rei­che Dro­ge­rien füh­ren ver­schie­dene Pul­ver, die beim Abneh­men hel­fen sol­len. Für einen fest­ge­leg­ten Zeit­raum nimmt der Abnehm­wil­lige nur einen Shake zu sich, der mit die­sem Pul­ver ange­rührt wird. Der Shake soll alle wich­ti­gen Nähr­stoffe ent­hal­ten, aber im Ver­gleich zu vol­len Mahl­zei­ten nur wenige Kalo­rien.

Wegen der Ein­sei­tig­keit der Diät-Shakes ist die Anwen­dung nicht für län­gere Zeit gedacht. Oft emp­feh­len Her­stel­ler, den Shake nur einige Tage zu nut­zen und anschlie­ßend für eine zweite Phase nur eine der drei Mahl­zei­ten pro Tag durch den Shake zu erset­zen.

Auch bei Abnehm-Shakes han­delt es sich um eine Crash-Diät. Die Pul­ver sind in ver­schie­de­nen Geschmacks­rich­tun­gen erhält­lich und haben teil­weise einen unan­ge­neh­men Geschmack. Zudem fällt der Ver­zicht auf jeg­li­che feste Nah­rung vie­len nicht ein­fach.

Clean Eating : Schlank dank gesun­der Lebens­mit­tel ?

Clean Eating ist nicht nur eine Diät, son­dern ein Ernäh­rungs­stil. Das Ziel : so gesund wie mög­lich essen, wäh­rend Fast­food, Zucker und unge­sunde Fett­säu­ren außen vor blei­ben. Die meis­ten Men­schen wis­sen im Gro­ßen und Gan­zen, was gesund ist und was nicht, doch die Umset­zung fällt vie­len schwer.

Der Teu­fel kann jedoch im Detail ste­cken. Ist Obst trotz des Zucker­ge­halts gesund ? Muss das Essen unbe­dingt vegan sein ? Ist Kokosöl oder Oli­venöl bes­ser ? Sol­che Fra­gen kön­nen schnell zu Ver­wir­rung füh­ren, zumal die Ant­wor­ten oft eine Glau­bens­frage dar­stel­len.

Clean Eating bie­tet den Vor­teil, dass Sie bei die­ser Diät Ihrem Kör­per nichts vor­ent­hal­ten, was er benö­tigt. Sie soll­ten alle Nähr­stoffe zu sich neh­men und sich dank bal­last­stoff­rei­cher Kost aus­rei­chend satt füh­len.